Lexikon

Von A wie Abendmenschen bis Z wie Zylinderfedern finden Sie die wichtigsten Fachbegriffe zum Thema Schlaf und Bett verständlich erklärt.

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A

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Abendmenschen

 

Abendmenschen oder auch Eulen genannt, haben gegenüber den Lerchen (Morgenmenschen) zu verschiedenen Tageszeiten ihren Höhepunkt der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit. Eulen können auch am Abend noch fit und konzentriert sein, noch lange nachdem Lerchen bereits müde geworden sind und abgeschaltet haben. Dafür sind Lerchen am Morgen im Vorteil. Siehe auch Eulen.


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Acetat

 

Acetat ist eine natürliche Chemiefaser auf Zellulosebasis. In den 30er Jahren wurde sie als Kunstseide berühmt. Die Faser ist eine regenerierte Chemiefaser, die aus acetonähnlichem Zelluloseacetat im Trockenspinnverfahren hergestellt wird.


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AGR Gütezeichen

AGB Gütesigel
Quelle: AGR

 

Das AGR-Gütesiegel zeichnet ausschließlich Produkte aus, die ihre rückengerechte Konstruktion vor einer unabhängigen Prüfkommission mit Experten aus verschiedenen medizinischen Fachbereichen unter Beweis gestellt haben.

Wir unterscheiden derzeit zwischen zwei Arten von AGR-geprüften Bettsystemen:

a) Bettsystem mit einstellbarer Unterfederung
b) Bettsystem mit System-Unterfederung

Es müssen Mindestanforderungen wie
richtiges Bettmaß, individuelle Anpassung des Bettsystems an Gewicht und Körperform, Druckentlastung (insbesondere im Bereich von Schulter, Hüfte und Ferse),
Unterstützung der natürlichen, nächtlichen Bewegungsabläufe, optimales Bettklima, Anpassung an das subjektive Liege- und Komfortempfinden (Matratze),
waschbare oder reinigungsfähige Matratzenbezüge etc. erfüllt werden.
Aufgrund der strengen Prüfkriterien und der Besetzung der Kommission mit ausgewiesenen medizinischen Experten genießt das AGR-Gütesiegel hohe Akzeptanz in der medizinischen Fachwelt.

Quelle: Aktion Gesunder Rücken e. V., 27443 Selsingen


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Albtraum

 

Der Begriff „Albtraum“ oder „Alptraum“ ist vom Wort her (Alb-drücken) einem ganz bestimmten Zustand zugeordnet, und zwar ist es ein Traum, der von negativen Emotionen wie Angst und Panik beim Träumenden begleitet wird.

Albträume kannte man schon der griechischen Antike. Sie wurden von dem Hirtengott Pan geschickt, der durch seine Bocks-Gestalt erschreckte.

Man war der Auffassung, dass Albträume ein Ausdruck des Seelenlebens sind.

Im europäischen Mittelalter waren Vampyre, Nachtmahre, der Alp oder gar der Teufel selbst, die den Träumenden für begangene Sünden straften.

Alpträume sind Angstträume und sie treten meistens während der REM-Schlafphasen auf.

Die meisten Menschen erleben einen Albtraum zwischen 2 Uhr und 4 Uhr morgens. Die Dauer schwankt zwischen wenigen Minuten und einer halben Stunde und endet meist mit Aufschrecken, wonach man sich in der Regel sofort wach ist und räumliche und zeitliche Orientierung hat.

Etwa fünf Prozent der Gesamtbevölkerung berichten von aktuellen, weitere sechs Prozent von vergangenen Albträumen und nach Schätzungen könnten etwa ein Viertel aller Kinder betroffen sein. Sie kommen bei Kindern relativ häufig vor (10-50%) und nehmen mit zunehmender Alter von selber ab. Im Erwachsenenalter sind sie meist Folge einer psychischen Belastung Begleitsymptom psychischer Erkrankungen oder Folge von Medikamenten. Aber Albträume gelten auch als frühes Symptom für Parkinson und Alzheimer. „Wer mit 40 oder 50 plötzlich Albträume entwickelt, tut gut daran, wenn er mal einen Arzt aufsucht.

Wovon können Albträume u.a. handeln:

  • Horror und Gewalt
  • Angriff und Gefahr
  • Flucht vor jemanden oder vor etwas
  • Unheil verkündenden
  • Ersticken oder gelähmt sein
  • zu spät kommen
  • nicht abreisen können
  • Angst, Ekel, Trauer, Ärger
  • Verfolgung
  • Verletzung oder Tod nahe stehender Personen
  • Fallen ins Bodenlose
  • sexueller Missbrauch
  • Autounfall
  • Probleme in der Familie oder am Arbeitsplatz
  • etc.

Bei diesen Erlebnissen verarbeitet das Gehirn viele Emotionen im Schlaf. Betroffene mit wiederkehrenden Alpträumen sollten überlegen, wo die Ursache liegt.


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Allergikerbezüge

 

siehe Encasing


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Alpaka

Alpaka

 

Quelle: Wikipedia – Creative-Commons-Lizenz „Eva Hejda http://fotos.naturspot.de

 

Das Alpaka (Vicugna pacos), ist eine aus den südamerikanischen Anden (Peru, Bolivien, Chile, Argentinien und Ecuador) stammende, etwas kleineren Verwandten der Lamas. Früheste Hinweise auf Alpakas in den Anden stammen aus der Zeit um 3,500 v. Chr.

Das Alpaka gehört zu den Säugetieren, die vom Menschen nicht primär gezüchtet werden, um aufgegessen zu werden, sondern um Wolle zu liefern und deshalb kommen sie in verschiedenen Lebensräumen vor, z.B. im Hochgebirge, im Grasland, in der Steppe oder in der Halbwüste.
Bis zum Rücken gemessen sind erwachsene Alpakas zwischen 80 und 100 Zentimeter hoch und wiegen etwa 65 bis 80 Kilogramm. Alpakas leben in höheren und deshalb kälteren Regionen als Lamas. Deswegen ist die Unterwolle unter dem langen Fell sehr viel dichter und feiner als bei den Lamas.
Sie sind vor allem für ihre sehr feine, warme Wolle berühmt. Für Bettdecken wird überwiegend das Flaumhaar (besonders der Jungtiere) verwandt.


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Angora

Angora

 

Quelle: Wikipedia – Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic „Ross Little“

 

Angora ist eine Textilfaser und sie stammt vom Angorakaninchen. Sie wird zur Zeit des natürlichen Haarausfalls durch Kämmen oder Schur des Tieres gewonnen (bis zu 300g pro Jahr pro Tier). Wegen ihrer schweißabsorbierenden und wärmehaltenden Eigenschaften wird die Angorafaser vor allem für Bettwäsche und Decken verwendet. Für Einziehdecken findet das Angorahaar nur als Spezialdecke Verwendung und wird dabei zu 50 % mit Schaf- oder Lammschurwolle gemischt.
Obwohl DIN eindeutig die Haare des Angorakaninchens als Angora definieren, besteht Verwechslungsgefahr mit Mohair, der Wolle der Angoraziege.
Erstmalig veröffentlichte Undercover-Ermittlungen von PETA Asia im Jahre 2013 routinemäßige Grausamkeiten an Angora-Kaninchen bei der Gewinnung des Felles. Viele Firmen haben deshalb weltweit Angora aus ihrem Programm genommen.


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Anmess-Methoden

 

Der Fachhandel setzt schon länger Messgeräte zur Ermittlung des Körperbaus einsetzt, da nicht allein das Körpergewicht, die Körpergröße, die Schlaflage und das Empfinden sind das Entscheidungskriterium beim Matratzenkauf sind, sondern verstärkt auch die Körperproportionen, das Schulter Becken Verhältnis und die Taille im Mittelpunkt stehen.
Wahre High-Tech-Geräte haben Einzug gehalten. Das bedeutet aber auch, dass wir uns nicht nur mit dem Thema der Matratze, sondern auch mit dem den Messmethoden auseinandersetzen müssen, die sich aufgrund ihres Messverfahrens in vier Kategorien einteilen:

1. Automatische Messungen im Liegen
2. Körperbaumessungen im Stehen
3. Körperdruckmessungen
4. Sonderformen & Bewertungs- und Orientierungssysteme

Mehr siehe http://www.schlafkampagne.de/magazin/Messsysteme-bei-der-Matratzen-und-Liegeberatung.php


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Apnoe

 

siehe Schlafapnoe


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Atlasbindung

Atlasbindung

 

Quelle: Wikipedia – Atlasbindung“ von Sfischer Winge – Bild ist selbsterstellt und frei unter der GNU-FDL. Lizenziert unter Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 über Wikimedia Commons.

 

Die Atlasbindung gehört zu den drei Grundbindungen, von denen sich alle Bindungen ableiten lassen. Im Gegensatz zur Leinwandbindung berühren sich die Bindungspunkte bei der Atlasbindung nicht sondern sind gleichmäßig verteilt. Durch die geringe Anzahl von Bindungspunkten und die dichte Fadenstellung sind atlasbindige Gewebe glatt, gleichmäßig und glänzend. Jeder Schussfaden kreuzt dabei über mehrere Kettfäden. Das Ergebnis sind sehr dichte und weiche Damast- oder Satinstoffe. Dieses Gewebe wird u.a. für ausgesprochen hochwertige Daunen verwendet.
Vom Atlas gibt es nicht viele Abwandlungen, da sich die Bindungspunkte nicht berühren dürfen. Zwei dieser Varianten sind der Streifen- und der Buntsatin. Ein Wechsel zwischen Schuss- und Kettatlas ermöglicht eine Musterung des Stoffes (siehe z.B. Damast). Das wohl bekannteste Atlasgewebe ist der Satin, weshalb man auch von Satinbindung spricht.


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Aufwachen ( nächtliches)

 

Kein Mensch schläft nachts durch und nächtliches Aufwachen ist völlig natürlich. Das geschieht bis zu zehn Mal pro Stunde für einige Sekunden und bis zu 23 Mal pro Nacht ohne dass der Schläfer es bemerkt, allerdings nicht im Tiefschlaf, sondern zu Beginn und zum Ende des Traumschlafs sowie im Leichtschlaf

Nur wer länger als drei Minuten wach liegt, kann sich morgens daran erinnern. Dies passiert etwa ein bis viermal pro Nacht. Wer noch häufiger fünf Minuten oder länger wachliegt, empfindet seinen Schlaf als gestört.

Typischerweise wachen ältere Menschen mehrmals in der Nacht auf und haben insgesamt einen leichteren Schlaf (geringere Weckschwelle).

Vielfach wird das Aufwachen für einen genetisch verankerten Schutzmechanismus gehalten, denn unsere Vorfahren schliefen in freier Wildbahn und das spontane Erwachen war ein wichtiger Schutz vor eventuellen Gefahren.

Sollten Sie also nachts aufwachen, dann drehen Sie sich um und schlafen Sie weiter, denn die Angst, wach zu bleiben, wird Sie daran hindern, wieder einzuschlafen

Dauern die kurzen Aufwachphasen jedoch länger so kann das viele Gründe haben, z.B.

  • die Angst, zu verschlafen
  • die Angst, einen wichtigen Termin zu verpassen
  • das Denken an ungelöste Probleme
  • Verarbeiten von tagsüber Erlebten
  • Existenzängste
  • Depressionen
  • Grübeleien
  • Sodbrennen
  • Reflux Krankheit
  • Restless-Legs-Syndrom
  • der persönliche Schlafbedarf wird einfach zu hoch eingeschätzt
  • unbekannte Geräusche aller Art
  • Harndrang
  • Alkoholkonsum
  • koffeinhaltige Getränke
  • Völlegefühl
  • Arzneimittel
  • Erkrankungen
  • Lärm
  • schlechtes Raumklima
  • Schichtarbeit
  • etc.

Die schlafmedizinische Therapie bei zu langen Aufwachphasen ohne zugrunde liegende chronische Erkrankung umfasst drei Formen:

  • Medikamentöse Therapie
  • Verhaltenstherapie
  • Selbsthilfe in Form verbesserter Schlafhygiene.

Die Behandlung dieser Schlafstörung hat in den letzten Jahren vor allem durch die inzwischen verfügbaren verhaltensmedizinischen Behandlungsformen Fortschritte gemacht, wobei diese eine erhebliche Mitarbeit der Betroffenen erfordern.


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Ausrüstung

 

Unter Ausrüstung versteht man eine große Anzahl eingesetzten Verfahren, um der Rohware ( d.h. der Stoff, wie er von
der Webmaschine kommt) Aussehen und Gebrauchseigenschaften zu geben, z.B. Färben, Bleichen, Rauen, Mercerisieren, Sanforisieren usw..



B

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Babyschlaf

 

Quelle: © MidoSemsem/Shutterstock.com

 

Kaum ein Thema beschäftigt Eltern so sehr wie der Schlaf der Allerkleinsten. Über 400 Buchtitel nennt ein großer Online-Versandbuchhandel, wenn bei der Suche das Stichwort „Babyschlaf“ eingegeben wird. Warum Schlafen für Mamas und Papas wichtig ist? Dafür gibt es verschiedene Gründe. Die zwei wichtigsten: der eigene Schlafmangel und die Sorge um das Kind.

Ein Neugeborenes kennt noch keinen Unterschied zwischen Tag und Nacht. Sein verhältnismäßig kleiner Magen kann nicht genügend Nahrung aufnehmen, um es für längere Zeit satt zu halten. In der allerersten Zeit ist der Hunger stärker als das Bedürfnis nach Schlaf.

Außerdem kennt ein Neugeborenes keinen Tag-Nacht-Rhythmus, denn erst ab dem 4. Monat entwickelt sich das Schlafzentrum langsam so weit, dass sich so etwas wie ein Rhythmus zeigt.

In den ersten Jahren wandelt sich das Schlafverhalten beim Baby enorm. Auch unter den Kindern sind die Unterschiede groß, daher sind alle Angaben zum Schlaf und zum Durchschlafen nur ungefähre Richtwerte.

Richtwerte

Alter Nachtschlaf Schlaf am Tage Schlaf insgesamt

1 Monat 9 7 16

3 Monate 10 5 15

6 Monate 11 3 14

9 Monate 11 3 14

12 Monate 11 3 14

In den ersten drei Monaten sollte sich die Mutter möglichst ganz an den Rhythmus ihres Babys und nicht den Schlafrhythmus des Babys an sich anpassen, denn ein Neugeborenes schläft aber nicht ununterbrochen – immer nur maximal drei bis vier Stunden am Stück – und das sowohl tagsüber als auch nachts, denn der Schlafzyklus des Babys ist kürzer als bei Erwachsenen. Es verbringt mehr Zeit in der REM-Phase und das braucht das Baby, weil sich in seinem Gehirn gerade so viele Dinge abspielen.

Erst ab dem 6. Monat können Kinder langsam feste Schlafenszeiten mitmachen.

„Schlaf ist gerade im ersten Lebensjahr eines Kindes von großer Wichtigkeit für die Entwicklung des Gehirns,“ so der bekannte Schlafforscher Jürgen Zulley. Denn schon mit dem ersten Geburtstag habe das Gehirn eines Babys 75 Prozent der Größe erreicht, die es als Erwachsener haben werde. Die Reifung des Gehirns findet vor allem in den Traum-Phasen statt.

Babyschlaf wird in drei Schlaftypen unterteilt:

  • Wachphasen, aktiven und ruhigen Schlaf
  • REM-Schlaf (Rapid Eyes Movement, engl. für schnelles Bewegen der Augen),
  • Tiefschlaf. Babys seufzen in dieser Schlafphase auch, schmatzen und machen kleine Geräusche, denn auch sie träumen. Der Anteil dieser Schlafphase liegt bei Neugeborenen bei 50 Prozent, bei ihnen wechselt er sich rasch ab mit ruhigem Schlaf.

Schlaflagen

Es ist wichtig bei der Lage des Babys zwischen „Wachlage“ und „Schlaflage“ zu unterscheiden.

Ein Baby sollte immer auf dem Rücken „schlafen“, den in dieser Position kann es am besten atmen.

In der letzten Zeit wurde viel über die richtige Schlafstellung von Babys geschrieben. Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen der Schlafstellung und dem plötzlichen Kindstod (Wiegentod) gibt.

Es gibt Theorien, dass das Baby in dieser „Schlaflage“ zu wenig Sauerstoff bekommt oder ersticken kann, wenn die Unterlage zu weich ist

Deshalb sollte ein Baby niemals unbeaufsichtigt in der Bauchlage „schlafen“.

1990 wurden in Deutschland 42 % der Säuglinge auf dem Bauch zum Schlafen gelegt, 2004 waren es circa acht Prozent was immer noch häufiger ist als in Ländern mit landesweiten Präventionskampagnen aus denen von 2 % bis 4 % berichtet wird.

Ist das Baby älter als drei bis vier Monate und kann sich von selbst drehen und man hat ohnehin kaum mehr Einfluss auf seine Schlafposition.

Ist das Baby „wach“, aktiv und vor allen Dingen beaufsichtigt, sollte es aber immer wieder mal auf dem Bauch liegen. Dies stärkt die Bauch-, Nacken- und Rückenmuskeln, ist eine gute Vorbereitung für das Sitzen und dient der die Vermeidung von Fehlbildungen des Schädels (z.B. Flachschädel,)


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Ballonbett

Ballonbett

 

Quelle: http://www.bettenpflege.de/

 

Mit dem Begriff „Ballonbett“ wird eine Sonderform der Bettdecke bezeichnet, die in der Regel mit Federn und Daunen gefüllt ist und deren Füllgut in einer einkammerigen Hülle ruht und sich frei bewegen kann..
Es gibt wie heute üblich keine abgesteppten Zonen.
Diese Oberbetten oder Ballonbetten sind heute immer noch im Angebot, trotzdem sie nicht mehr zu den modernen Varianten der Schlafkultur zählen.
Man könnte sagen „Schlafen wie zu Omas Zeiten“


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Bandscheiben

Bandscheiben

 

Quelle: http://www.g-netz.de/Der_Mensch/skelett/bandscheiben.shtml

 

Die Bandscheiben, auch Zwischenwirbel genannt, sind Knorpel, die sich als Bindeglieder zwischen den Wirbelkörpern befinden. Sie machen rund ein Viertel der gesamten Wirbelsäulenlänge aus.
Sie sind die Puffer zwischen den einzelnen Wirbelkörpern und bestehen aus einem Gallertkern im Inneren, der bei Belastung und Beugung der Wirbelsäule gepresst wird. Umgeben ist der Kern von einem Faserring. Die Bandscheiben sind nicht durchblutet, sondern ernähren sich durch Aufnahme von Nährstoffen aus der Umgebung. Unter Belastung verliert die Bandscheibe an Flüssigkeit. Deshalb kann es sein, das ein Mensch am Abend bis zu 2 cm kleiner ist als am Morgen. Um Ihre Funktion dauerhaft wahrnehmen zu können, muss die Bandscheibe diese Flüssigkeit wieder aufnehmen. Dies ist nur bei Entlastung möglich.
Druckbelastung bei:

• Entspanntem Liegen 30 Kg
• Stehen 70 Kg
• Sitzen 150 Kg
• Richtigem Heben 220 Kg
• Falschem Heben 340 Kg


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Bandscheibenmatratzen

 

Mit dem leider etablierte Begriff ‚Bandscheibenmatratze‘ wird dem Kunden suggestiert, diese Matratze sei für Schläfer mit Bandscheibenschäden bestens geeignet.
Diese Aussage vermeidet haarscharf den Tatbestand eines gesetzlich verbotenen Heilungsversprechen und jeder ernsthafte Bettenhändler sollte sich von solchen, willkürlich definierten ‚Bandscheibenmatratzen‘ distanzieren.
Es gibt keine ‚Bandscheibenmatratzen‘. Genauso wenig wie ‚Nicht-Bandscheibenmatratzen‘.
Jede Matratze die eine gute Körperunterstützung bietet trägt dazu bei, dass sich die Bandscheiben nachts gut erholen können.


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Bastfasern

 

Bastfasern sind:

Bambusfaser
Brennnessel siehe auch Fasernessel
Hanffaser
Jute
Kenaf
Leinen aus dem Gemeinen Lein
Hopfen
Ramie
Hopfen
Ramie


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Baumwolle

Baumwolle

 

Quelle: Wikipedia – Begonia

 

Baumwolle ist der bedeutendste Textilrohstoff der Welt, mit einem Anteil von 50-60% an der gesamten Textilproduktion. Sie gehört zu der Familie der Malvengewächse und besteht zu 90% aus Zellulose, dem Grundstoff aller Pflanzen und wächst überwiegend im subtropischem Klima, den Südstaaten der USA, Russland, China, Indien, Mexiko, Sudan und Ägypten.
Die älteste Baumwollkultur wurde in Indien für das 3. Jahrtausend vor Chr. nachgewiesen. Von Indien aus gelangte die Baumwolle nach China. Gleichzeitig wurde Baumwolle auch von den Inkas in Mittelamerika angebaut. Im 8.-10. Jahrhundert führten die Araber die Kultur der Baumwolle von Persien aus in Nord-Afrika, Sizilien und Süd-Spanien ein.
Die Kapselfrüchte der Pflanze platzen auf und es quellen weiße bis gelbliche Samenhaare der Baumwollfrucht heraus. Die Ernte kann entweder durch Handpflückung oder maschinell erfolgen. Die Samenhaare werden später zu Baumwollgarn versponnen.
Baumwolle wird in reiner Form oder auch in Mischungen im gesamten Heimtextilsektor verwendet.


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Baumwollzeichen

Baumwollzeichen

 

Quelle: BREMER BAUMWOLLBÖRSE

 

Die symbolisierte Fruchtkapsel des Baumwollstrauches ist das internationale Zeichen für ‚REINE BAUMWOLLE‘. Es handelt sich um ein geschütztes Markenzeichen und steht für reine Baumwolle und eine hohe Qualität. Es darf nicht bei Mischungen mit anderen Mischungen benutzt werden.
Seit November 2005 ist die BREMER BAUMWOLLBÖRSE Inhaberin der Markenrechte am Internationalen Baumwollzeichen innerhalb der Europäischen Union (EU-28). Die Lizenz für das Baumwollzeichen wird seither von der Baumwollbörse an interessierte Unternehmen vergeben.
Nach den Lizenzvorgaben muss der Baumwollfasergehalt ohne Berücksichtigung von Futterstoffen, Einlagen und Zubehör 100 % betragen, wobei Toleranzen von 5 % für Dekorations- und Effektzwecke und 3 % für Fremdfasern zulässig ist.


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Bearbeitete Feder

 

Laut der neuen Federn-DIN-Norm DIN EN 12934 versteht man unter diesem Begriff:

‚Eine Feder, die alle Bearbeitungsprozesse durchlaufen hat, einschließlich Waschen, Trocknen und aller hygienischen Behandlungen.‘


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Bett

 

Der Erzähler Guy de Maupassant, der sogar ein eigenes Werk über das Bett, schrieb, hat dies alles auf eine kurze Formel gebracht:
„Das Bett ist das Symbol des Lebens; das Bett ist der Mensch.‘
Das Bett ist eigentlich jeder Platz, welchen sich ein lebendiges Geschöpf zu Ruhe zubereitet hat. Die ältesten Vorläufer bildeten offenbar Liegemulden im Erdboden, die mit Matten belegt waren. Man hat sie in Wohnungen der frühen Bronzezeit gefunden.
In Deutschland wird das Bett auch als Mole, Koje, Heia, Falle oder Kiste bezeichnet, in der Schweiz als Näscht und in Österreich regional als Hapfn.
Wir unterscheiden u.a. folgende Bettformen.

• Kinderbett
• Etagenbett
• Klappbett
• Feldbett
• Doppelbett
• Futon
• Himmelbett
• Hochbett
• Pflegebett
• Seniorenbett
• Wasserbett
• Krankenbett

Erklärungen unter den einzelnen Begriffen


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Bettdecken Größen

 

Die Menschen werden immer größer und der Anteil von Menschen über 1,80 m Körpergröße steigt ständig, vor allem bei der jüngeren Generation. Die mittlere Größe liegt heute bei Männern bei ca. 1,76 m und bei Frauen ca. 1,65 m.
Die Zudecke sollte grundsätzlich etwas größer als zu klein sein. Der Standardwert unter den Bettdecken-Größen beträgt 135cm x 200cm, wenn der Schläfer nicht gerade ein Maß über 175cm hat.
Folgende Aufstellung kann als Orientierung gelten:

135 x 200 cm (Standardmaß für Einzelschläfer)
155 x 220 cm (Komfortmaß für Einzelschläfer)
155 x 200 cm (Komfortmaß für normal große, etwas schwerere Menschen)
200 x 200 cm (Maß für zwei Personen unter einer Decke)
200 x 220 cm (Komfortmaß für zwei Personen unter einer Decke)


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Bettgrößen deutsch

 

Die Maßangabe eines Bettes bezieht sich in Deutschland üblicherweise auf das Innenmaß des Bettrahmens. In Deutschland übliche Bettgrößen:
Kinderbetten
60×120 cm
70×140 cm
70×160 cm
90×160 cm

Einzelbetten
90×190 cm
90×200 cm
90×220 cm
100×190 cm
100×200 cm
100×210 cm
100×220 cm
120×200 cm

Doppelbetten
140×200 cm
140×220 cm
160×200 cm
160×220 cm
180×190 cm
180×200 cm
190×200 cm
200×200 cm
200×210 cm
200×220 cm

Französische Betten
150×190 cm
150×200 cm
150×210 cm


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Bettgrößen international

 

Die handelsüblichen Matratzen in den USA haben eine andere Größe als die europäischen.

• King-size = 190 x 203 cm
• California King Size = 183 x 213 cm
• Queen Size = 152 x 203 cm
• Twin Size = 99 x 190 cm
• Double oder Full Size = 137 x 190 cm


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Bettklima

 

Unter Bettklima versteht man die unmittelbare Umgebung des Schläfers, und dabei
hauptsächlich Temperatur- und Feuchtigkeitswerte der Materialien (Matratzen) und der durch sie festgehaltenen Luft.

Ein optimales Bettklima hält Ihre Körpertemperatur konstant, reguliert die Wärme und den Flüssigkeitstransport. Dazu braucht es nicht nur eine geeignete Raumtemperatur von 16 bis 18 Grad mit einer Luftfeuchtigkeit von idealerweise rund 50 Prozent. Auch Ihr Bettensystem wirkt sich auf das Mikroklima unter der Bettdecke aus.
Das richtige Bettklima liegt dann vor, wenn in der Betthöhle in etwa folgende Werte erreicht werden:

Klima warm
• Temperatur 28-32 Grad Luftfeuchtigkeit 40-60% Körpertemperatur ca. 31-35 Grad

Klima kühl
• Temperatur nicht unter 18 Grad, Luftfeuchtigkeit 50 % Körpertemperatur ca. 30-32 Grad

Weder Überhitzung noch Unterkühlung sind ideal. Wenn kein Wärmetranssport stattfindet würde im Bett die Körpertemperatur um 1 Grad pro Stunde steigen und nach fünf Stunden Lebensgefahr bestehen. Matratzen und Unterlagen müssen außerdem eine gute Wärmeisolation haben und auf der anderen Seite gleichzeitig die durch Körpertranspiration abgegebene Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben können. Auch das Bettensystem wirkt sich auf das Mikroklima unter der Bettdecke aus.

Für ein ideales Bettklima sind u.a. folgende Faktoren entscheidend:

• Zudecke
• Nachtwäsche
• Bettwäsche
• Matratzenbezug
• Matratzenschoner
• Matratzenkern
• Raumklima

Mehr…


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Bettsystem

 

Bettsystem ist ein hoch klingendes Wort für eine alte, eigentlich selbstverständliche Sache. System bedeutet eine Vielzahl aufeinander abgestimmter und ausgewogener Wirkungsfaktoren in unserem Fall von Unterfederung, Matratze und Kopfkissen.

Ein Bettsystem ist also die optimale Abstimmung und das perfekte Zusammenwirken zwischen Unterfederung, Matratze und Kopfkissen und deshalb die beste Grundlage für einen tiefen erholsamen Schlaf.

Menschen sind ganz verschieden und diese Tatsache kommt nirgendwo deutlicher zum Tragen als beim Schlafen. Die einen sind groß, die anderen klein, die einen von starker Statur die anderen eher zart, die einen müssen härter gelagert werden, die anderen weicher. Dazu kommen individuelle Körperformen, Körpergewicht und Schlafgewohnheiten. Ein gutes Bettsystem Muss in der Lage sein, Unterfederung, Matratze und Kopfkissen auf jedes dieser Bedürfnisse abzustimmen und den schlafenden Körper optimal zu lagern. So ist es z.B. sinnvoll, dass Bettsystem des Partners anders aufzubauen als das eigene.

Der Körper des Menschen soll durch die Liegefläche so gestützt und getragen werden, wie er von Natur aus gewachsen ist, d.h. er sollte liegen wie er steht. Nur wenn sich die Liegefläche exakt der individuellen Körperkontur unabhängig von Körpergröße, -gewicht und -form anpasst, entlastet und unterstützt das Bettsystem von Kopf bis Fuß. Muskulatur, Kreislauf, Nervensystem können sich regenerieren. Matratze und Unterfederung sollen also auf alle Körperfunktionen und Bewegungen des Ruhenden sensibel und fein abgestimmt werden können.

Die menschliche Anatomie wird als gegeben hingenommen und die Betten haben sich danach zu richten. Es gibt kein Bettsystem, dass für alle Schläfer geeignet ist, sondern es müssen Matratze, Unterfederung und Kissen genau auf die jeweilige Person abgestimmt sein, wobei

* anatomische Gegebenheiten
* Gewicht und Größe
* Druckempfindlichkeit
* Schlafverhalten

zu berücksichtigen sind.

M E R K E
Das Bettsystem Muss sich dem Körper anpassen und nicht umgekehrt!


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Bettwanze

Bettwanze

 

Quelle: Wikipedia – gemeinfrei

 

Die Bettwanzen -auch Hauswanzen – genannt, sind darauf spezialisiert, in den Schlafplätzen von gleichwarmen Lebewesen – vor allem Menschen – zu leben und sich von deren Blut zu ernähren. Bettwanzen gelten als klassische Parasiten.
2011 gab es vor allen Dingen in den USA eine Bettwanzen-Epidemie und seitdem ist die Bettwanze wieder auf dem Vormarsch.
Die meisten Menschen haben nie Bettwanzen gesehen und deshalb werden die 3,8 bis 5,5 Millimeter großen gelbbrauen bis rotbraunen Plagegeister mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 6 bis 12 Monaten gar nicht erkannt. Nur drei bis zehn Minuten benötigen sie, um die Menge an Blut aufzunehmen, die sie für ihre weitere Entwicklung brauchen.
Hat man Bettwanzen erst einmal eingeschleppt sind sie schwer wieder loszuwerden, denn sie können in ihren Verstecken selbst ohne Nahrung über ein halbes Jahr überleben und ein großes Problem besteht in der raschen Ausbreitung. Panik und Hektik sind die allerschlechtesten Ratgeber beim Thema Bettwanzenbekämpfung. Deshalb sollten Sie auf keinen Fall versuchen, das Problem durch unbedachte Bekämpfungsaktionen und sog. Hausmittel gegen Bettwanzen selber zu lösen. Es wird nicht gelingen. Eine nachhaltige Bekämpfung von Bettwanzen können nur Kammerjäger durchführen, denn diese kennen sich mit dem Problem genau aus. Bettwanzenbekämpfung ist beratungs- und arbeitsintensiv und hat viele Komponenten.


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Bewegung im Schlaf

 

Selten wachen wir in der Position auf, in der wir uns zur Ruhe gebettet haben, denn Bewegungen im Schlaf sind grundsätzlich normal und müssen einen nicht weiter stören, wenn man tagsüber nicht unausgeschlafen ist oder der Lebensgefährte sich beschwert.

Ein Schläfer verändert rund 40- bis 60-mal seine Körperhaltung. Dadurch können sich die Muskeln ausreichend entspannen und die Bandscheiben regenerieren. Für unseren Körper ist es also unbedingt erforderlich, dass wir uns während des Schlafs drehen und „in Bewegung bleiben“. Selbst der entspannteste Schläfer bleibt nicht regungslos liegen und das ist auch gut so.

Die Bewegungen sind eine Schutzfunktion des Körpers und zwingend erforderlich.

Gründe für die Bewegung im Schlaf

  • Eine zu weiche Matratze, die den Schlafenden so tief einsinken lässt.
  • Ein kaltes oder hartes Bett zwingt den Körper ständig zu Haltungswechseln.
  • Ein zu weiches Bett fixiert dagegen, weil für das Umdrehen zu viel Kraft aufgewendet werden muss.
  • Dort wo der Körper auf der Matratze aufliegt, werden die feinen Äderchen in der Haut durch das Körpergewicht abgequetscht und dadurch kann das Blut Haut und Nerven nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und lebenswichtigen Nährstoffen versorgen. Das Gehirn schlägt Alarm und befiehlt dem Körper, die Position zu wechseln.
  • Bandscheiben sind auf regelmäßige Bewegung angewiesen. Würden wir acht Stunden komplett bewegungslos in einer Position bleiben, würden auf lange Sicht unsere Bandscheiben in Mitleidenschaft gezogen. Sie brauchen das Drehen, damit ihre Nährflüssigkeit in einem gleichmäßigen Maße bewegt wird.

Am Häufigsten treten diese Bewegungen in der ersten Nachthälfte auf, vor allem außerhalb der REM-Perioden. Sie entziehen sich jeglicher bewusster Steuerung.

Manch einer wacht ab und an davon auf und empfindet das Drehen daher als störend. Tatsache ist, dass wir nur äußerst selten durch die Bewegung aufwachen und in Wahrheit sehr viel öfter die Liegeposition verändern.


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Biber

 

Der Ursprung des Namens „Biber“ liegt vermutlich im 18. und 19 Jahrhundert, denn hier wurden Biberfelle zur Schau getragen und waren zu der Zeit genau der richtige Wärmespender. Sie könnten der Namensgeber für den Biberstoff gewesen sein. Biber wird auch Rauhcouverture oder Baumwollflanell genannt
Er ist ein dichtes leinwandbindiges Gewebe aus Baumwolle oder Microfaser das ein- oder beidseitig aufgeraut wurde, wobei ein flauschiger Effekt erzielt wurde.
Wir unterscheiden Biber und Feinbiber, wobei mit Feinbiber die feinere und auch leichtere Ausführung bezeichnet wird. Beide Qualitäten werden bei Bettwäsche eingesetzt.
Biberbettwäsche ist kuschelig weich und atmungsaktiv, wird auf der haut als wärmer empfunden und kann die Feuchtigkeit absorbieren, sodass man während des Schlafens nicht schwitzt.


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Blauer Engel

Blauer Engel

 

Quelle: Umweltbundesamt

 

Der Blaue Engel ist das erste und bekannteste Prüfzeichen der Welt. Schon seit über 30 Jahren werden besonders umwelt- und klimafreundliche Produkte und Dienstleistungen mit ihm ausgezeichnet. Dieses Umweltzeichen wird an die Hersteller verliehen und diese können auf freiwilliger Basis ihre Produkte damit kennzeichnen.
Die damit ausgezeichneten Produkte sind besonders emissionsarm und die Anforderungen für das Umweltzeichen beziehen sich sowohl auf die Herstellung und die dabei eingesetzten Werkstoffe und Materialien, als auch auf die Nutzungsphase und die Entsorgung.
Matratzen und Lattenroste können mit dem blauen Engel ausgezeichnet werden und die Vergabekriterien finden Sie hier.

Matratzen (RAL-UZ 119)
• Ausschluss krebserzeugender und halogenorganischer Verbindungen
• schadstoffgeprüft auf flüchtige organische Verbindungen und Formaldehyd

www.blauer-engel.de

Lattenrosten (RAL-UZ 38)
• keine für die Wohnumwelt bedenklichen Schadstoffe – insbesondere bei der Beschichtung
• überwiegend aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz hergestellt

www.blauer-engel.de


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Bleichen

 

Bleichen ist ein Ausrüstungsvorgang, welcher vor allem bei Baumwolle, zum Teil auch anderen Zellulosefasern und Leinen, angewendet wird um die unansehnliche meist gelblich oder bräunlich Naturfarbe des Spinnstoffs zu beseitigen oder zu schwächen.
Dies geschieht durch Oxydation oder Reduktion mit Hilfe von Chlor, Ätznatron, Schwefeldioxyd oder Wasserstoffsuperoxyd.


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Blockschaum

Blockschaum

 

Quelle: www.hennecke.com

 

Blockschaum ist ein Begriff aus der Schaumstoff-Fertigung und wird, wie der Name schon sagt, in kontinuierlich aus der Maschine laufenden Blöcken beliebiger Länge erzeugt, wobei Breite und Höhe variabel sind.
Blockschaum ist ein Zwischenprodukt, aus dem Matratzen aus Polyurethan durch Schneiden und Zusammenfügen hergestellt werden.
Blockschaum wird im kontinuierlichen Verfahren hergestellt. Dabei werden verschiedene flüssige Rohstoffe vermischt. Diese Rohstoffe reagieren miteinander zum Endprodukt Schaumstoff in Form eines Blockes.
Durch Variation der Rohstofftypen und deren Menge werden sehr unterschiedliche Schaumstoffarten (Standard-, Kalt- oder Memory Schaum) mit unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften produziert. Durch die Auswahl der verschiedenen Komponenten und durch die Abwandlung der Rezeptur ist man in der Lage, Raumgewicht, Härte. Elastizität, Atmungsvermögen, Luftdurchlässigkeit, harte und weiche Zonen u.a. mehr zu steuern, und so das Material auf den späteren Verwendungszweck auszurichten.


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Bonellfederkern

Bonell-Federkern

 

Quelle: AGRO International GmbH

 

Bonnell-Federkerne sind die klassischen und wohl bekanntesten Federkern-Systeme. Die erste Sprungfederkernmatratze erschien in den 1890er Jahren. Benannt wurde sie nach ihrem Erfinder, Bonnell.
Ihre einzelnen Federn haben eine Taillenform (ähnlich einer Sanduhr), – siehe Abbildung – die durch Drahtspiralen miteinander verbunden werden. Der dadurch entstehende Federkern zeichnet sich durch eine hohe Stabilität und Haltbarkeit aus. Er verfügt außerdem durch die Taillenform über eine besonders progressive Federeigenschaft – d. h. bei zunehmender Belastung wirkt ein zunehmender Gegendruck.
Allgemein bieten Bonnell-Matratzen einen eher festen Liegekomfort


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Boxspring amerikanische Version

 

Häufig ist in Boxspringbetten-Angeboten von einem amerikanischen oder skandinavischen Typus die Rede. Der Unterschied liegt im Aufbau: Skandinavische Boxspringbetten besitzen einen Topper, bei den amerikanischen Betten verzichtet man darauf, denn beim amerikanischen Boxspringbett ist die Komfortschicht dagegen in der dickeren Matratze eingearbeitet.
Wie der Name schon sagt, lieben die Amerikaner diese Art des Boxspringbettes: Auf einer Untermatratze wird eine Matratze aufgelegt, die sich sehen lassen kann. 30 Zentimeter und mehr misst so eine Amerikanische Matratze und gibt dem Schläfer häufig das Gefühl, wie auf Wolken gebettet zu sein. Dicke Lagen Komfortschicht ober- und unterhalb der Federn bewirken tendenziell eine weichere Liegefläche, die von den Amerikanern sehr geschätzt wird.


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Boxspring skandinavische Version

 

Der Unterschied zwischen einem amerikanische Boxspring und einem skandinavischen Boxspring liegt im Aufbau, denn ein Skandinavisches Boxspringbett weist einige Besonderheiten auf.
Die Skandinavier haben eine etwas dünnere flachere Matratze und legen dafür noch einen Topper als zusätzliche Komfortschicht oben drauf. Diese sorgt für zusätzlichen Komfort und verbessert die Eigenschaften der Federung.
Beim skandinavischen Boxspringbett ist die Matratze meist im Bezugsstoff des Bettes bezogen. Damit die Einheit von Federgehäuse und Matratze auch optisch betont wird.


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Bridge® Technologie

Swissflex Bridge Rahmen

 

Quelle: Recticel Bedding (Schweiz) AG

 

Swissflex gilt seit Jahrzehnten als Inbegriff der Schweizer Schlafkultur. Mit der intelligenten bridge® Technologie beginnt ein neues Kapitel moderner Schlafkultur. Denn diese Technologie ist ein Resultat konsequenter Entwicklungen von innovativen Technologien. Angelehnt an die menschliche Wirbelsäule wurde eine patentierte Unterfederungstechnologie entwickelt, die sich vollautomatisch, individuell und optimal jeder Körperanforderung und jeder Schlafposition anpasst – horizontal wie auch vertikal. Für jede Körperform, in allen Lagen, ohne die Unterfederung manuell einstellen zu müssen.

Das Prinzip: Die bridge® Technologie besteht aus freischwingenden, selbstregulierenden Federmodulen die in Form einer Kette einzelne Federleisten miteinanderverbindet. Diese Federkette reagiert automatisch und präzise auf den Körperdruck und passt sich so von Kopf bis Fuß punktgenau den Bewegungen im Schlaf an. Das garantiert eine ergonomisch korrekte Stützung und gleichsam Entlastung des Körpers: Empfindliche Körperbereiche, wie etwa die Schulterpartie, werden durch einen höchstmöglichen Federweg und eine maximale Einsinktiefe entlastet, während andere Körperpartien, wie etwa die Wirbelsäule optimal gestützt werden. Der Körper wird in jeder Lage anatomisch ausbalanciert, unabhängig von Körpergröße, Gewicht und Position des Schläfers. Das Resultat ist eine perfekt Ergonomie und ein schwereloses Liegegefühl.

Je nach Komfortanspruch kann zwischen 3 Modellen in verschiedenen Varianten (vollelektrisch oder manuell) gewählt werden.

Weitere Informationen unter: www.swissflex.com

Argumente für Unterfederungen der bridge® Technologie

• Selbstregulierend
• Freischwingend
• Anpassungsfähig
• Starke Unterstützung
• Interaktiver Federungskomfort
• Maßgeschneiderte Entlastung


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Bruxismus

 

Siehe Zähneknirschen



C

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Cashgora

 

Ein neues, echtes Naturhaar, das erst in diesem Jahrhundert entdeckt wurde und seit 1979 auf dem Markt ist. Die Kashgora-Ziegen werden zweimal im Jahr geschoren und sind eine Kreuzung aus Kaschmirziegen und Mohairziegen. Kashgora-Haar zeichnet sich durch die Länge und Feinheit des Mohairhaares und die Weichheit und den seidigen Glanz des Kaschmir-Haares aus. Das Haar ist leicht gekräuselt, sehr fein, leicht und weich und der Preis liegt deutlich unter Kaschmir. Seit dem 1.7.98 ist Kashgora im TKG aufgenommen.


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Chemiefasern

 

Chemiefaser ist die Sammelbezeichnung für in einem chemischen Verfahren industriell hergestellte Fasern aus natürlichen Polymeren, synthetischen Polymeren und aus anorganischen Stoffen.
Im Gegensatz zu den Naturfasern können Chemiefasern in Zusammensetzung und Aufbau vom Menschen gestaltet werden. Somit können die Eigenschaften von Chemiefasern gezielt auf den Verwendungszweck hin eingestellt werden.

Übersicht über die wichtigsten Chemiefasern

Chemiefasern aus natürlichen Polymeren:
Viskosefasern
Modalfasern
Cuprofasern
Acetatfasern
Triacetatfasern
Alginatfasern
Gummifasern

Chemiefasern aus synthetischen Polymeren:
Elastan
Elastodienfasern
Fluorofasern
Polyacrylfasern
Modacrylfasern
Polyamidfasern
Polychloridfasern
Polyvinylchloridfasern
Polyvinylalkoholfasern

Chemiefasern aus anorganischen Stoffen:
Glasfaserstoffe
Kohlenstoff-Fasern
Metallfasern


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Cheviotschaf

 

Cheviotschafe sind eine schottische Bergschafrasse aus den Cheviot Hills und an der Grenze zu England beheimatet. Sie sind genügsam und robust. Da sie sowohl für die Fleisch- als auch für die Wollproduktion geeignet ist, wird sie mittlerweile nicht mehr nur in Schottland, Wales und England gezüchtet, sondern ist weltweit zu finden.
Cheviotschafe werden mit Merinoschafen gekreuzt um die Wollausbeute zu steigern.

Siehe Crossbred


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Circadiane Rhythmik

 

Als circadiane Rhythmik (auch: circadianer Rhythmus) bezeichnet man in der Chronobiologie zusammenfassend die inneren Rhythmen, die regelmäßig innerhalb von 24 Stunden wiederkehren.

Der Begriff wurde 1959 von Franz Halberg eingeführt. Der bekannteste circadiane Rhythmus ist der Schlaf-Wach-Rhythmus.

Im Volksmund ist der circadiane Rhythmus als die „innere Uhr“ bekannt

Siehe: innere Uhr


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Combiwollsiegel

 

Woolmark Blend (Combi-Wollsiegel) ist das Gütezeichen für Fasermischungen mit mindestens 50 % Schurwollanteil und maximal 50% nichtwollene Fasern. Der Schurwollanteil muss die gleichen Eigenschaften vorweisen wie die von reiner Schurwolle.


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Couchèe

 

Bezeichnung für bereits mindestens einmal gebrauchte Federn und/oder Daunen, sogenannte Altfedern.
Couchèes sind nach den heutigen Qualitätsansprüchen als Bettfüllungen ungeeignet, da sie weniger Füllkraft und mehr Flug haben. Außerdem benötigt man etwa ein Drittel mehr Füllung als für ein vergleichbares Ergebnis mit Original-Neuware. Sie werden allenfalls als Füllungen für Sofakissen eingesetzt.


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Cretonne

 

Der Cretonne – auch Kretonne oder Kreton geschrieben – ist ein leinwandbindiges Gewebe aus mittelkräftigen, fest gedrehten Baumwollgarnen. Er zeichnet sich durch seine Strapazierfähigkeit und die typisch stumpfe Optik aus. Er wird als Rohware für die Textildruckereien eingesetzt und als bedruckte Fertigware für Bettwäschestoffe verwandt.


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Crossbred

 

Crossbredwolle hat unter den Schafwollen die größte Bedeutung. Sie stammt aus einer Kreuzung zwischen Merino- und Cheviotschafen, um die Wollausbeute zu steigern und eine vielseitigere Verwendung zu schaffen.
Crossbredschafe liefern mittelstapelige, mittelfeine Wolle, die nicht so weich wie die Merinowolle und weniger stark gekräuselt ist. Die Länge der Haare variiert zwischen 120 – 150 mm und die Faserfeinheit reicht von 24 bis über 40 Mikrometer.

Laut EU-Verordnung Nr. 1007/2011 gibt es den Begriff „Crossbred-Wolle“ nicht mehr, denn das Crossbredschaf ist ein Schaf und egal, wie stark die Wollqualität sich von der “normaler” Schurwolle unterscheidet, für die EU ist Schaf nun mal Schaf und weil dem so ist, ist der Begriff „Crossbred-Wolle“ nicht mehr statthaft.


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Cupro

 

Cupro ist eine aus Zellulose hergestellte Chemiefaser, die nach dem Kupferoxid-Ammoniak-Verfahren durch Nassspinnen hergestellt wird. Diese regenerierte Faser wird in Deutschland nicht mehr produziert. .



D

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Dacron

 

Dacron ist ein Handelsname für Endlosfäden aus Polyester. Die Marke DACRON ® wurde bereits vor über 50 Jahren als Füllfaser für Heimtextilien eingeführt und ist noch immer eine der führenden Marken auf diesem Gebiet.
Dacron ist unter diversen Markennamen, die gerade überarbeitet werden, im Handel.


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Daunasan®

Daunasan Logo

 

Quelle: Verband der Europäischen Bettfedern- und Bettwarenindustrie e.V

 

Daunasan® ist eine eingetragene Marke des Verbandes der Europäischen Bettfedern- und Bettwarenindustrie e.V.
Bettwaren mit dem Daunasan-Zeichen werden mit Federn und Daunen gefüllt, die vor ihrer Verwendung durch gründliche Wasserwäsche gereinigt und bei einer Temperatur von mindestens 100°C getrocknet wurden. Damit entsprechen Bettwaren mit dem Daunasan-Zeichen den Hygieneanforderungen der Europäischen Norm EN 12935. Federn und Daunen sind Naturprodukte, die nach strengen gesetzlichen Vorgaben gewonnen werden und von Haus aus keine Schadstoffe enthalten. Aufgrund ihrer natürlichen Eigenschaften – sie sind leicht und wärmen ohne zu belasten – bieten sie eine hervorragende Wärmeisolierung und sind damit das ideale Füllmaterial für Bettwaren.
Durch ein dokumentarisches Rückverfolgbarkeitssystem wird belegt, dass das Füllmaterial entsprechend geltender Tierschutzgesetze gewonnen wurde.
Bei der Verarbeitung werden nur solche Waschmittel eingesetzt, die die Umwelt schonen und die Natürlichkeit der Federn und Daunen erhalten. Am Ende des Produktlebenszyklus kann das Füllmaterial problemlos kompostiert werden.
Betriebe, die das Zeichen Daunasan® verwenden, lassen die von ihnen verarbeiteten Daunen und Federn mehrmals jährlich von einem Hygienelabor untersuchen und verpflichten sich, Aufzeichnungen über die Bearbeitung des Füllmaterials zu führen.


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Daunen

 

Daunen sind das Gefieder, das die Unterdecke vom Wassergeflügel bildet, bestehend aus Büscheln von leichten, flauschigen Filamenten, die aus einem schwach angedeuteten Daunenkern wachsen, aber ohne Schaft oder Fahne.
Die Daune sieht aus wie eine feine Schneeflocke. Sie ist ein dreidimensionales Gebilde. Aus dem kaum sichtbaren Kern wachsen strahlenförmig seidenweiche Daunenbeinchen heraus mit feinsten Verästelungen, die eine Menge Luft speichern.


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Dekubitusmatratze

 

Die Dekubitusmatratze – manchmal auch Antidekubitusmatratze genannt – wird in der Krankenpflege verwendet und ist eine (Auflage-)Matratze, primär der Verringerung des maximalen Auflagedrucks dient. Dekubitusmatratzen werden vor allem in der Intensivmedizin und in der Altenpflege eingesetzt. Viele Hersteller bieten unterschiedliche Systeme an.


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DGSM

 

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) Schwalmstadt

 

DGSM ist die Abkürzung für die 1992 gegründete Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin.

Der Verein Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin e.V. (DGSM) ist die deutschsprachige wissenschaftliche Gesellschaft, die sich mit der Erforschung des Schlafes und dessen Störungen sowie mit der klinischen Untersuchung und Behandlung von Schlaf- und Wach-Störungen beschäftigt

Den interdisziplinären Charakter der DGSM spiegeln die beruflichen Profile der Mitglieder wider, zu denen Ärzte der Pneumologie, Inneren Medizin, Neurologie, Psychiatrie, HNO-Heilkunde, Pädiatrie sowie Physiologen, Psychologen, Biologen und weitere Naturwissenschaftler zählen.


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Dinkel

Dinkelspelz

 

Quelle: Wikipedia – Urheber Rasbak

 

Dinkel ist ein Urgetreide, das schon von den Kelten und alten Ägyptern angebaut wurde. Dinkelspreu (Spelz), die natürliche Hülle des Dinkelkorns und damit das ideale Material für Kopfkissen, denn es ermöglicht eine individuelle richtige Lagerung der Halswirbelsäule in jeder Lage.

Dinkelspreu
•Kann Körperwärme aufzunehmen und langsam wieder abgeben
•kann ich sehr gut an die Konturen Ihres Kopfes anpassen
•ist relativ leicht und sehr luftdurchlässig
•hat einen hohen Gehalt an Kieselsäure und dem wird eine muskelentspannende
Wirkung zugeschrieben.
•Beugt dem ungesunden Schwitzen der Kopf- und Nackenpartie vor.

Mit Dinkelkernen gefüllte „Wärmekissen“ werden oft anstelle einer Wärmflasche oder einer Gel-Packung verwendet. Dazu werden die Kissen in der Mikrowelle aufgeheizt oder für kühlende Behandlungen zuvor ins Gefrierfach gelegt. Sie bieten eine wohltuende, lange anhaltende Wärmeabstrahlung oder Kühlwirkung bei guter Luftdurchlässigkeit.


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Doppelbett

 

Das Doppelbett ist neben dem Einzelbett eine häufig vorkommende Bettvariante. Es ist besonders breit und meistens als Ehebett vorhanden. Es bietet genug Platz für zwei Personen, ist aber meist kleiner als zwei Einzelbetten. Das kleinste Doppelbett ist das Queen size bed mit 1,40 m Breite, gefolgt vom französischen Bett, welches eine Breite von 1,60 m hat und nur aus einer durchgehenden Matratze besteht. Das nächstgrößere ist das 1,80 m oder 2 m breite King size bed. Die breiten Varianten werden oft mit zwei Matratzen ausgestattet, so dass zwischen ihnen eine Lücke entsteht, die sogenannte „Besucherritze“.
Das Doppelbett kam im Mittelalter auf und führte zunächst nur die Wohlhabenden nachts wieder zusammen. Heute ist es aus der Partnerschaft kaum mehr wegzudenken und vorwiegen auf westliche Kulturen begrenzt.

Allen ungünstigen Rahmenbedingungen zum Trotz hat sich das Schlafen zu zweit in einem Doppelbett im Laufe der Geschichte als gängiges Schlafverhalten für verheiratete und unverheiratete Paare durchgesetzt.
Selbst für die Verteufelung der zweischläfrigen Bettstatt fand man Gründe: Jede Bettstelle sei besser einschläfrig, weil es für zwei Menschen in jeder Hinsicht ungesund ist, zusammen zu schlafen.
Heute wissen wir, dass es so ungesund, wie in dem eben zitierten Sittenbuch dargestellt, nun auch wieder nicht sein konnte. Die Menschheit wäre sonst daran längst zugrunde gegangen.


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Downafresh®

Downafresh Logo

 

Quelle: Verband der Europäischen Bettfedern- und Bettwarenindustrie e.V.

 

Bettwaren mit dem Downafresh-Zeichen werden mit Federn und Daunen gefüllt, die vor ihrer Verwendung durch gründliche Wasserwäsche gereinigt und bei einer Temperatur von mindestens 100°C getrocknet wurden. Damit entsprechen Bettwaren mit dem Downafresh-Zeichen den Hygieneanforderungen der Europäischen Norm EN 12935. Federn und Daunen sind Naturprodukte, die nach strengen gesetzlichen Vorgaben gewonnen werden und von Haus aus keine Schadstoffe enthalten. Aufgrund ihrer natürlichen Eigenschaften – sie sind leicht und wärmen ohne zu belasten – bieten sie eine hervorragende Wärmeisolierung und sind damit das ideale Füllmaterial für Bettwaren. Durch ein dokumentarisches Rückverfolgbarkeitssystem wird belegt, dass das Füllmaterial entsprechend geltender Tierschutzgesetze gewonnen wurde. Bei der Verarbeitung werden nur solche Waschmittel eingesetzt, die die Umwelt schonen und die Natürlichkeit der Federn und Daunen erhalten. Am Ende des Produktlebenszyklus kann das Füllmaterial problemlos kompostiert werden.
Hersteller, die das Zeichen Downafresh® verwenden haben sich verpflichtet, ihre Produkte regelmäßig durch ein unabhängiges Prüflabor auf die Einhaltung der Hygiene und Reinheitsanforderungen kontrollieren zu lassen.


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Dralon

 

Dralon® ist der Markenname einer Chemiefaser aus der Gruppe der Polyacrylfasern. Die Fasern sind zumeist texturiert und weisen somit eine hohe Bauschigkeit auf. Deshalb werden sie im Heimtexbereich für Schlafdecken eingesetzt werden, wobei sie oft mit Baumwolle oder Wolle gemischt, aber auch allein verarbeitet wird. Hier sorgt Dralon® für Weichheit und Wärme, aber auch für Strapazierfähigkeit, Reißfestigkeit und für langanhaltende leuchtende Farben.

Decken mit Dralon®
• sind weich und warm und voluminös
• sind pflegeleicht und formbeständig
• sind farbecht und dimensionsstabil
• sind knitterfrei und kratzen nicht
• sind resistent gegen Milben, Motten usw.
• zeigen kein Pilling und keine Verlammung.


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Drell

 

Drell – auch Zwillich oder Drillich genannt ist ein mittelschweres, leinenartiges Gewebe mit glatter, dichter und glänzender Oberfläche aus, Leinen, Halbleinen, Baumwolle oder Viskosefasern. Drell in Köperbindung gewebt und wird für Matratzenbezüge eingesetzt. Man spricht deshalb auch von Matratzendrell.


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Dunlop-Verfahren

 

Dieser bereits im Jahr 1929 entwickelte Prozess ist das heute am meisten genutzte Herstellungsverfahren für Latex- und Schaumgummi-Produkte.

Dieses Verfahren beruht darauf, dass der Latex durch mechanisches Einschlagen von Luft aufschäumt wird bis ein stabiler, aber noch flüssiger Schaum entsteht. Hierbei entstehen Millionen von Bläschen die für die spätere Punktelastizität und Atmungsaktivität sorgen.

Danach kommt der Schaum in einer genau dosierten Menge in die Form, eine Art Waffeleisen, also das für das Innenleben formgebende Element. Im Deckel und in der Wanne befinden sich Stollen und/oder Stifte, die unter anderem die Aufgabe haben die hohe Temperatur in die Matratze zu bringen. Nach dem Schließen des Deckels wird der Schaum in etwa 20 Minuten bei ca. 100 Grad ausgebacken. Diesen Vorgang nennt man Vulkanisieren.
Das Dunlop-Verfahren ist relativ kostengünstig, weshalb es besonders bei der Herstellung von synthetischen Latexmatratzen und auch bei Matratzen mit Mischungen aus Natur- und Synthetiklatex zur Anwendung kommt. Der größte Teil des auf dem Markt befindlichen Schaumgummi wird nach dem Dunlop-Verfahren hergestellt.


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Duvet

 

In der Schweiz wird der Begriff Duvet häufig für eine Bettdecke verwendet.



E

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Edelhaar

 

Bezeichnung für sehr hochwertige Wolle von bestimmten Ziegen (Cashmere, Angora) oder Lamas (Alpaka, Vicunja).


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EEG

 

Die Elektroenzephalografie (EEG) ist eine diagnostische Methode der neurologischen Forschung zur Messung der elektrischen Aktivität des Gehirns. Es erfolgt eine graphische Aufzeichnung von Stromkurven, die von der elektrischen Aktivität der Hirnzellen stammen

Man bezeichnet EEG deswegen auch als Hirnstromkurve.

Der Begriff geht auf den Neurologen Hans Berger zurück, der 1924 an der Universität Jena die ersten Elektroenzephalographien des Menschen vornahm. Er nannte sie „Elektronkephalogramme“

Auf der Kopfhaut des Probanden werden Elektroden platziert, die Potentialschwankungen (sog. Hirnstromwellen) des Gehirns kontinuierlich erfassen, verstärken und aufzeichnen. Dazu werden in der Regel mindestens 12 Ableitungen gewählt. Aus Mustern des Stromkurvenverlaufes kann auf bestimmte Krankheiten schließen.

Eine EEG-Untersuchung (Elektroenzephalographie) wird u.a.beim Vorliegen von Schlafstörungen und Schlafkrankheiten eingesetzt und hier ist das EEG ein Teil der Polysomnographie. Das EEG wird hier mit reduziertem Elektrodensatz über die ganze Nacht abgeleitet. Das vorherrschende Wellenmuster lässt auf die Schlaftiefe schließen. In bestimmten Schlafstadien treten auch besondere Muster (Schlafspindeln, K-Komplexe) auf.

Die Elektroenzephalographie ist eine völlig schmerzlose, ungefährliche und komplikationsfreie Routine-Untersuchung.


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Eiderdaune

Eiderdaune

 

Quelle: Lück GmbH & Co. KG

 

Eiderdaunen stammen von der Eiderente, die an den Küsten Nordeuropas (Irland, Grönland, Faroer-Inseln, Spitzbergen usw.), Nordamerikas und Nordrußland’s lebt. Ihr lateinischer Name ist ‚Somateria mollissima‘, was soviel wie ‚mit dem molligsten Körper‘ bedeutet. Eiderenten sind eine Vogelart, die vom Aussterben bedroht ist, weshalb diese Tiere heute weltweit unter Naturschutz stehen.
Ihre Daunen sind ein Meisterwerk der Natur. Viele kleine Verästelungen halten die Daunen wie Kletten zusammen – selbst ein starker arktischer Sturm kann sie nicht aus dem Nest blasen.
Anders als die meisten anderen Daunen ist die Eiderdaune nicht ein Schutz der Ente vor der Kälte, sondern dient als Schutz für deren Brut. Zur Brutzeit baut sich das Weibchen ein Nest in einer selbst gescharrten Bodenmulde. Die Brutzeit kann bis zu 4 Wochen dauern. Nach der Aufzucht verlässt die Ente mit ihren Küken den Nistplatz und zieht zurück ans Meer, denn das Wasser ist der eigentliche Lebensraum dieser faszinierenden Tiere. Die Nester mit den Daunen bleiben verlassen zurück, denn sie haben ihre Funktion erfüllt. In mehrstündiger Handarbeit gewinnt man aus ca. 60 Nestern ein Kilogramm Eiderdaune. Eiderdaunen sind die teuerste Daunenart.


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Einschlaf-Rituale

 

Rituale sind ein Vorgehen nach festgelegter Ordnung und deshalb ist unter einem Ritual eine Handlung nach festgelegtem, immer wiederkehrenden Ablauf zu verstehen.

Ein Ritual kann also die allmorgendliche Gymnastik, die Zigarette nach dem Essen oder ein bestimmter wiederkehrender Ablauf zur Einschlafzeit sein.

Das geht natürlich kaum auf Knopfdruck, daher sind Einschlafrituale für Kinder aber auch für Erwachsene sehr sinnvoll.

Was bei Kindern schon seit Jahren erfolgreich funktioniert, ist für viele Erwachsene nur schwer vorstellbar. Doch wenn man nachts besser schlafen will, dann ist es durchaus sinnvoll, wenn man sich eine gewisse Routine gönnt. Immer gleicher Ablauf zur Beendigung des Tages und zum Einschlafen.

Durch kleine und effektive Tricks ist es durchaus möglich, dass gestresste Menschen schon nach wenigen Tagen deutlich besser schlafen können. Wichtig ist, dass wenn sich die Familie für ein Einschlafritual entschieden, sollte es regelmäßig durchgeführt werden und nicht immer wieder von Lust und Laune abhängig gemacht werden

Einschlafrituale für Kinder

  • Trinken eines bestimmten Getränks vor dem Schlafengehen.
  • Schmusen
  • Aufziehen einer Spieluhr
  • Erzählen einer Geschichte
  • Vorlesen eines Buches
  • Abendgebet
  • Gute-Nacht-Kuss
  • Vorsingen oder gemeinsames Singen eines Schlafliedes
  • Fernsehen (frühestens ab dem Kindergartenalter) empfehlenswert. Die Sendung, sollte kurz und kindgerecht, wie zum Beispiel das Sandmännchen, sein.
  • Kuscheltiere und Tücher
  • Ein „Schlaflicht“ brennen lassen
  • Die Tür einen Spalt offen lassen, sodass etwas Licht und die vertrauten Stimmen der Eltern ins Kinderzimmer dringen können.

etc.

Einschlafrituale für Erwachsene können z. B. sein:

  • Kräutertee trinken
  • noch die letzte Nachrichtensendung in Fernseher oder Radio zu verfolgen
  • die Lieblingsmusik zu hören
  • einige Zeilen zu lesen
  • ein Gebet zu sprechen
  • den Tag Revue passieren zu lasse
  • Zimmer lüften
  • Tagebuch schreiben, um die Gedanken vom Kopf aufs Papier zu bringen

Fehl am Platze ist aber:

  • Fernseher im Schlafzimmer
  • kurz vor dem Schlafengehen noch einen aufregenden Krimi lesen

Am Schlafmedizinischen Zentrum der Berliner Charité ist man in Hinblick auf die Einschlafrituale für Erwachsene zu dem Schluss gekommen, dass zwei grob kategorisierte Gruppen von Schläfern unterschiedliche Einschlafrituale zur Verfügung stehen:

  1. Die erste Gruppe sind Erwachsene, denen als Einschlafritual Bewegung empfohlen wird. Sicherlich kann Sport auf wunderbare Weise auch einschlaffördernd sein, aber nur wenn zwischen dem Sport und dem Zeitpunkt des Zubettgehens zwei bis drei Stunden liegen, in denen der Körper langsam wieder herunterfahren kann.
  2. Die zweite Gruppe kann mit dem Überbegriff „Ruhegruppe“ charakterisiert werden. Bei ihnen ist Bewegung als Einschlafritual gänzlich ungeeignet .Für sie gelten die Einschlafrituale wie Lieblingsmusik hören, den Tag Revue passieren zu lassen etc.

Einschlafrituale sind für Kinder und Erwachsene schlaffördernd, wenn sie regelmäßig und gleichen Ablauf durchgeführt werden.


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Einschlafhilfen

 

Der Physiologe und Schlafforscher Jürgen Zulley der sich seit mehr als 35 Jahren mit dem Thema Schlaf beschäftigt schätzt dass etwa sechs Prozent der Gesamtbevölkerung an einer „behandlungsbedürftigen“ Ein- und Durchschlafstörung leidet. Wer dauerhaft Einschlafprobleme hat, sollte besser seinen Hausarzt aufsuchen. Manchmal ist eine Untersuchung im Schlaflabor oder bei einem Psychiater oder Neurologen sinnvoll.

Bei gelegentlichen Einschlafproblemen helfen unter Umständen Einschlafhilfen. Darunter versteht man Maßnahmen „nichtmedizinischer“ Art, die das Einschlafen erleichtern sollen.

Oft wünschen sich Betroffene eine ruhige Nacht. Doch gelingt es ihnen nicht, ein- oder durchzuschlafen. Tagsüber sind sie dann todmüde. Bei vorrübergehender Schlaflosigkeit, die keine gesundheitlichen Ursachen hat, können Einschlafhilfen wahre Wunder bewirken. Hier wird tief mit folgenden beruhigenden und schlaffördernden Maßnahmen in die Entspannungskiste gegriffen.

  • einen kurzen Spaziergang machen
  • Entspannung durch Lesen
  • Milch trinken, sie enthält die Aminosäure “Tryptophan“, die müde macht. Das Glas warme Milch mit Honig ist ein beliebtes Hausmittel
  • Tee trinken ( Passionsblume, Katzenminze, Kamille oder Hopfen)
  • Erdnüsse essen sie machen aufgrund ihres „Tryptophan-Gehalts“ müde.
  • Bier trinken, alkoholfreies Bier hat auch eine beruhigende und schlaffördernde Wirkung. Verantwortlich dafür ist vor allem der enthaltene Hopfen.
  • Schäfchen zählen. Die wohl bekannteste Einschlafhilfe kann tatsächlich helfen
  • Sport Wer Sport treibt, wird müde und kann danach besser schlafen
  • Duschen oder Baden. Warm, denn dann werden die Extremitäten erwärmt und das kann das Einschlafen erleichtern. Kalt wirkt kreislaufanregend und vertreibt die Müdigkeit
  • Ansteigende Fußbäder.
  • Kalte Armbäder. Sie wirken beruhigend auf Herz und Kreislauf und dauern zirka 10 bis 30 Sekunden
  • Saunabesuche, am besten nachmittags oder am frühen Abend können einige Stunden später gesteigerte Müdigkeit hervorrufen und damit das Einschlafen erleichtern.
  • Einschlafmusik kann den Einschlafprozess ankurbeln.
  • Gewöhnen an feste Einschlafrituale
  • Medikamente sollten aber der letzte Ausweg sein.

Das Einschlafen fällt umso schwerer, je mehr es „herbeigewünscht“ wird; in monotonen Situationen dagegen schlafen diese Patienten oft problemlos ein.

Es ist wichtig dass das Bett nur zum Schlafen da ist, damit der Körper es mit keiner anderen Tätigkeit assoziiert. Feste Bettgehzeiten sind empfehlenswert und auch die Temperatur im Schlafzimmer spielt beim Einschlafen eine Rolle. Die ideale Raumtemperatur zum Schlafen beträgt etwa 18 Grad.

Der krampfhafte Versuch, endlich einzuschlafen, führt meist nur zum Gegenteil. Dann gerät man schnell in einen Teufelskreis, bei dem man grübelnd im Bett liegt und erst recht nicht zur Ruhe kommt. In solchen Fällen ist es besser, wieder aufzustehen und sich für ein paar Minuten mit einer anderen Beschäftigung abzulenken.


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Einschütte

 

Im Gegensatz zum Inlett wird Einschütte in Leinwandbindung gewebt und durch den Einsatz besonders feiner Garnnummern ist es möglich, die Gewebeporen so fein zu halten, dass ein Durchdringen von Daunenteilen verhindert wird. Die Gewebekonstruktion, die Qualität der ausgesuchten Baumwollgare und das niedrige Gewicht der Einschütte sind abgestimmt auf eine Füllung aus ausgereiften Dreivierteldaunen bis Daunen.
Grundsätzlich werden nur hochwertige, gekämmte, fein ausgesponnene verwendet. Mitunter trifft man für den Namen Einschütte auch die Bezeichnung Cambric an oder man spricht von Daunenperkal, wenn es sich um bedruckte Einschütte handelt.
Für den optimalen Schlafkomfort müssen die Hüllen luftdurchlässig sein, damit die von der Füllung aufgenommene Feuchtigkeit wieder entweichen kann und deshalb bietet Baumwolle die wesentliche Rohstoffgrundlage.

Einsatz: Daunenoberbetten, Kopfkissen, Steppdecken.


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Elasthan

 

Elastan, auch „Elasthan“ geschrieben, besser bekannt unter ihren Markennamen Lycra und Dorlastan, ist eine 1937 in Deutschland erfundene elastische Chemiefaser für die es in der Natur kein Vorbild gibt.
Elastan kann bis um das vier- bis siebenfache seiner ursprünglichen Länge gedehnt werden und nimmt, sobald die Spannung nachlässt, sofort wieder seine ursprüngliche Länge an. Damit besitzen Elastan-Fasern die höchste Dehnungselastizität aller textilen Rohstoffe.
Im Bettwäschebereich wird Elastan in Fasermischungen z.B. 95 % Baumwolle 5 % Elastan für Spannbetttücher eingesetzt.


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Elektroenzephalografie

 

Siehe: EEG


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Encasing

 

Mit „Encasing“ werden spezielle Matratzenüberzüge bezeichnet, die Abhilfe bei Hausstaubmilbenallergie schaffen sollen. Sie werden zur Kontaktvermeidung zum Allergen eingesetzt und bilden im Idealfall aufgrund Ihrer Flächenkonstruktion (dichte Microfaser) eine physikalische Barriere zwischen dem Milbenkot und den menschlichen Atemwegen.
Milben ernähren sich größtenteils von abgestorbenen Hautschüppchen. Ein Encasing verhindert, dass diese Hautschüppchen in den Matratzenbezug oder die Bettwaren gelangen und entziehen so den Hausstaubmilben damit die Nahrungsgrundlage. Die Maßnahme kann die Beschwerden von Allergikern dauerhaft lindern.


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Endlosfederkern

 

siehe GR-Federkern


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Entenfeder

 

Im Vergleich zu Gänsefedern laufen Entenfedern am Ende spitz zu. Sie sind auch nicht so gebogen, bringen dadurch etwas weniger Füllkraft, als Gänsefedern. Sie werden aus dem Rupf von Enten gewonnen und sind solide Gebrauchsfeder für leichte, weichere Füllungen.
Im Zweifel ist eine gute Entenfeder einer eher schlechten Gänsefeder vorzuziehen.

* zarter, gebogener Kiel, der in einer spitzen Form, wie
bei einer Lanzenspitze endet.
* kleiner und zierlicher als die Gänsefedern
* Flaum ist im Vergleich zur Gänsefeder spärlicher
* Aussehen zwischen matt bis schillernd
* meist farbig, da es sehr wenig weiße Enten gibt.


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Erwachen

 

Erwachen

Übergang vom Schlaf in den Wachzustand; im Elektroenzephalogramm feststellbar durch die Veränderung der aufgezeichneten Wellen – es kommen vermehrt Alpha- und Beta-Wellen vor.

Siehe Parasomnien


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Etagenbett

 

Etagenbetten sind die Klassiker unter den Kinderbetten. Man versteht darunter eine Anordnung bei der mindestens zwei Betten übereinander die fest miteinander verbunden sind, z. B. das Doppelstockbett. Hierbei ist kein nennenswerter Stauraum unter dem Bett frei. Sie werden auch häufig in militärischen Einrichtungen, Jugendherbergen, Wanderhütten. Arbeiterwohnheime oder Seemannsheime eingesetzt.


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EU Ecolabel

EU Ecolabel

 

Quelle: eco-INSTITUT GmbH

 

Das EU Ecolabel ist das seit 1992 in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, aber auch von Norwegen, Liechtenstein und Island anerkannte EU-Umweltzeichen. Das freiwillige Zeichen ist eine Referenz für Verbraucher, die mit dem Kauf von umweltfreundlicheren Produkten und Dienstleistungen zu einer Verringerung der Umweltverschmutzung beitragen wollen.

Dieses Umweltzeichen wird in der Produktgruppe „Bettmatratzen“ für folgende Produkte vergeben:

• Bettmatratzen, d. h. Produkte, die als Unterlage zum Schlafen oder Ruhen in Innenräumen dienen
• Füllmaterial für Bettmatratzen wie Latexschaum, Polyurethanschaum und Sprungfedern
• Bettroste aus Holz, die als Matratzenunterlage dienen
• Federkernmatratzen sowie Matratzen mit abnehmbaren und/oder waschbaren Überzügen

Aufblasbare Matratzen und Wassermatratzen sowie gemäß Richtlinie 93/42/EWG klassifizierte Matratzen sind ausgenommen.
Um das Umweltzeichen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1980/2000 zu erhalten, muss ein Erzeugnis aus der Produktgruppe „Bettmatratzen“ genau festgelegte Umweltkriterien erfüllen. Die einzelnen Kriterien finden Sie auf www.eu-ecolabel.de


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Eulen

 

Eulen sind Spätaufsteher und bei ihnen tickt die Uhr deutlich langsamer als normal.

Eulen wachen tendenziell später am Morgen auf und sie sind zunächst weniger leistungsfähig (typischer Morgenmuffel), um am Nachmittag und Abend zur Hochform aufzulaufen.

Wenn sie z.B. morgens um sieben Uhr aufstehen müssen, kommen sie nur schwer in Gang, sind schläfrig und in den ersten Stunden des Tages appetitlos. Die Körpertemperatur der Eulentypen erreicht erst deutlich später ihr Maximum als die der Lerchentypen und fällt nur ganz allmählich ab.

Es hat keinen Sinn, schon vor dem Frühstück heftig auf sie einzureden, denn sie verabscheuen Gespräche gleich nach dem Aufstehen.Eulen wünschen sich gern in die Zeit des Sonnenkönigs zurück, der sein Frühstück erst um elf Uhr einnahm und seine Minister noch im Bette liegen empfing.

Folglich setzt beim Abendtyp die Müdigkeit erst relativ spät ein. Der Typus „Eule“ ist übrigens nicht unbedingt ein „Langschläfer“, denn eigentlich schläft er nicht länger, sondern geht später zu Bett und steht demzufolge auch später auf.

Die Aktivitätskurve in der obenstehenden Graphik wäre beim Abendtyp nach rechts, d.h. zu späteren Uhrzeiten verschoben.

Till Roenneberg, Chronobiologe an der Ludwig-Maximilians-Universität München erklärt uns, dass Eulen in einem permanenten „sozialen Jetlag“ leben. Wenn sie vom Wecker früh am Morgen aus ihrer gerade erst begonnenen Nachtruhe gerissen werden, häufen sie mit jedem neuen Werktag ein immer größeres Schlafdefizit an. „Es kommt zu einem beträchtlichen Schlafmangel, der dann am Wochenende ausgeglichen werden muss“,

Kurze Charakteristika:

  • Langschläfer
  • Morgenmuffel
  • Leistungskurve steigt nach dem Aufstehen langsam und stetig an
  • erreichen ihre Bestform erst gegen Mittag
  • bis in den späten Abend hinein meist fit und munter
  • sind oft bis Mitternacht produktiv
  • schwerfälliges Einschlafen
  • geringer Tiefschlaf in der ersten Schlafhälfte
  • Tiefschlaf in der zweiten Schlafhälfte

Eulen können mit dem Sprichwort „Morgenstund hat Gold im Mund“ rein gar nichts anfangen.

Wer ein ausgeprägter Morgen- oder Abendtyp ist, wird mit dem gesellschaftlichen Zeitrhythmus in permanentem Konflikt leben. Im Normalfall beträgt dieDifferenz zwischen beiden Typen nicht mehr als zwei Stunden.


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euroLATEX

 

Siehe QUL-Qualitätssiegel



F

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Faden

 

Ein Faden besteht aus mehreren miteinander verbundenen/verdrehten Fasern. Er ist lang, dünn und biegsam. Er kann gewebt, gestrickt oder gewirkt weiterverarbeitet werden, um daraus ein Gewebe herzustellen.


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Faser

 

Der Begriff ‚Faser‘ ist ein Sammelbegriff und umfasst viele Materialien unterschiedlicher Herkunft. Hier sprechen wir von Textilfasern, die in sehr großer, praktisch unbegrenzter Länge „Filamente“ oder auch Endlosfasern genannt und begrenzter Länge als Spinnfasern bezeichnet werden.
Spinnfasern teilen sich wiederum in tatsächlich verspinnbare Stapelfasern und sehr kurze Flockfasern, die Grenze liegt bei circa 15 mm.

Faserstoffe sind der Grundbestandteil aller textilen Erzeugnisse. Sie werden grob in
• Naturfasern
• Pflanzenfasern
• Bastfasern
• Hartfasern
• Tierische Fasern
• Mineralische Fasern
• Chemiefasern
• Chemiefasern aus natürlichen Polymeren
• Chemiefasern aus synthetischen Polymeren
• Chemiefasern aus anorganischen Stoffen
• Glasfaserstoffe
• Kohlenstoff-Fasern
• Metallfasern

eingeteilt.
An Textilfasern werden sehr hohe Anforderungen hinsichtlich ihrer Materialeigenschaften gestellt. Synthesefasern werden daher oft genau für einen bestimmten Einsatz entwickelt.


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Faserbetten

 

Unter Faserbetten versteht man Zudecken und/oder Kopfkissen die im Gegensatz zu Federn/Daunen/Naturhaar/Seide aus synthetischen Faserfüllungen überwiegend aus Polyesterfasern verschiedener Markenfirmen bestehen.


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Faserkugeln

 

Seit dem Mikrofaser-Bettwäsche als absolut allergiefreie Bettwaren vermarktet wird, haben sich Faserkugeln zu einem beliebten Füllstoff, besonders für Kissen und Schlafdecken, entwickelt.
Ein spezielles Bearbeitungsverfahren bringt die spiralförmigen, hohlen und silikonisierten Polyesterfasern zu kugelförmigen Kernen mit erstklassigen, gleichmäßigen Durchmessern zusammen.

Durch die lockere und elastische Struktur der Faserkugeln ergeben sich folgende Eigenschaften
• hohe Elastizität
• perfekte Anpassung an die Körperform
• weich, ergonomisch bequem
• behaglich für Kopf und Nacken
• Bauschkraft bleibt durch tägliches Aufschütteln erhalten
• gute Rückstelleigenschaften
• Waschbar 60°
• für Hausstauballergiker bestens geeignet

Kleine Faserkugeln werden in das Inlett geblasen und dieses ist dann mit einem Reißverschluss versehen. Über die Füllmenge an Faserkugeln kann die Kissenhöhe den persönlichen Wünschen entsprechend, variabel angepasst werden.
Die Füllgewichte sind je nach Größe und Hersteller verschieden, als Anhaltspunkt kann man in etwa von diesen Füllgewichten ausgehen:
40×40 cm ca. 350 Gramm
40×60 cm ca. 380 Gramm
40×80 cm ca. 500 Gramm
50×80 cm ca. 625 Gramm
60×80 cm ca. 750 Gramm
80×80 cm ca. 1000 Gramm
70×90 cm ca. 1000 Gramm


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Federallergie

 

Immer noch ist das Vorurteil zu finden, mit Federn und Daunen gefüllte Bettwaren seien für Hausstaubmilben-Allergiker nicht geeignet. Fälschlicherweise wird deshalb gelegentlich empfohlen, die Daunen- und Federbettwaren gegen andere Füllmaterialien auszutauschen.
Dabei ist klar, dass Federnantigen nur eine außerordentlich marginale Rolle in der direkten Auslösung von Beschwerden bringt. Eine Arbeit von Linna und Mitarbeitern zeigte schon 1994, dass bei mehr als 80 % der in einem Test auf Federn positiv reagierenden Probanden ebenso positive Reaktionen auf die Hausstaubmilbe nachweisbar waren.
Es ist deshalb ein Gerücht, dass Allergiker auf den Luxus von Daunen- und Federbetten verzichten müssen. Federn und Daunen stehen definitiv nicht auf dem Speiseplan der Hausstaubmilden!
Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass in Zudecken mit Federfüllung praktisch keine Hausstaubmilben zu finden sind. Denn: Nicht die Federn ernähren die Milben, sondern der Mensch selbst. Was die Tierchen anlockt, sind die Hautschuppen des Menschen. Und davon verliert er genug: pro Tag etwa 0,5 bis 1 Gramm. Eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass nur 0,25 Gramm ausreichen, um mehrere Tausend Milben über lange Zeit zu ernähren.
Somit kann auf der Grundlage der derzeit existierenden Literatur und auf Grund von Erfahrungen von Hautärzten festgestellt werden, dass das Bettfedern-Allergen (Keratin) für die Auslösung allergischer Reaktionen praktisch keine Bedeutung hat, da die allergene Potenz des Federn-Allergen als außerordentlich gering bzw. minimal eingestuft werden kann.

Weltweit besteht die Einschätzung, dass das Bettfedern-Antigen selbst in allergologischer Hinsicht als eigenständiges Antigen unbedeutend ist.
Die Empfehlung bei Patienten mit Atemwegserkrankungen federnhaltige Kissen und Zudecken zu entfernen sollte deshalb aus der weiterführenden Literatur gestrichen werden.

siehe auch „Nomite“


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Federholzleisten

 

Die Qualität eines Bettes steht und fällt mit seinen Federholzleisten. Sie bilden die Basis der Lattenroste und damit die Auflagefläche für die Matratze. Sie werden meist aus Holzarten wie Buche, Esche oder Birke gefertigt und sollten mindestens fünffach verleimt sein. Menschen mit einem hohen Gewicht sollten siebenfach oder besser noch zehnfach verleimten Latten wählen. Im hochwertigen Bereich werden statt Holzfederleisten Kunststoff-Federleisten eingesetzt, denn diese im Gegensatz zur Holzleiste, dauerelastisch und dauerstabil sowie völlig temperaturunempfindlich und feuchtigkeitsresistent ist.
Der klassische Federholzrahmen sollte aus mindestens 26 bis zu 42 leicht nach oben gewölbten Federholzleisten bestehen und deshalb werden im Herstellungsprozess die mehrfach verleimten Holzschichten unter Heißdampf in eine Wölbung gebracht, um so elastisch und federnd zu sein.
Je höher die Anzahl der Federholzleisten je besser der Liegekomfort. Eine Faustregel besagt, dass etwa 50 % der Grundfläche mit Lamellen ausgefüllt werden sollte und etwa 50 % für die Belüftung der Matratze frei bleiben können.
Die Oberflächen der Federholzleisten werden im Allgemeinen rundum versiegelt um eine Durchfeuchtung von der Matratzenseite her zu vermindern und eine dauerhafte Elastizität zu gewährleisten. Als Alternative zu Holz gibt es auch Federleisten aus Kunststoff.

An Federholzleisten werden folgende Ansprüche gestellt:
• Stützwirkung und Makroanpassung im Rahmen des Schlafkomforts.
• Formstabilität und Bruchsicherheit hinsichtlich der im Gebrauch auftretenden Spannungen.
• Richtiger Materialeinsatz.


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Federholzrahmen

 

siehe Lattenroste


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Federkerne

 

Federkerne bestehen aus Stahlfedern, die sich je nach Bedarf in ihrer Drahtstärke, Federanzahl, Federnart und deren Verbindung unterscheiden.
Die bekanntesten Modelle sind
• Bonnell-Federkerne
• Leichtfederkerne (LFK)
• Zylinderfederkerne
• Taschenfederkern
• GR Federkerne

Näheres unter den einzelnen Federkernen.


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Federkiel

 

Federn bestehen aus einem langen und festen Federkiel aus Keratin sowie einer Federfahne, aus der feine Härchen wachsen.


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Federn-DIN-Norm DIN EN 12934

 

Die Informationen, die der Verbraucher für seine Kaufentscheidung benötigt, erhält er heute über das Internet, die Werbung und – vor allem – über das Etikett an der Ware. Die Kunden bekommen die Füllung schon lange nicht mehr zu Gesicht.
Deshalb hat das Deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. (RAL) die bis dahin geltende RAL 092 A2 sowie die RAL-RG 092 zum 31. Dezember 2004 verbindlich zurückgezogen und weist darauf hin, dass ab 1. Januar 2005 die Bezugnahme auf die beiden Regelwerke weder in der Werbung noch zur Produktkennzeichnung zulässig ist.
Dem veränderten Kaufverhalten trägt die nun die neue europäische Norm EN 12934 Rechnung.
Im Zuge der Europäischen Normierung gibt es künftig die neue Bezeichnungen für Federn- und Daunenqualitäten (DIN EN 12934)
Die EN 12934 regelt die Kennzeichnungen von Füllungen, bestehend aus Federn und Daunen. Sie sind die ersten und einzigen Bezeichnungsvorschriften, die von allen EU- und EFTA-Staaten, sowie der Tschechischen Republik erarbeitet wurden.

Einzelheiten siehe hier.


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Federn-Siegel Traumpass

 

Die Kontrollgemeinschaft Federn-Siegel e.V., in der sich maßgebende Hersteller von Daunen- und Federbetten zusammengeschlossen haben, vergibt seit den 70er Jahren das Federn-Siegel Traumpass. Die Hersteller von Daunen- und Federbetten unterwerfen sich einer regelmäßigen, durch anonyme Stichproben durchgeführten Kontrolle.
Seit 2006 wurde die neutrale Prüfung und Kontrolle durch eine Zertifizierung der Bettwarenhersteller und der Kontrollgemeinschaft durch DIN CERTCO, eine Zertifizierungsorganisation, ergänzt. Das Zeichen Traumpass wurde umgestaltet und durch den Zusatz DIN-geprüft ergänzt.


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Fein-Biber

 

siehe Biber


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Feinpolster

 

Feinpolster – auch Abdeckung genannt – wird sowohl bei Federkernmatratzen wie auch bei Schaumstoffmatratzen eingesetzt. An Materialien werden sowohl Naturhaare ( Schafwolle, Lamahaar, Kamelhaar, Cashmere, Angore,Seide, Rosshaar) als auch Naturfasern ( Baumwolle meist in Form von Linters, Leinen, Sisal , Kapok) und synthetische Materialien ( Polyätherschaum, Latex, Faservlies aus Polyester) verwendet.

Das Feinpolster sollte möglichst aus mehreren Schichten in unterschiedlichen Materialien und Gewichten bestehen. Hier können die späteren Eigenschaften der Matratze wie Weichheit, Feuchtetransport, Luftdurchlässigkeit, Formbeständigkeit,, Elastizität entscheidend mit beeinflusst werden.
Maßgeblich für die Wahl der Polsterfüllung im Feinpolster ist zudem, welches Wärmeempfinden erzeugt werden soll. Aus diesem Grund werden vielfach Matratzen angeboten, auf deren Liegeflächen sich unterschiedliche Feinpolster bzw. Bezüge befinden, z.B. Sommerseite oder Winterseite.


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Feldbett

 

Die Bezeichnung „Feldbett“ kommt aus dem Militärbereich, da es mit „ins Feld“, zum Kriegsschauplatz transportiert wurde, da es zusammenlegbar war.
Es ist ein einfaches, meist aus Holz oder Metall bestehendes, zusammenklappbares Bett, welches mit reißfestem Stoff bespannt ist.


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Feng-Shui

 

Feng Shui hat seinen Ursprung in China und ist eine über 3500 Jahre alte Wissenschaft die sich mit den Einflüssen von Natur und Umwelt auf den Menschen und sein Verhalten beschäftigt.
Die Lehre des Feng Shui gibt Anregungen, wie man z.B. seinen Schlafraum so einrichten kann, dass sich positive Auswirkungen auf einen gesunden Schlaf ergeben können.
So kann z.B. die richtige Bettposition wichtig sein. Laut Feng Shui soll das Bett grundsätzlich nicht im „Durchzug“ zwischen zwei gegenüberliegenden Fenstern oder Türen platziert werden. Vom Bett aus sollte man die Tür im Blick und keinesfalls im Rücken haben. Ferner sollte das Bett nicht frei im Schlafzimmer stehen, sondern mit dem Kopfteil an einer Wand platziert sein. So entsteht ein Gefühl von Schutz und Geborgenheit und das ist bekanntlich die beste Voraussetzung für tiefen Schlaf.


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Flachs

 

Flachs fällt unter die Kategorie der pflanzlichen Fasern und hier unter die Stengelfasern.
Die Faser wird auch oft als „Lein“ oder „Leinen“ bezeichnet.

Siehe „Leinen“


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Flanell

 

Der Flanell ist ein weicher, vorwiegend aus Baumwolle in Leinwand- oder Köperbindung gewebter Stoff, der auf einer oder beiden Seiten etwas aufgeraut und gewalkt wird. Sein Einsatzgebiet ist die Bettwäsche.
Flanell-Bettwäsche ist kuschelig, aber etwas feinfädiger und damit etwas leichter als Biber-Bettwäsche. Sie ist leicht, aber dennoch wärmend und saugfähig, außerdem hat sie einen sehr angenehmen weichen Griff.


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Formschaum

 

Alternativ zum Blockschaum können Matratzen im Formschaum Verfahren hergestellt werden. Dabei reift der Schaumstoff in einer Matratzen-Form aus. Durch dieses Verfahren entfällt der gesamt Schneidprozess und damit fallen auch weniger Schnittabfälle an. Allerdings kann der Matratzenaufbau nur eingeschränkt variiert werden und nicht an unterschiedliche Belastungszonen angepasst werden.


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Französisches Bett

 

Der Begriff ‚Französisches Bett‘ scheint nicht sehr klar abgegrenzt zu sein, aber der Name ist an seine Herkunft aus Frankreich angelehnt, wo das breite Bett schon länger in Gebrauch ist. Wo genau auf diesem Weg zum ersten Mal ein Französisches Bett auftauchte, lässt sich nur noch schwer feststellen. Einzig der Name ist ein Hinweis auf den Ursprungsort.

In seiner ursprünglichen Bedeutung war damit ein Bett gemeint, dessen Ausmaße zwar über die des Einzelbetts hinausgingen, damit doch nicht die Ausmaße eines klassischen Ehebettes erreichten. Zudem fehlte dem Französischen Bett auch die berüchtigte „Besucherritze“, da es über eine durchgehende Matratze verfügt.

Mittlerweile wird die Bezeichnung Französisches Bett oft auch für andere große Betten verwendet. Aber feststeht, dass erst mit der Erfindung des „französischen“ Bettes die „barrierefreie“ Schlafstätte in Mitteleuropa eingeführt wurde.

Die Liegeflächen dieser Betten sind zwischen 120cm und 180cm breit. Die Länge beträgt von 190cm bis 210cm. Im Gegensatz zu klassischen Doppelbetten sind die Matratzen beim französischen Bett immer durchgehend. Eine 120 cm oder 140 cm breite Liegefläche kann zu zweit eng und unbequem werden, weshalb Paare die Variante mit 160 cm Liegefläche bevorzugen. Gerade in Deutschland sind die „kleinen“ Größen aber bei Singles und in Jugendzimmern beliebt, da sie ausreichend Platz für den erholsamen Schlaf bieten.

In der Regel benutzt man dieses Bett auch nur mit einer einzigen Bettdecke.


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Frottee

 

Frottee ( nicht zu verwechseln mit Frottier) ist Glattgewebe mit Effektgarn (‚Noppenzwirn‘ bzw. ‚Schlingengarn‘) im Schuss. Die charakteristischen Schlingen werden durch Drehen des Garns erzeugt


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Frottier

 

Frottier (nicht zu verwechseln mit Frottee) besteht aus einem Gewebe (bestehend aus Kette/ Schuss/ Kette), das auf beiden Gewebeseiten Schlingen hat, die beim Weben auf einem Spezialwebstuhl entstehen. Schlingen oder Schlaufen werden beim Webvorgang gebildet und bilden regelmäßige Reihen. Dadurch erhält das Gewebe sein Volumen. Frottiergewebe weisen auf beiden Seiten Schlingen auf. Diese können mehr oder weniger lang und mehr oder weniger dicht sein.


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Frühaufsteher

 

Siehe Lerchen


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Fußhochstellung

 

Eine Fußhochstellung bei Unterfederungen kann durchaus sinnvoll sein und kann kleine Wunder hinsichtlich der Entlastung für Beine und Kreislauf bewirken.
Sie kann manuell oder mittels Fernsteuerung erfolgen. Modelle mit Elektromotor knicken das Fußteil in einem bestimmten Winkel ab. Sie sind von einer stufenlosen Verstellung bis zu einer Verstellmöglichkeit in mehreren Stufen auf dem Markt vertreten. Wichtig ist, dass die Fußhochlagerung nach anatomischen Gesichtspunkten erfolgt und nicht ins Extreme variiert werden kann. Die optionale Fußhochstellung beginnt bereits im Lendenbereich sanft ansteigend.
Eine wichtige Stufe ist die Neigung der Liegefläche um ca. 1,5 Grad, was etwa einer Höhenverstellung von 6 cm entspricht. Diese Stufe ist kaum spürbar, ist aber bereits hinreichend wirksam, besonders dann, wenn sie die ganze Nacht beibehalten wird, Der Rückfluss des Blutes zum Herzen wird erleichtert und das Herz-Kreislauf-System erfährt eine Dauerentlastung Der verbesserte Blutfluss bewirkt gleichzeitig eine Entspannung der Beinvenen und beugt nächtlichen Wadenkrämpfen vor. In dieser Position ruht das Herz auf Fersenhöhe.
Eine andere Position neigt die Liegefläche um ca. 3 Grad, was einer Höhenverstellung von ca. 12 cm entspricht, was nur einer kurzfristigen Entlastung dienen kann und auf keinem Fall als Schlafposition geeignet ist.


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Futon

 

Der Futon ist seit mehr als viertausend Jahren die traditionelle Schlafunterlage in Japan bekannt.

Der Begriff Futon lautet übersetzt „Decke“. Es bedeutet im erweiterten Sinn ‚Bettplatz / Schlafstätte‘ (in unserem Verständnis: Matratze). Unterteilt wird der Futon in die Schlafunterlage „Shikibuton“ (dt. „Auslege-Futon“) und die „Kakebuton“ (dt. „Bettdecke“).
Japan ist das Land, wo es bis vor ganz kurzer Zeit überhaupt keine Betten gab, denn Japan hat es alles, aber keinen Platz und aus diesem Grund sind die Wohnungen klein und teuer. Auch heute schlafen die meisten Japaner auf diesen einfachen, traditionellen Futons. Der Wohlhabende kann auf fünf oder sechs Futons liegen und sich mit so vielen, wie ihm beliebt zudecken, während arme Leute sich mit zwei oder drei begnügen müssen.
Ein Shikibuton ist viel dünner als eine westliche Matratze. In seiner ursprünglichen Form besteht er ’nur‘ aus einer Baumwoll- oder Seidenhülle, die mit Baumwolle gefüllt ist. Er ist circa zehn Zentimeter hoch und einen Meter breit und 1,80 m lang.
Der Kakebuton – die Bettdecke -, besteht aus ähnlichem Material und ist rechteckig, kann aber auch die Form eines Kimono mit Ärmeln und Kragen haben.
Der Begriff Futonbett und seine Bedeutung haben sich mit der Zeit so stark entwickelt, dass selten jemand deren genaue Herkunft kennt. In vielen anderen Ländern versteht man darunter eine niedrige Liege oder ein Bett, das nahe am Boden ist, da es gekürzte Bettbeine hat.
Da es in westlichen Ländern nicht üblich ist, auf dem Boden zu schlafen, wurde eine Mischung aus der japanischen Methode und dem uns bekannten Bett entwickelt.
Echt japanische Futons bestehen nur aus Baumwolle, in Europa werden jedoch Futons eingesetzt, die für europäische Verhältnisse abgewandelt und mit folgenden Lagen versehen sein können:
• Baumwolle
• Schurwolle
• Kokos
• Rosshaar
• Kamelhaar
• Latex
So wurde aus dem Futon eine Futonmatratze und letztendlich die Naturmatratze.



G

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Gänsefeder

Gänsefeder

 

Quelle: Verband der Europäischen Bettfedern- und Bettwarenindustrie e.V.

 

Der Kiel der ausgewachsenen Gänsefeder ist stumpf und rund. Die Feder ist stark gebogen und in der Form gedrungen. Am Fahnenende sieht sie aus wie abgeschnitten. Am unteren Teil hat sie oft einen reichen Flaum. Die Gänsefeder ist mattglänzend.
Gänsefedern sind im Vergleich zu Entenfedern oft größer und kräftiger. Dies erklärt sich aus der Größe und der Statur der Tiere heraus, von denen das Material genommen wurde.

* kräftiger stark gebogener, stumpfer Kiel
* reicher flaumartigem Bewuchs am Kielende
* gedrungenen Form
* kräftig gebaut
* breite abgeflachten Fahne
* Fahne verläuft nicht oval sondern wie abgeschnitten
* mattglänzendbelastbarer als die Entenfeder.
* Gänsefedern sind füllkräftige langlebige Bettfedern


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Garn

 

Garn ist ein aus Fasern bestehender Faden, der durch Drehung (Verspinnen) oder klebende Mittel verfestigt ist.


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Garnfärbung

 

Bei der ‚Garnfärbung‘ wird ein im Gegensatz zur Stückfärbung bereits auf der Spule gefärbtes Garn verwebt. Dabei ist dann meistens noch eine zweite der dritte Garnfarbe mit im Spiel, um dem Gewebe ein farblich lebendig Bild zu geben.


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Gasdruckfeder

 

Gasdruckfedern sind im Alltag heutzutage allgegenwärtig und in vielen Anwendungsszenarien unentbehrlich. Sie bestehen aus einer Kolbenstange, die sich in einem unter Druck stehenden, geschlossenen Zylinder bewegt. Diese wird durch einen Kolben sicher im Zylinder geführt, der ein Herausgleiten verhindert.
Beim Lattenrost mit Bettkasten wird eine Gasdruckfeder eingesetzt, damit der Bettkasten im geöffneten Zustand sicher in seiner Endlage bleibt und das Schließen mit leichter Handkraft erfolgen kann.


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Gesundheitsmatratzen

 

Leider immer noch gebräuchlicher Begriff, der kein Qualitätsmerkmal ist.
Gäbe es eine ‚Gesundheitsmatratze‘ gäbe es auch eine ‚Krankheitsmatratze‘.
Sollte eine Matratze nicht ‚gesund‘ sein, dann wäre sie untauglich!!!


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Gewebe

 

Ein Gewebe ist ein rechtwinkeliges Flächengebilde aus Fäden. Die Fäden in der Längsrichtung bezeichnet man als Kette und die Fäden in der Querrichtung als Schuss.
Die Eigenschaften des Gewebes bestimmen
• Die Bindung
• Die Einstellung (Anzahl der Fäden pro cm)
• Der eingesetzten Faserstoff
Je nachdem, welche Kettfäden beim Weben angehoben bzw. gesenkt werden, entstehen unterschiedliche Gewebearten.


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Goldes M neues Matratzenkennzeichen

 

siehe RAL-GZ 430/6 Matratzen


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GR Federkern

 

Endlosfederkerne sind unter der Bezeichnung ”GR-Federkern” patentrechtlich geschützt. Sie bestehen aus einer Vielzahl maschinell hergestellter kleiner rechts- und linksgängig gewundener Zylinderfedern, die fortlaufend in endloser Reihenfolge durch Spiralen zu einem weichen Federkörper zusammen geflochten werden. Sie haben eine Drahtdicke von 1,4-1,8 mm und sind ineinander verschlungen, oben und unten werden sie mit Spiralfederzügen verbunden. Als Abschluss wird ein Stahldraht angebracht, der mit den äußeren Federn verbunden ist. Das System ist ein einziges federndes Element, das ohne Knoten, Knicke oder Schwächungen in allen Belastungszonen einer Polsterung arbeitet
Dadurch überträgt sich die Belastung einer Federspirale auf die andere und das Gewicht der sich eindrückenden Körperteile verteilt sich gleichmäßig auf das ganze Federsystem.
Diese Endlosfederkerne weisen bei relativ geringer Federhöhe eine gute Elastizität und Tragfähigkeit auf und sie sind preiswerter als alle anderen Federkerne.
Der GR-Federkern ist spezifisch leichter gegenüber dem Bonnell-Federkern, da nicht so viele Drahtverbindungen.


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Grobpolster

 

Die Grobpolster sind die 1. Stufe der Polsterung. Sie werden auf den Polsterträger aufgebracht. Dies kann von Hand (Fassonarbeit) oder als Polstermatten geschehen. Sie sollten nicht zu stark ausgebildet werden um zu schwache Feinpolster auszugleichen, denn zu starke Grobpolster wirken der Elastizität der Matratzenkerne entgegen.
Neben geschäumten Materialien und Latex sind als Grobpolster auch Vliese bzw. Filze oder andere Gewebe auf Basis diverser chemischer Faserstoffe oder Naturfasern tierischer oder pflanzlicher Herkunft einsetzbar. Die eingesetzten Materialien und deren Verarbeitung bestimmen die handwerkliche Qualität der Matratze
Die eingesetzten Materialien und deren Verarbeitung bestimmen die handwerkliche Qualität der Matratze. Bei handwerklich einfachen Modellen kommen in der Regel chemische Faserstoffe zum Einsatz, die mit einer Klebeverbindung am Matratzenkern bzw. am Polsterträger befestigt werden.


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Grundbindungen

 

Die drei grundlegenden Bindungen, von denen nach gewissen Gesetzmäßigkeiten eine Vielzahl abgeleiteter, fiktiver und doppelter Bindungsarten gebildet werden können sind:
Leinwandbindung
Köperbindung
Atlasbindung


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GS-Zeichen

 

Seit seiner Einführung 1977 hat sich das GS-Zeichen zum bekanntesten Prüfzeichen in Europa entwickelt. Das GS-Zeichen bescheinigt, dass ein Produkt bei bestimmungsgemäßem oder vorhersehbarem Gebrauch keine Gefahr für die Sicherheit und die Gesundheit von Personen darstellt. Mit dem Siegel Geprüfte Sicherheit (GS-Zeichen) bestätigt eine zugelassene Stelle wie z.B. der TÜV Rheinland, dass ein verwendungsfertiges Produkt auf Basis einer sicherheitstechnischen Prüfung als sicher im Sinne des ProdSG (Produktsicherheitsgesetz) sowie anderer evtl. anwendbarer Rechtsvorschriften angesehen werden kann.
Das GS-Zeichen ist ein freiwilliges Zeichen, d. h. der Hersteller oder sein Bevollmächtigter entscheiden, ob ein Antrag auf Zuerkennung des GS-Zeichens gestellt wird. Im Bettenhandel wird dieses Zeichen vor allen Dingen bei Lattenrosten eingesetzt.


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Guanako

Kamel

 

Quelle: Wikipedia, gemeinfrei

 

Das Guanako ist eine wild lebende südamerikanische Kleinkamelart und gehört innerhalb der Familie der Kamele zur Gattung der Lamas. Die Guanakos leben auf trockenen Grasfluren des Berg- und Flachlandes bis in Höhen von 4000 bis 5000 Meter. Guanakos kommen vor allem in Argentinien, Bolivien, Chile, Peru und Paraguay vor, wurden allerdings in weiten Teilen ihres ursprünglichen Verbreitungsgebietes durch den Menschen ausgerottet.
Guanakos haben ein doppeltes Haarkleid ähnlich der Kaschmir Ziegen. Ihre Unterwolle verfügt über eine der feinsten natürlichen Fasern der Welt.


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Gütezeichen

 

Ein Gütezeichen ist ein auf einer Ware angebrachtes Zeichen, durch das die Überprüfung der Güte bestätigt wird. Ein Gütezeichen bezieht sich immer nur auf die messbare Qualität.



H

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Halbautomatik

 

Halbautomatik ist ein Begriff bei Lattenosten.
Bei der Halbautomatik wird mittels manuell bedienbaren, pneumatischen Druckzylindern das Schlafsystem stufenlos in die gewünschte Liege- oder Sitzposition gebracht.. Die Sitzverstellung ist durch Körperdruck individuell einstellbar. Das funktioniert ohne elektrischen Strom und bei der Einstellung ohne Kraftanstrengung nur durch die richtige Ausnutzung des eigenen Körpergewichtes.
Dabei kann nicht nur das Fußteil verstellt sondern mittels einer Gasdruckfeder auch komplett hochgestellt werden. Hierdurch wird die schnelle und vor allem großzügige Bedienung des Bettkastens ermöglicht.


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Halbdaune

 

Die von 1932 bis 2004 in Deutschland angewandte RAL-Vereinbarung RAL 092 A2, in der dieser Begriffe enthalten war, wurde zum 31.12.2004 verbindlich zurückgezogen. Die Anbieter von Bettwaren dürfen diese Kennzeichnungsvorschrift seit dem 1.1.2005 weder zur Auszeichnung ihrer Produkte noch in ihrer Werbung benutzen.
Laut der neuen Federn-DIN-Norm DIN EN 12934 wird der Anteil an Daunen und Federn wird jetzt in exakten Gewichtsprozenten angegeben.

Beispiele:
Die Halbdaune wird jetzt so bezeichnet: 85 % Federn, 15 % Daunen.
Die Dreivierteldaune wird angegeben als: 70 % Federn, 30 % Daunen.


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Halbleinen

 

Die Bezeichnung HALB-LEINEN darf nach dem TKG nur für Produkte benutzt werden, die zumindest aus 40 % Leinen und zwar im Schuss (quer laufende Fasern) aus Leinen und in der Kette (längs laufende Fasern) aus Baumwolle bestehen.


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Halswirbelsäule

HWS Halswirbeläule Zeichnung

 

Quelle: http://www.g-netz.de/Der_Mensch/skelett/halswirbel.shtml

 

Die Halswirbelsäule ist in der Regel der beweglichste Wirbelsäulenabschnitt. Es gibt 7 Halswirbelkörper die den Kopf mit dem Rumpf verbinden. Halswirbel unterscheiden sich von den restlichen Wirbeln durch ihre Bauform. Der erste Wirbel (Atlas) hat die Form eines Ringes und trägt den Kopf. Der zweite Halswirbel (Axis), bildet zusammen mit dem Atlas ein Gelenk. Wenn der Kopf seitlich gewendet wird, dreht sich der Atlasring um den Axiszahn. Die sieben Halswirbel ermöglichen dem Kopf ein Höchstmaß an Beweglichkeit. Zur Gewährleistung der Beweglichkeit sowie Stabilität verlaufen zwischen den Wirbelkörpern der Halswirbelsäule zudem eine Vielzahl an Muskeln und Bändern.

Sehr oft sind Schmerzen im Halswirbelsäulenbereich zu beobachten und können sich durch einen Schiefhals (und eine schräge Schonhaltung äußern. Können die Schmerzen keiner spezifischen Ursache zugeordnet werden, wird von einem unspezifischen HWS-Syndrom gesprochen.
HWS-Syndrome müssen bei der Beratung zu einem richtigen Bettsystem und vor allen Dingen beim Kauf von Kopfkissen besonders angesprochen und berücksichtigt werden.

Quelle: www.g-netz.de


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Hanf

 

Die ältesten Funde zur Verwendung von Hanffasern für die Fertigung von Textilien stammen aus China um 2800 v. Chr.
Hanf ist eine Pflanzengattung in der Familie der Hanfgewächse. Hanf zählt zu den ältesten Nutz- und Zierpflanzen der Welt.
Immer wieder finden Archäologen Textilreste aus Hanf bei Ausgrabungen. Angeblich trug selbst Columbus Textilien aus Hanf und bestückte auch sein Schiff mit Hanfsegeln Bis in das 19. Jahrhundert waren Hanffasern neben Flachs, Nessel und Wolle die wichtigsten Rohstoffe für die europäische Textilindustrie
Durch seine Hohlfasern kann Hanf bis zu 30% seines Gewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen, um diese dann sehr schnell wieder an die Umwelt abzugeben. Aus Hanfgarnen kann man ähnliche Gewebe wie aus Flachsgarnen weben.
Hanf wird für Betten- und Kissenfüllungen meist in Verbindung mit einer anderen Füllung eingesetzt. Eine Bettdecke mit Hanf-Füllung wärmt in kühlen Nächten und kann in warmen Nächten viel Flüssigkeit aufnehmen – ganz ohne zu riechen.


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Härtegrade

 

Mit der Einteilung in Härtegrade versuchen die Matratzen-Hersteller, den individuellen Anforderungen der Kunden entgegenzukommen und ihnen eine Übersicht über die Eigenschaften der verschiedenen Matratzen zu geben. Allerdings gibt es für Härtegrade bei Matratzen keinerlei Normen, sodass sie sich von Hersteller zu Hersteller erheblich in ihrer Festigkeit voneinander unterscheiden können.
In der Regel kürzt man den Härtegrad mit dem Buchstaben H ab. Meistens werden drei Stufen angeboten. Für die Auswahl der passenden Matratzenhärte wird oft das Körpergewicht herangezogen.
•Härtegrad 1 = weich, für Personen bis 60 kg Körpergewicht,
•Härtegrad 2 = mittel, für Personen bis 80 kg Körpergewicht,
•Härtegrad 3 = hart, für Personen über 80 kg Körpergewicht.


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Hartfasern

 

Hartfasern sind Sisal, Manila und Kokos.


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Haustuch

 

Das normale Haustuch-Betttuch ist ein einfaches Laken aufs Baumwolle oder Leinen, welches man zum Befestigen in die Ritzen zwischen Matratze und Bettgestell klemmt. Bei unruhigem Schlafen findet man dieses Betttuch am Morgen zusammengeknüllt in der Mitte des Bettes. Klassische Bettlaken ohne umlaufendes Gummi oder sonstige Ausstattung für eine sichere Fixierung auf der Matratze werden heute kaum noch nachgefragt.
Oft wird das billigste Bettlaken mit dem Namen „Haustuch“ versehen um über Qualitätsmängel hinweg zu täuschen. Das Haustuch war früher ein meist handgewebtes – Bettlaken für den Alltag, das gegen fast jeden Verschleiß durch eine verstärkte Mitte gewappnet war. Dazu müsste in einer besonderen Webtechnik die Anzahl der Kettfäden zur Mitte hin erhöht werden. Es gibt aber heute durchaus Haustuchqualitäten die allen Ansprüchen genügen. Das herkömmliche Bettlaken hat gegenüber dem Spannbetttuch den Vorteil, dass es einfacher zu pflegen und vor allem einfacher zu bügeln ist.
Das normale Haustuch-Bettlaken kann von Vorteil sein, vor allem dann, wenn die Bettlaken häufig gewechselt werden müssen. Aus diesem Grund greifen viele Hotels auf klassische Laken zurück.


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Hautschuppen

 

Ein Mensch verliert bis zu 1,5 Gramm Hautschuppen pro Nacht, im Jahr also bis zu 0,5 Kilogramm. Diese bleiben zum Teil in der Matratze, werden von Bakterien befallen und verursachen den typischen, unangenehmen, muffigen Schlafzimmergeruch. Idealer Nährboden für Hausstaubmilben.


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Heilschlaf

 

Der vorgeschlafene Heilschlaf

Palmström schläft vor zwölf Experten
den berühmten Schlaf vor Mitternacht,
seine Heilkraft zu erhärten.

Als er, da es zwölf, erwacht,
sind die zwölf Experten sämtlich müde.
Er allein ist frisch wie eine junge Rüde.

Christian Morgenstern

Der sogenannte „Heilschlaf“ ist eine uralte schamanische Trancetechnik, welche laut Aufzeichnungen erstmals vor 6000 Jahren in den Pyramiden von den ägyptischen Priestern angewandt worden ist. Man bezeichnete damit eine Praxis, bei der ein Hilfesuchender den Tempel eines Heilgottes oder eine Orakelstätte aufsuchte, um dort im Traumschlaf Antworten auf seine Fragen, Hinweise für eine wirksame Therapie oder auch direkt Heilung durch den Heilgott selbst zu erfahren.

Als „Tempelschlaf“ bezeichnet man eine seit der Antike belegte Praxis, bei der ein Kranker das Heiligtum eines Gottes oder eines Heros (Gestalten der griechischen und römischen Mythologie, meist halbgöttlicher Herkunft) aufsuchte. Dem Tempelschlaf liegt die eigentümliche Tatsache zugrunde, dass bei den ägyptischen Priesterweisen, und überhaupt in der alten Kultur der Menschheit, die Weisheit in innigem Zusammenhange mit der Heilkunst, mit der Gesundheit gedacht wurde.

Die Mayas, Azteken, Tibeter und Inder praktizierten an diesen geheiligten Stätten und Orten den Heilschlaf und auch keltischen und germanischen Druiden soll diese Heilform nicht fremd gewesen sein. Möglicherweise handelte es sich dabei um eine Art Deprivation, wie sie auch heute noch in den schamanischen Kulturen und Höhlenmysterien begangen wird.

Weiterhin ist bekannt, dass derartige Trance-Praktiken ins christliche Mönchswesen eingedrungen sind und u.a. auch in Santiago de Compostela und Chartres am Jakobsweg praktiziert worden sind.

In Epidauros (Griechenland) befand sich das seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. das Asklepius-Heiligtum mit der großen Schlafhalle für den Heilschlaf. Ausgrabungen und deren steinerne Zeugnisse geben uns heute eine genauere Vorstellung über den Ablauf einer Heilkur. Grundvoraussetzung für den Erfolg des Heilschlafs war der Glaube an den heilenden Gott. Hinzu kommen die äußere und innere Reinigung von allem Ballast (durch Waschungen, Gebete und Rituale) und die mentale Beschäftigung mit dem Heiltraum Die Behandlungen wurden von Priestern und nicht von Ärzten durchgeführt.

Der antike Heilgott-Glaube wurde erstaunlicherweise im christl. Glauben auf Jesus Christus übertragen, der als Heiler, Heiland, als Christus Medicus oder himmlischer Arzt verehrt wurde. Dies ist erstaunlich, weil dem Schlaf in der Bibel zwar eine prophetische Gabe zukommt – wie etwa in den Träumen des Moses –, er aber nicht der Heilung dient.

Nachdem Ende des 4. Jh. das Christentum Staatsreligion geworden war, wurde die Praxis des therapeutischen Tempelschlafs als Kirchenschlaf weiter ausgeübt und hielt sich in Mitteleuropa bis ins Mittelalter. In der modernen Medizin wird der Heilschlaf in Form eines künstlichen Komas wiederaufgegriffen. Hier zeigen sich die Heilkräfte, die im Schlaf freigesetzt werden können.

Anfang 2011 wurde die Gesellschaft für Heilschlaf-Hypnose e.V. gegründet, die hinsichtlich ihres Namens eine Anleihe beim erfolgreichen antiken Heilschlaf nimmt und dadurch gekennzeichnet ist, dass Hilfesuchende ihre Lösung selbst erträumten.

Heute versteht man unter Heilschlaf eine künstlich herbeigeführte Heilmaßnahme, meist im Rahmen einer Schlafkur. Es handelt sich um eine therapeutische Methode zur Ausschaltung schädlicher und falscher Reaktionen des Organismus, u. U. für längere Zeit. . Der Heilschlaf wird dabei durch Arzneimittel, suggestive Maßnahmen oder elektrische Reizung des Schlafzentrums im Gehirn herbeigeführt und aufrechterhalten.

Schlafkuren werden heute vorwiegend im erweiterten Wellnessbereich eingesetzt, denn sie unterstützen die Tiefenentspannung und die Regenerationsfähigkeit des Körpers. Sie verschaffen Ruhe und Ausgeglichenheit. Dem Teilnehmer einer Schlafkur wird aufgezeigt, wie er sich in Zukunft selbst zu einem besseren Schlaf und zu besserer Erholung verhelfen kann und wie er innere und äußere Störfaktoren vermeidet. Er wird dabei in die Thematik des Schlafverhaltens eingeführt und aktiv dabei unterstützt das Einschlaf- und Durchschlafverhalten zu verbessern.

Heilschlaf als medizinische und therapeutische Maßnahme ist bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr gebräuchlich, da es sich um ein umstrittenes Verfahren handelt. Die genauen Hintergründe vom Heilschlaf sind noch nicht ausreichend geklärt und erforscht. Es bedarf hier weiteren wissenschaftlichen Forschungen, um die Geheimnisse um den Heilschlaf und seine Folgen weitgehend zu klären.


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Heißschaum

 

Zur perfekten Ausbildung des Schaumes sind bestimmte Temperaturen erforderlich. Muss die Schäumform aufgeheizt werden, damit sich der aufsteigenden Schaum verfestigt, spricht man von Heißschaum. Bei Heißschaum wird Wärme also von außen zugeführt.


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Himmelbett

Himmelbett

 

Quelle: Romantik Schloss Hotel, Kurfürstliches Amtshaus, Dauner Burg Daun / Vulkaneifel

 

Bei der Betrachtung des heute noch beliebten Himmelbettes denkt wohl mancher nicht daran, dass es ein Erbteil aus babylonisch-assyrischer Zeit ist, und das bereits der bekannte babylonische Feldherr Holofemes, Heerführer des assyrischen Königs Nebukadnezzar II (640 v. Chr. – 562 v.Chr.) in einer mit Säulen und Baldachin geschmückten Bettstatt ruhte.
Das Himmelbett ähnelt heute dem normalen Bett. Es ist jedoch mit verlängerten Bettpfosten ausgestattet, die einen Himmel aus Stoff und Vorhänge für die Seiten halten. Hier wird dem Schläfer ohne Plüsch und Pomp Prinzessin-Status verliehen.
So manches Hotel wirbt damit, dass es über ein heimeliges Romantikzimmer, Traumzimmer, Hochzeitszimmer, Gemach oder eine auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete Suite verfügt. Insbesondere Hochzeitspaare verbringen die Nacht nach der Hochzeit und die Nächte in den Flitterwochen gerne in einem Himmelbett.
Deutschland berühmtestes Himmelbett steht in der Eifel, genauer gesagt im Schlosshotel Kurfürstliches Amtshaus in Dauner Burg.
Dieses Bett war früher das Gästebett der Bundesregierung auf dem Petersberg und wurde im Jahre 1981 auf einer öffentlichen Versteigerung von Herrn Günter Probst erworben.


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Hochbett

 

Mit „Hochbett“ wird ein Bett bezeichnet, dessen Liegefläche deutlich (mehr als 1 Meter) über dem Fußboden liegt so dass der gewonnene Bereich darunter als zusätzlicher Wohn- oder Stauraum genutzt werden kann. Außerdem ist es für Kinder immer etwas Besonderes in einem Hochbett zu schlafen und es wird zu einem Erlebnisbett wenn man es z.B. um Rutschen, Turmaufbauten etc. erweitert.
Außerdem ist es für Kinder immer etwas Besonderes in einem Hochbett zu schlafen. Erweitert man das Hochbett um Rutschen und Turmaufbauten etc. erweitert.
In diesem Fall müssen sie allerdings wichtige Anforderungen an den Unfallschutz erfüllen wie z.B. neben dem GS-Prüfzeichen sollten Hochbetten mindestens die EU-Sicherheitsanforderung DIN EN 747-1 erfüllen.
Die meisten Modelle bestehen aus Holz, doch im Fachhandel gibt es eine kleine Auswahl an Metallgestelle.


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Hohlfasern

Hohlfaser

 

Quelle:

 

Hohlfasern sind synthetische Fasern, welche bei ihrer Herstellung mit Luftkanälen versehen werden. Sie ähneln im Querschnitt einer Makkaroni. Bei synthetischen Hohl-Fasern lassen sich grundsätzlich zwei Typen unterscheiden:

Polyester Hohlfaser
Diese Hohlfaser wird dort eingesetzt, wo man gute Isolationseigenschaften (Wärmehaltevermögen) benötigt, denn das Geheimnis der Polyesterhohlfasern liegt schlicht und einfach in ‚Luft‘. Das Volumen dieser Hohl-Fasern ist bei gleichem Füllgewicht um ca. 15 % größer als bei Füllungen aus normalen Polyesterfasern, weshalb man Steppbetten mit diesen Füllungen als leichter empfindet. Die Anzahl der Löcher in den Fasern ist für die Funktion fast unbedeutend, sie wird lediglich benutzt, um sich Marketing-Strategisch abzuheben und ist kein Qualitätskriterium
Die Hohlfasern sind weich und leicht, zeichnen sich durch ein hohes Bauschvolumen, guten Feuchtigkeitstransport und gute Luftzirkulation aus.

Silikonisierte Hohlfaser
Bei diesem Verfahren werden hochwertige Hohlfasern mit einer hauchdünnen Schicht aus Silikon überzogen. Die somit erreichte Gleitfähigkeit der Faserfüllung bewirkt, dass sich die Fasern „aneinander hängen“. Die Fasern werden weicher und geschmeidiger. Ferner wird die Reibung der Fasern aneinander minimiert.


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Hühnerfeder

 

Hühnerfedern haben keine Krümmung, sind also flach und platt und besitzen somit keinerlei Bauschkraft. Sie stehen für Bettfüllungen nur bedingt zur Verfügung, da die Elastizität, die Füllkraft und die Wärmeisolation keinen Vergleich zu anderen Federn aushält. Um mit einer Hühnerfederfüllung eine geeignete Wärme-Isolation zu erzielen, ist eine relativ große Menge an Füllmaterial notwendig und dies wird von dem Schlafenden als belastend empfunden.

*fast gerader Kiel
* leicht ruppige Fahne mit seitlichen Jungfedern
* sicherstes Merkmal ist die ‚Hühnerleiter‘
* Strahlen besitzen rechts und links keine Flusen
* Der Kiel sieht in der Durchsicht wie eine kleine Sprossenleiter aus.
* stark glänzend


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HWS

 

Siehe Halswirbelsäule


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Hydrophhil

 

Das Wort „hydrophil“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet, wörtlich übersetzt, „feuchtigkeitsfreundlich“. Durch Transpiration während des Schlafens entsteht Feuchtigkeit und diese wird durch einen hydrophilen Bezugsstoff wesentlich besser aufgenommen und wieder abgegeben. So wird ein angenehmes und trockenes Schlafklima erzeugt.


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Hypersomnie

 

Hypersomnie gehört zu der Gruppe der Dyssomnien und hierunter werden Schlafstörungen verstanden, die durch Ein- und Durchschlafstörungen oder übermäßige Tagesschläfrigkeit gekennzeichnet sind.

Wir unterscheiden zwischen

  • Insomnie (Einschlaf- und Durchschlafstörungen)
  • Hypersomnie (erhöhte Tagesschläfrigkeit)“

Mit „Hypersomnie“ bezeichnet man die Schlaf- oder Bettsucht, d.h. Hypersomnien sind Schlafstörungen, die sich vor allem durch eine gesteigerte Müdigkeit und Einschlafneigung während des Tages auszeichnen und diese kann sich entweder durch verlängerte Nachtschlafepisoden, durch ein ständiges Schlafbedürfnis während des Tages äußern. Als Folge des nicht erholsamen Schlafes führt Tagesschläfrigkeit in monotonen Situationen mit kurzer Latenz zum Einschlafen.

Die Ursachen für die Hypersomnie sind bisher nicht eindeutig bekannt aber sicherlich gehören ungünstigen Verhaltensgewohnheiten, wie z.B. zu wenig Zeit, über gesellschaftliche Bedingungen mit Schlafphasenverschiebung bei Schichtarbeit und interkontinentalen Reisen dazu.

Nicht immer wird die Hypersomnie durch schlechte Nachtruhe hervorgerufen. So können Schlafapnoe, Narkolepsie, Depressionen, Schizophrenie, Krebs, Parkinson die Einnahme von Medikamenten, Drogenmissbrauch oder ein Hirntrauma bis hin zu Krankheiten aus verschiedenen medizinischen Disziplinen die Ursache für eine Hypersomnie sein.

Subjektiv stellen die Betroffenen ihren Schlaf als gut und zufriedenstellend dar und sie fühlen sich in der Regel auch nicht als besonders müde. Trotzdem liegt hier eine Schlafstörung vor.

Hypersomnien müssen ärztlich behandelt werden.


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Hypnogramm

 

Siehe Schlafprofil



I

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Inemuri

Tagsüber: Drei schlafende japanische Geschäftsmänner in der U-Bahn von Tokio

 

Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schlafende_Japaner.jpgGNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 Urheber „Tischbeinahe“

 

Inemuri

Inemuri (anwesend sein und schlafen“) ist die in Japan übliche öffentliche Form des Nickerchens. So ist es in Japan nicht unüblich, während einer Konferenz, einer Pause oder in der Bahn zu „schlafen“. Wer Inemuri macht, lässt während der Arbeit den Kopf auf den Tisch sinken, um sich für ein paar Minuten auszuruhen. Keine Chefs haben damit kein Problem, Japaner legen ihr Nickerchen manchmal sogar während Konferenzen ein.

Diese Art von Schlaf ist jedoch so flach, dass man die Umgebung noch soweit wahrnimmt, um beispielsweise in der U-Bahn an der richtigen Haltestelle auszusteigen.

Siehe Power-Napping


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Inlett

 

Inlett ist ein daunen- oder federdichtes, echtfarbiges Baumwollgewebe, meist in Leinwand, Köper- oder Atlasbindung und dienst zur Aufnahme von Federn und Daunen und synthetischem Material für Betten und Kissen. Durch eine hohe Fadeneinstellung und durch die Verwendung feiner Garne wird eine Daunen- und Federdichtigkeit erreicht.
Ein Inlett darf keine Federn und Daunen nach außen dringen lassen, deshalb sollte man es harmonisieren, d.h. für kräftigere Federn wählt man ein grobfädiges, für feine Federn und Daunen ein feinfädigeres Inlett
Bei einer gewichtsmäßig größeren und schweren Einfüllung wird das Inlett gewählt, während für leichtere Füllwaren die Qualität der Einschütte genügt.
Die Grundanforderungen an Inlett sind:
• Federn- und daunendicht (für Federn- und Daunenfüllung)
• Luftdurchlässig
• Farbecht, reibecht
• Schweißecht
• Lichtecht, waschecht
• Unterstützung der Eigenschaften des Füllmaterials (Atmungsaktivität, Feuchtigkeitstransport usw.)
• Hautverträglichkeit

Meistens wird es aus Baumwolle hergestellt, es gibt jedoch auch Mischungen mit Viskose, Polyester oder Polyamid.


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Insomnie

 

„Möge Gott Sie vor Schlaflosigkeit bewahren” wünschte Friedrich der Große dem französischen Philosophen Voltaire. Der Preußenkönig wusste, wovon er schrieb. Er zählt zu den prominenten Schlaflosen der Geschichte. Damals, im 18. Jahrhundert, war die Insomnie in Deutschland bei weitem nicht so verbreitet wie heute.

Heute ist Insomnie der der medizinische Fachausdruck für Schlaflosigkeit bzw. ein Mangel an Schlafqualität und/oder Quantität.

Mit dem Problem der Schlaflosigkeit sind Sie nicht allein – 15 bis 35 Prozent der Bevölkerung berichten von leichten Formen der sogenannten Insomnie, 4 Prozent leiden unter einer schweren Form, die auch Tagesablauf und Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigt. Mitzunehmenden Alter steigt das Risiko einer Insomnie und so leiden schon 40% der über 65-Jährigen unter mangelndem oder nicht erholsamem Schlaf.

Wir unterscheiden zwischen

Transitorische Insomnie (‚vorübergehend‘):

Die Ein- und Durchschlafstörungen halten nur wenige Tage an. Diese Form wird meist durch eine akute Stresssituation in Beruf, Schule oder Privatleben verursacht.

Kurzfristige Insomnie:

Länger anhaltender Stress über einen Zeitraum von wenigen Wochen. Die Schlafprobleme normalisieren sich, sobald der Stress nachlässt oder der Betroffene mit dem Stress umzugehen lernt und sich an die Stresssituation gewöhnt.

Chronische Insomnie:

Der Betroffene kämpft fast jede Nacht mit Schlafstörungen und das über mehrere Monate oder sogar Jahre hinweg. Oft sind körperliche oder psychiatrische Beschwerden die Ursache.

Insomnien entstehen aus einem Missverhältnis zwischen Schlafbedürfnis und Schlafvermögen und sie werden diagnostiziert, wenn u.a. folgende Kriterien erfüllt sind:

  • Klagen über Einschlaf- und Durchschlafstörungen
  • schlechte Schlafqualität
  • Morgendliches Früherwachen
  • Zu langer Schlaf
  • Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Alpträume
  • nächtliche Angst- und Panikzustände
  • Schlafwandeln.
  • Zu langer Schlaf

Insomnien reichen von gelegentlichen Schlafproblemen bis hin zu chronischen Schlafstörungen mit teilweise starken Beeinträchtigungen der Tagesleistung und Tagesbefindlichkeit (Müdigkeit, Reizbarkeit, schlechte Stimmung etc.) und sie wirkten sich auf das seelische Wohlbefinden des Schlaflosen aus: Wer nachts zu wenig schläft, den holt die Müdigkeit tagsüber ein, sodass es zu Leistungs- und Konzentrationsschwächen kommt.

Insomnien erhöhen das Risiko für Depressionen um das 2-6fache, das Risiko von Herz- oder Hirninfarkten um bis zu 70%.

Die Behandlung der chronischen Insomnie kann nicht mit Medikamenten allein erfolgen, sondern es ist ärztliche Hilfe notwendig.


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IVC

 

Industrievereinigung Chemiefaser e. V.
Mainzer Landstraße 55
60329 Frankfurt/Main

https://www.ivc-ev.de/



J

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Jacquardweberei

Jaquardwebstuhl

 

Quelle: Wikipedia Creative-Commons-Lizenz lizenziert, Urheber ist Bjoertvedt

 

Joseph-Marie Jacquard geboren 1752 war ein Sohn eines französischen Webers. Er erfand am 19. April 1805 den Jacquarwebstuhl, eine Weiterentwicklung des Webstuhls, und trug damit entscheidend zur industriellen Revolution der Weberei bei.
Der Webstuhl war die erste Maschine in der Geschichte, die mit Lochkarten gesteuert wurde und mit denen es möglich war, das alle Kettfäden einzeln gehoben oder gesenkt wurden. Dadurch entstand das Webfach durch das der Schussfaden eingeschossen werden konnte.
Die Lochkarten sind dabei analog zum Webmuster gestanzt und können jede Form und Muster annehmen. Mit diesem relativ einfachen, aber effizienten Prinzip der Lochkartensteuerung war es möglich, Stoffe mit großflächigen, komplizierten Webmustern zu weben, die immer gleich aussahen.


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Jersey

 

Jersey ist eine gewirkte oder gestrickte Maschenware und der Name stammt vermutlich von der größten und bekanntesten der Kanalinseln, der Insel Jersey.
Der weiche, oft elastische Stoff ist aus Viskose oder Viskosemischungen, Wolle oder Wollmischgarnen, Baumwolle oder Seide, wobei im Bettensektor der Baumwollstoff für Bettwäsche eingesetzt wird. Die Bettwäsche ist atmungsaktiv, bügelfrei, pflegeleicht und trocknergeeignet und durch die hohe Saugfähigkeit perfekt für den Sommer geeignet.


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Jetlag

Jetlag

 

Quelle: © gualtiero boffi/Shutterstock.com

 

Die weltweite Verbreitung des Begriffes „Jetlag“ (im heute verwendeten Sinne) geht auf die Arbeit des amerikanischen Chronobiologen Dr.Charles Ehret (1923–2007) zurück. Durch sein 1893 zusammen mit Lynne Waller veröffentlichtes Buch „Overcoming Jet Lag“ gelangte der Begriff erstmals an die breite Öffentlichkeit.

Das Buch in über 200.000 Exemplaren verkaufte Buch erregte damals nicht nur Aufmerksamkeit bei Musikern, Sportlern, Geschäftsleuten, Diplomaten und Schichtarbeitern, sondern auch beim amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan und dem Militär.

Als Jetlag (aus dem Englischen von Jet ‚Düsenflugzeug‘ und lag ‚Zeitdifferenz‘) ist eine nach Langstreckenflügen über mehrere Zeitzonen auftretende Entgleisung des Schlaf-Wach-Rhythmus zu verstehen.

Die innere Uhr ist nicht mehr mit der neuen Ortszeit synchron, d.h. sie passt sich nicht kurzfristig an eine neue Ortszeit an, mit der Folge, das Licht und Dunkelheit zu ungewohnten Zeiten auftreten und die natürlichen Rhythmen wie Essens- und Schlafenszeit, Hormonproduktion oder Körpertemperatur aus dem Takt kommen.

Bei einer schnellen Reise über mehrere Zeitzonen ist die innere Uhr ist nicht mehr mit der neuen Ortszeit synchron und das hat Folgen:

  • Licht und Dunkelheit treten zu ungewohnten Zeiten auf
  • Essens- und Schlafenszeit, Hormonproduktion oder Körpertemperatur kommen aus dem Takt
  • Es prägen sich unterschiedliche körperliche und psychische Beschwerden aus, wie Schwankungen der Herzfrequenz oder Konzentrationsschwäche
  • Schlafstörungen in Form von Ein- und Durchschlafstörungen treten auf
  • Müdigkeit, Schwindelgefühl, Stimmungsschwankungen, Appetitlosigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit bei körperlichen, manuellen und kognitiven Anforderungen sind an der Tagesordnung
  • Der Magen-Darm-Trakt ist betroffen. Es tritt dann auch zu ungewohnten Zeiten ein Harn- und Stuhldrang auf, oder es stellt sich ein Hungergefühl zu unpassenden Zeiten ein

Fliegt der Reisende über mehrere Zeitzonen nach Westen, verlängert sich der Tag, was unserer eher langsamer gehenden inneren Uhr entgegenkommt. Der Grund für diesen Unterschied liegt darin, dass die „innere Uhr“ des Menschen zu einem Rhythmus hin tendiert, der die 24 Stunden übersteigt. Fliegt man also von Ost nach West (zum Beispiel von Deutschland in die USA), ist der Tag länger – dies kommt dem biologischen Rhythmus eher entgegen. Wenn man jetzt noch versucht sich der Ortszeit anzupassen und noch ein paar Stunden wach länger wach zu bleiben, wird man relativ wenige Umstellungsprobleme haben.

Grundsätzlich empfinden die meisten Betroffenen einen Flug in Richtung Fernost bzw. Australien als wesentlich belastender, denn Flüge in östlicher Himmelsrichtung verkürzen die Taktphasen, da entgegen der Richtung der Sonnenwanderung geflogen wird. Es kommt wesentlich schneller zum Sonnenaufgang und damit zum früheren Aufstehen und insgesamt erscheint der Tag wesentlich kürzer.

Der Vorbeugung und Behandlung dienen insbesondere Verhaltensempfehlungen, die erleichtern, sich an die Zeitzone des Zielortes anzupassen.

Allgemeine Verhaltensempfehlungen

  • Bereits im Flugzeug die Uhr auf die Uhrzeit des Ziellandes umstellen, um sich mental an den neuen Zeitrhythmus zu gewöhnen
  • Halten Sie bei einem Westflug nur kurze Nickerchen, bei einem Ostflug dagegen versuchen Sie besser durchzuschlafen.
  • Trinken Sie während des Fluges keinen oder nur wenig Alkohol, besser viel Mineralwasser oder Fruchtsäfte, um der Austrocknung des Körpers auf langen Flügen entgegenzuwirken
  • Am Tagesrhythmus des Zielortes teilnehmen und soweit möglich viel Zeit am Zielort im Freien verbringen
  • Für ausreichenden Schlaf in der ersten Nacht nach der Ankunft am Zielort sorgen.


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Jute

 

Die Jute ist wie Flachs, Hanf und Ramie eine Bastfaser und war zunächst in den Ländern des Mittelmeerraumes beheimatet und kam von dort nach Asien, insbesondere Indien und Pakistan. Die Fasern werden wie beim Leinen durch ‚Rösten‘, ‚Brechen‘, ‚Schwingen‘ und ‚Hecheln‘ gewonnen.
Der Einsatz erfolgt als Abdeckungen beim Matratzenkernen und als Matratzenschoner.
Jute ist luft- und feuchtigkeitsdurchlässig und wirkt so Feuchtigkeitsstau und giftiger Schimmelbildung entgegen.



K

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Kalandern

 

Mit Kalandern bezeichnet man eine Ausrüstung von Baumwollstoffen, bei der das Gewebe durch ein System aus mehreren aufeinander angeordneten beheizten und polierten Walzen hindurchgeführt wird.
Die Gewebedichte wird erhöht, das Warenbild wird geschlossener und man erhält einen höheren Glanz, höhere Glätte und einen flacheren Griff.
Durch Kalander können aber auch andere Effekte hervorgebracht werden, z. B. Mattieren, Kreppen.


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Kalmuck

 

Der Legende nach wurde der Kalmuck vom mongolischen Volk der Kalmücken schon im 13. Jahrhundert unter Dschingis Khan nach Osteuropa eingeführt.
Kalmuck ist ein schweres Baumwoll-Doppelgewebe meist in Köperbindung mit einem fülligen Untergarn, das von beiden Seiten angerauht ist. Die Bindungsart ist an der linken Warenseite vollständig unsichtbar.
Kalmuck wird als Betteinlage Matratzen oder Bettauflagen und Spannbettücher verwendet


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Kaltschaum-Matratzen

 

Kaltschaum-Weichschaum oder HR-Schaum ist wie der herkömmliche Standardschaum ebenfalls ein Polyurethan (PU oder PUR) hergestellt. Kaltschaum wird auch als HR-Schaum (high resilient) bezeichnet, weil er mit höherer Stauchhärte hergestellt werden kann, als konventioneller Heißschaum.
Durch besondere Rezeptur ist bei der Herstellung von Kaltschaum kein Heizprozess zum Aushärten des Schaumes erforderlich, daher der Name Kaltschaum. . Die Herstellung erfolgt heutzutage selbstverständlich ohne FCKW
Der besondere Vorteil von Kaltschaum liegt in seiner Beschaffenheit. So besitzt Kaltschaum nach dem Schäumungsprozess ca. 90 % geschlossene Poren (Zellen). Dies hat den Vorteil, dass bei der stundenlangen Nachreaktion im Schaumstoffblock keine Feuchtigkeit eindringen und die Reaktion beeinflussen kann. Die für die Qualität hochwertiger Kaltschaummatratzen erforderliche Offenporigkeit erreicht man durch maschinelles pressen mittels Walzwerke unmittelbar nach der Aushärtung. Die Zellen platzen auf.
Anschließend kann der Stoff in verschiedenen Zonen, die sich etwa durch unterschiedliche Dichte, Stauchhärte und Raumgewicht auszeichnen, aufgeteilt und schließlich zu einer Kaltschaummatratze verarbeitet werden.

Vorteile von Kaltschaummatratzen
• Leicht, eine Matratze mit z.B. einem Raumgewicht von 40 kg/m3 wiegt bei einer Größe von 100/200 cm und einer Dicke von 10 cm ohne Bezugsstoff nur 8 kg,

• Durch das offenporige Gefüge wird ein idealer Feuchtigkeitsaustausch und Feuchtetransport geschaffen. Hierbei wechseln Druck- und Sogwirkung ähnlich dem Prinzip eines Blasebalges ab.

• Durch die hohe Dauerelastizität springt bei einer Entlastung der Matratzenkern fast sprunghaft in seine ursprüngliche Lage zurück. Es treten keine Mulden oder Kuhlen auf

• Hohe Luftdurchlässigkeit, durch die Millionen kleinster offener Zellen (Luftbläschen) werden Hitzestauungen vermieden, es findet ein idealer Luftaustausch statt

• Anpassungsfähigkeit an Körperkonturen und Lattenroste. Der Schaumstoff gibt den natürlichen Körperbewegungen nach, ohne dass der Körper deshalb schwimmt.

• gutes Wärmerückhaltevermögen. Der Grund für die gute Wärmeisolation sind die vielen kleinen offenporigen mit Luft gefüllten Zellen und Luft ist wie bekannt ein schlechter Wärmeleiter.

• hoher Liegekomfort. Ab einem Raumgewicht von 28 findet eine richtige und individuell stützende Körperlagerung statt.

• Härtegrad der Matratze kann gewählt werden. Es besteht die Möglichkeit ggfs. Härtegrade unterschiedlich über die Matratze zu verteilen. Kaltschaum wird deshalb häufig für die Herstellung von bis zu 7-Zonen-Matratzen eingesetzt

Die Kernhöhe sollte mindestens 14cm betragen.
Für eine optimale Lebensdauer und geringstmöglichen Verschleiß sollte eine Kaltschaummatratze etwa alle 1 bis 2 Monate gedreht und gewendet werden.


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Kamelhaar

Kamel Trampeltier

 

Quelle: Wikipedia Creative-Commons-Lizenz

 

Das Kamel vom Dromedar (einhöckrig) und vom Trampeltier (2-höckrig) stammt aus China, Russland, Innerasien und der Wüste Gobi und wegen Temperaturunterschieden bis zu 50 Grad Celsius in 12 Stunden müssen sie sich sowohl gegen Hitze wie auch gegen Kälte schützen. Entsprechend ergeben sich die Eigenschaften dieses Materials.
Die hochwertigen, feinen Kamelwollen liefert das zweihöckrige Kamel (Trampeltier), das in Ländern mit rauem Klima, z.B. West – China oder der äußeren Mongolei vorkommt.
Kamele werfen ihre Wolle im Frühjahr von selbst ab und brauchen deshalb nicht geschoren werden. Das Haar wird anschließend aufgesammelt und sortiert.
Als Füllmaterial für Steppdecken oder für Matratzenabdeckungen wird das sehr feine, seidig glänzende und leicht gekräuselte Flaumhaar verwendet. Es ist sehr strapazierfähig, wärmt durch großen Lufteinschluss hervorragend und ist sehr leicht.
Kamelhaar ist weicher und geschmeidiger als Schafwolle.


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Kämmen

 

Das Kämmen von Fasern ist ein qualitativ wesentlicher, aber nicht notwendiger Schritt in der Ausrüstung zur Veredelung der Baumwolle nach dem Kardieren.
Bei dem Kämmen der Rohfasern werden die kurzfaserigen Linter und Verunreinigungen wie Reste der Fruchtkapsel o.ä. ausgekämmt. Die langen Fasern werden nach dem Kardieren weiterhin parallelisiert und dadurch ein noch gleichmäßigeres Garn erzielt. Eine hohe Faserlänge ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal von Baumwolle. Das gekämmte Garn kann noch feiner gesponnen werden, als lediglich kardierte Baumwolle.


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Kammerbetten

 

Kammerbetten vereinigen die Vorzüge des Karo – Step und des Kassettenstegbetts. Durchgehende Innenstege quer und kurze Stege längsseits sorgen einerseits dafür, dass die Füllung nicht verrutschen kann, andererseits aber jederzeit zum Reinigen oder Austausch entnommen werden kann. Unterschiedliche Steghöhen sorgen wie beim Kassettenstegbett für unterschiedliche Wärmegrade.


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Kang

Kang Ofenbett

 

Quelle: Beate Czerwinski

 

Ein Kang ist ein traditionell gemauertes Ofenbett für mehrere Personen, wie es auf dem Land vor allem in Nordostchina, z. T. aber auch im Westen bis Tibet, heute noch in Gebrauch ist.
Der Kang ist ein in ein altes Haus integriertes System für die Heizung. Die Technologie eines typischen chinesischen Kang besteht aus einem Herd, einem Kang-Körper (ähnlich einem Bett) und einem Kamin. Dadurch sind vier verschiedene Funktionen vereint, die Küche zum Kochen, das Bett zum Schlafen, die Heizung und Lüftung.
Der Kang ist quasi ein, über einem großen in der Erde versenkten „Kachelofen“ gebaut. Durch ein System von Röhren wird die Abluft der Feuerstelle zugeleitet und der Kang-Körper von unten beheizt. Die Oberflächentemperatur wurde in der Regel bei 40 °C gehalten.
Traditionell gab es auf dem Kang eine hierarchische Schlafordnung. Ganz oben in der Hierarchie war der Platz, welcher der Feuerstelle am nächsten war. Dort schlief der älteste Mann des Haushaltes, neben ihm seine Frau, gefolgt von den übrigen Familienmitgliedern nach Generation, Alter und Geschlecht. Der Kang wurde also von der ganzen Familie und deren Gästen zum Schlafen verwendet. Es war für Eltern üblich mit ihren Kindern auf demselben Kang zu schlafen.
Am Morgen nahm man alle Schlafutensilien weg und legte dort wo jemand sitzen sollte, Teppiche oder Matratzen hin.
Der Kang einer typischen Familie ist ungefähr 180 – 200 cm breit und 300 -400 cm lang, d.h. die volle Schlafzimmerlänge wurde genutzt. Während Bauern oft nur einen Kang besaßen, hatten reiche Chinesen gleich mehrere.
Vor allem im Winter wurde auf dem Kang nicht nur geschlafen, man hielt sich auch tagsüber auf ihm auf. Da in vielen ländlichen Gebieten der Kang die einzige Wärmequelle im Haus war, kam hier die ganze Familie zusammen. Am Morgen nahm man die Schlafutensilien weg und legte stattdessen Teppiche, oder Matratzen als Sitzgelegenheiten auf den Kang.
Das gemauerte Ofenbett, in dem überschüssige Wärme aus dem Ofen verwendet wird, ist heute immer noch in fast 85% der ländlichen Haushalte Nordchinas zu finden,
In der Zwischenzeit haben auch auf dem Land Kachel- und eiserne Kanonenöfen Einzug gehalten. Viele wohlhabende Menschen in den Städten haben Anfang des 19. Jahrhunderts den Kang aufgegeben und moderne Tische, Stühle und Betten mit entsprechenden Funktionen eingesetzt.
Angesichts der Kultur und Technik der chinesischen Kangs ist es allerdings unwahrscheinlich, dass diese aus dem ländlichen Alltagsleben in naher Zukunft verschwinden.


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Kapok

Kapok Baum

 

Quelle: Wikipdia, Creative Commons-Lizsenz 3.0 Autor Philstone

 

Kapok ist eine Pflanzenfaser und kommt aus der malaischen Sprache (kapuk) und wird auch Pflanzendaune genannt . Sie stammt aus den langen Fasern der Kapokfrüchte des in den Tropen wachsenden Kapokbaumes. Wegen des Lufteinschlusses von 80 % gilt die Kapokfaser nach Pappelflaum als leichteste natürliche hohle Textilfaser der Welt.
Bekannt ist Kapok eigentlich schon seit Jahrtausenden, zum Beispiel bei den Mayas in Mittelamerika. Viel benutzt und beliebt waren Kapok und Kapokmatratzen um die Jahrhundertwende in den Jahren 1800-1930 und bis in die 1950er Jahre. Dann geriet Kapok wegen des aufkommenden, leicht zu verarbeitenden und pflegeleichteren, Schaumgummis erst einmal in Vergessenheit bis sie ca.1990 als Revival (engl. für „Wiederbelebung“, „Erneuerung“; „Erweckung“) mit dem Aufflammen der Welle „Zurück zur Natur“ wieder in einigen Marktsegmenten in Mode kamen.
Die Eigenschaften der Kapokfaser machen sie ideal zur Feuchtigkeits- und Wärmeregulierung und deshalb werden Matratzen und Polstermaterial, die Feuchtigkeit ausgesetzt sein könnten, aus Kapok gefertigt.


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Kardieren

 

Das Wort “Kardieren“ stammt von dem lateinischen Wort “Carduus“ ab und heißt Distel.
Mit dem Kardieren wird die Baumwolle die für das Spinnen in Gewinde oder in Garn vorbereitet, in dem die ungeordneten Flocken der Rohbaumwolle aufgelöst und gleichzeitig von Verunreinigungen (Samenkapseln, Blattreste u.a.) befreit werden.
Danach werden die zunächst relativ losen und unstrukturierten Baumwollfasern mittels verschieden großer Häkchen in die gleiche Ausrichtung gebracht, das Ergebnis ist ein Faservlies, das auch als Watte bekannt ist.


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Karostep

Karostep

 

Quelle: Werbegemeinschaft Inlettweber GmbH

 

Am 8.3.1965 wurde das international geschützte Markenzeichen „KARO STEP“ angemeldet und am 10.4.1970 im Register eingetragen. Dieses Markenzeichen dürfen nur die in der Werbegemeinschaft der Inlettweber zusammengeschlossenen Firmen führen und jedes einzelne Bett wurde mit einer Herstellernummer versehen.
Beim Karostepp-Bett handelt es sich im Gegensatz zum Ballonbett um eine klassische Bettdecke mit Stegen, die das Verrutschen der Füllung eindämmt aber nicht ganz verhindert. Das ermöglicht ein individuelles Verteilen der Füllung. Das fertig gefüllte Bett kennt keine Kältezonen. Durch Einfluss der Füllhöhe kann das Karosteppbett jeden Wärmeanspruch erfüllen, wodurch diese Deckenart für Ganzjahresdecken empfohlen wird.


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Kaschmir

 

Kaschmir(Cashmere) stammt von der Kaschmirziege, die überwiegend in Höhen bis zu 4000 m .in China , Mongolei, Iran, und Afghanistan lebt und in kleinen Herden gehalten wird..

Die Kaschmirwolle wird durch Auskämmen der Kaschmirziege gewonnen. Die Ziege stößt jährlich einen Teil Ihrer Haare beim Haarwechsel ab. Dieses Haar wird gesammelt. Ein Tier gibt pro Jahr nur einige hundert Gramm Wolle ab. Der Ertrag ist also gering und bestimmt daher den hohen Preis. Kaschmir ist die edelste der Wollarten und ganz besonders weich, fein und anschmiegsam. Aus Kamps

Für hochwertige Woll- und Einziehdecken wird gerne weißes Kaschmirhaar Wegen seines Seidenglanzes, dem geringen Gewicht und des enormen Wärmerückhaltevermögens ist es das feinste und wertvollste Naturhaar.


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Kassettendecke

Kassettendecke

 

Quelle: Lück GmbH & Co. KG

 

Bei diesen Betten werden die einzelnen Kammern durch längs- und querverlaufende Innenstege in unterschiedlicher Höhe voneinander getrennt, vorstellbar als kleine Mauer zwischen Ober- und Unterseite einer Naht. Jede Kammer wird einzeln befüllt. Die Füllung in den Innenkammern ist weitgehend fixiert und somit ist ein Verrutschen der Füllung nicht möglich und Wärmebrücken werden vermieden.
Die Bettdecke ist dann z. B. in 3 mal 4, oder 4 mal 6 einzelne Kassettenbei 135 x 200 cm untergliedert
Bei Steghöhen von 2 cm entstehen verhältnismäßig flache Kassetten, in die entsprechend wenig Füllmaterial hinein passt und die Decke fällt entsprechend dünner aus. Sie wird z.B. als Sommerdecke eingesetzt.
Sehr warme Winterdecken werden dementsprechend eine Steghöhe von z. B. 10 cm bis 15 cm aufweisen.


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Kavernen-Latex

 

Dies ist eine besondere Formgebung bei der Herstellung von Latexmatratzen. die darin besteht, dass größere Material-Aussparungen vorgenommen werden. Kavernenlatex besitzt gegenüber dem Stiftlatex deutlich größere und unterschiedlich angeordnete Hohlräume.
Durch verschiedene Anordnungen und Gestaltung dieser Hohlräume lassen sich innerhalb des Kernes unterschiedliche Zonen herstellen und die Matratze kann in härtere und weichere Zonen unterteilt werden, was den Liegekomfort durch eine deutlich höhere Punktelastizität verbessert.


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kbA

 

kbA ist eine Abkürzung für „kontrolliert biologischer Anbau“ und wird u.a. bei Baumwolle eingesetzt.
Der Ausdruck ‚kontrolliert biologischer Anbau‘ ist nicht geschützt und so bleibt zunächst offen, wer da kontrolliert und was derjenige unter ‚biologisch‘ versteht. Seine Aussagekraft gewinnt der Begriff nur durch die Statuten der jeweiligen Kontrollinstanz.
Die seriösen Unternehmen orientieren sich dabei meist an der Verordnung (EWG) Nr. 834/2007 welche die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen definiert, u. a. wie Erzeugnisse die als Öko-Produkte gekennzeichnet sind, erzeugt und hergestellt werden müssen.
Im konventionellen Baumwollanbau werden viele Umweltsünden begangen, Baumwolle gilt als das landwirtschaftliche Produkt mit dem höchsten Einsatz an Chemikalien. denn u.a werden große Mengen an Pestiziden und anderen gefährlichen Chemikalien verwendet.
Die Alternative zu diesem herkömmlichen, schädlichen Anbau ist der biologische Anbau, denn die Produktion von „kbA-Baumwolle“ ist wesentlich weniger belastend für die Umwelt als der Anbau herkömmlicher Baumwolle. Und den Anbauern und Verarbeitern der Baumwolle ermöglicht kbA bessere Lebensbedingungen

Für den Anbau von kbA Baumwolle gilt u.a. folgendes:
• keine Pestizide, keine Fungizide, keine Insektizide, keine Gentechnologie
• kein Kunstdünger, keine Entlaubungsmittel
• nur mechanische oder biologische Unkrautbekämpfung
• keinerlei kritische Mittel bei Weiterverarbeitung
• kein Anbau genetisch veränderter Pflanzen
• Ernte von Hand – Verzicht auf Entlaubungsmittel
• Sicherung sozialer Standards bei den Erzeugern
• Faire Preise und Abnahmekonditionen
• menschenwürdige Arbeitsbedingungen und fairere Handel

Der Anbau und die Weiterverarbeitung der biologisch produzierten Baumwolle werden mit unterschiedlichen Standards überprüft.


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Kette

 

Für ein Gewebe benötigt man zwei Fadensysteme, den Kettfaden ( auch Kette genannt) und den Schussfaden ( auch Schuss genannt).
Der Kettfaden wird auf dem Webstuhl vom Kettbaum abgewickelt und je nachdem, welche Kettfäden beim Weben angehoben bzw. gesenkt werden, entstehen unterschiedliche Gewebearten.

Siehe „Gewebe“


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Kinderbett

 

Auch wenn Kinder hin und wieder bei den Eltern im Bett schlafen – ein eigenes Kinderbett gehört im Kinderzimmer zur Grundausstattung. Es ist ein klassisches Bett, jedoch auf kindliche Proportionen angepasst. Es ist kürzer, niedriger und schmaler und meist schützt ein Rahmen oder Gitter die Kinder vor dem Herausfallen. Bei manchen Modellen lassen sich aus dem Gitter mehrere Stäbe entfernen, damit das Kind ab dem entsprechenden Alter durchsteigen kann und keine Verletzungsgefahr beim Darüberklettern entsteht.

Verletzungen von Kleinkindern durch Gefahrenquellen von Kinderbetten sind an der Tagesordnung. Für Kinder besonders gefährlich kann ein zu großer Abstand zwischen Gitterstäben oder anderen Bauteilen werden, wenn der Kopf hindurchpasst und die Kinder dadurch ersticken können. Deshalb sollte die Sicherheit des Kinderbettes vor dem Kauf sorgfältig geprüft werden und z.B. folgende Punkte beachtet werden:

• Der Abstand der Gitterstäbe muss mindestens 45 mm betragen
• In der niedrigsten Stellung des Bettbodens muss der Abstand zur Oberkante mindestens 60 cm betragen.
• Keine scharfen Ecken oder Kanten
• Keine Querelemente, die ein Hochklettern ermöglichen?
• Keine überstehenden Teile, an denen Ihr Kind z. B. mit Schnullerketten hängen bleiben kann
• Gesundheitsverträglich und frei von Schadstoffen
• Sind bei vier Rollen mindestens 2 Rollen feststellbar
• Hat das Bett das „GS-Zeichen“ als Qualitätsmerkmal
• Und vieles mehr.

Es gibt viele Formen von Kinderbetten wie z.B. das Hochbett oder das Etagenbett.


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Kniehochstellung

Lattenrahmen Kniehochstellung

 

Quelle: www.roewa.de

 

Bei den verstellbaren Unterfederungen lassen Knie und/oder Oberschenkel mechanisch oder elektrisch hochstellen. Die Knieanhebung entlastet bei Seitenlage die Lendenwirbel und das Becken, bei Rückenlage die Knie.
Durch die komfortable und stufenlose Oberschenkelanhebung werden die Knie leicht angewinkelt.
Dadurch wird das Becken automatisch gekippt und der untere Rücken kann komplett aufliegen. Die Wirbelsäule wird entlastet – für eine natürliche und entspannte Liegeposition. Die Hochstellmöglichkeiten sollten jedoch an denjenigen Stellen ansetzen, an denen es anatomisch auch sinnvoll ist. Leider ist dies längst nicht bei allen Unterfederungen der Fall.


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Kokos

 

Kokos ist eine Pflanzenfaser und gehört zur Familie der Hartfasern. Die Kokosfaser stammt aus der Hülle der Kokosnuss bei der die Fasern vom Fruchtkern abgetrennt, von Fremdstoffen gereinigt. und längere Zeit in Seewasser gelagert werden. Dieser Prozess, ist für die Qualitätsverbesserung der Fasern in Bezug auf die Haltbarkeit sehr wichtig, zumal auch viele Keime, Bakterien und Pilze abgetötet werden.
Das Endprodukt ist eine elastische und robuste Pflanzenfaser mit guten klimatischen Eigenschaften. Sie wird als Füllmaterial für Matratzen und Polster verwendet .


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Kokosfasermatratze

 

Die festen, formbeständigen Naturmatratzen werden aus den Hartfasern der Kokospalme gearbeitet. Vor der Verarbeitung werden die Fasern gereinigt, in Meerwasser gelagert und dann in der Sonne getrocknet. So entsteht eine elastische und robuste Pflanzenfaser mit guten klimatischen Eigenschaften. Aus den gereinigten Fasern wird ein Vlies gekrempelt, welches anschließend gepresst wird. Dadurch werden eine gute Durchlüftung und ein trockenes Schlafklima erreicht.
Kokosmatratzen sind angenehm fest und gleichzeitig flexibel. Als komplette Kernfüllung sind sie jedoch weniger geeignet, da es ein recht hartes Liegegefühl schafft.
Kokos wirkt bakterien- und pilzhemmend und ist somit für Allergiker geeignet, vorausgesetzt, dass es sich um gute Qualität handelt, die bei der Verarbeitung entsprechend gereinigt wurde.
Kokosfaser wird aber auch auf einem Juteträgergewebe zu Polstermatten versteppt, oder in moderner Verarbeitung mit Latexmilch getränkt und zu dauerelastischen Platten vulkanisiert. Diese Matratzen sind punktelastischer als reine Kokosfasern, dennoch ist das Gewebe porös und Feuchtigkeit wird gut abgeleitet.


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Köperbindung

Koeperbindung

 

Quelle: Quelle Wikipedia, „Köperbindung“ von Benutzer:Sfischer – Das Bildsteht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 .

 

Die Köperbindung ist neben der Leinwand- und der Atlasbindung eine der drei Grundbindungsarten für gewebte Stoffe.
Gewebe in Köperbindung sind meist auf den ersten Blick an den charakteristischen schräg verlaufenden Körpergraten zu erkennen. Die Grate entstehen durch den diagonalen Versatz der Bindungspunkte. Je nach Richtung der Diagonale spricht man von S-Köper oder Z-Köper.
Die beiden Seiten eines in Köperbindung gewebten Stoffes sehen unterschiedlich aus. Die Seite, auf der mehr Kettfäden zu sehen sind, nennt man Kettköper, die andere entsprechend Schussköper.


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Kopfkissen Lebensdauer

 

Welche Lebensdauer hat ein Kopfkissen?
In unserer modernen Konsumgesellschaft sind wir bereit, jedes Jahr neu Kleidung zu kaufen. Auf der anderen Seite schlafen viele noch in den Betten ihrer Großeltern.
Ein Kopfkissen ist kein langlebiges Investitionsgut, sondern ein Gebrauchsgut. Es wird mehr strapaziert als ein Oberbett und dazu durch die laufende Veränderung der Schlafpositionen auch noch stark gewalkt. Es wird 2- bis 3mal stärker belastet als eine Matratze und muss doch um einiges weicher sein. Ein Kopfkissen sollte deshalb alle fünf Jahre ausgewechselt werden und dies alleine schon aus hygienischen Gründen.


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Kopfkissengrößen

 

Das richtige Kissenformat gibt es nicht. Jeder muss sein Kissenmaß finden, wobei immer ein kopfgerechtes Kissen wichtig ist, denn darauf kommt es letztlich an. Das Kissen muss sich dem Kopf anpassen und nicht umgekehrt!
Die wichtigsten Kopfkissen-Größen sind:

80 x 80 cm
Dies ist immer noch das gebräuchlichste Kissenmaß.. Dies liegt zum Teil vielleicht auch daran, dass fast alle angebotenen Bettwäsche-Garnituren, mit Kopfkissenbezügen in eben dieser Größe ausgestattet sind. Eigentlich ist es zu groß und wird damit den Bedürfnissen des Schläfers nicht gerecht. Es rutscht unter die Schulter und wird dort als unbehaglich empfunden. Deshalb wird es auch in allen Variationen geknautscht und geknetet.

40 x 80 cm
Daneben setzt sich aber immer stärker das sogenannte Komfort-Kissen in den Maßen 40 x 80 cm durch. Dieses Kissenformat erfreut sich zunehmender Beliebtheit, denn es unterstützt den Halswirbelbereich vor allen Dingen im Bereich Feder- und Daunenfüllungen noch am besten. Ärzte, Orthopäden und Physiotherapeuten empfehlen das das Komfort-Kissen zunehmend da hier die Schulter auf der Matratze zum Liegen kommt und nur der Kopf auf dem Kissen ruht, wodurch das typische Abknicken der Wirbelsäule verhindert wird.

50 x 70 cm
Diese Kissengröße, das sogenannte Europa-Format hat heute keine Bedeutung mehr.

40 x 60 cm
Diese Abmessung wird überwiegend als Kinderkopfkissen eingesetzt. Man unterscheidet hier je nach Füllgröße zwischen dem Flachkissen, welches für die ersten beiden Lebensjahre eingesetzt wird und dem normalen leicht gefüllten Kissen, welches ab dem zweiten Lebensjahr empfohlen wird.

40 x 40 cm
Diese Größe wird ‚Fritzchen‘ oder ‚Kuschelkissen‘ genannt und erobert immer mehr die Schlafzimmer. Es wird beim Lesen im Bett als Kopfstütze oder als zusätzliche Unterstützung des Rückens eingesetzt. Bei einem kleine Kissen besteht allerdings die Gefahr, dass der Kopf es Schläfers nach einigen Drehungen neben anstatt auf dem Kissen ruht. Deshalb nur als Unterstützung einsetzen, aber nicht zum Schlafen.

35 x 40 cm
Dieses Kissenmaß wird ebenfalls oft als Kuschelkissen eingesetzt. Als Kopfunterstützung für Neugeborene ist es wichtig. Hier ist es als Flachkissen zu empfehlen. Bei Erwachsenen wird es gerne von den Bauchschläfern benutzt.

40 x 15 cm
Dieses Format wird als Nackenrolle im Handel angeboten. Siehe Nackenrolle


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Kopfteilverstellung

 

Für besonderen Liegekomfort sorgt bei den Unterfederungen der höhenverstellbare Kopfbereich, den man beliebig je nach Lust und Laune variieren kann. Dies geschieht entweder über Scherenbeschläge aus Metall, die sich in unterschiedlich hohen Stufen einhaken lassen oder stufenlos mittels komfortabler Motorrahmen mit einem einfachen Druck auf eine Fernbedienung elektrisch.
Die Kopfhochlagerung erfüllt in Verbindung mit einem richtigen Kopfkissen die Aufgabe der richtigen Lagerung und korrekten Anpassung des Kopfes an die Konturen der Halswirbelsäule. Sie soll den Kopf stützen, darf aber den Brustkorb nicht einengen und die Hals- und Brustwirbel nicht beeinträchtigen. Für alle die gerne im Bett lesen oder frühstücken, sollte das Kopfteil bis 45 Grad verstellbar sein.

Die Kopfteilverstellung der Unterfederung erfolgt mindestens in 2, bei teuren Unterfederungen bis zu 5 Stufen:

• Eine kleine Kopfverstellung, damit nicht die Schulter angehoben wird, sondern nur die Kopflagerung eingestellt werden kann,. z.B. bei Bluthochdruck.

• Bei dem genauen Gegenteil, der Kopfhochlagerung, sollte der gesamte Lattenrost am Kopfende zwischen 4 – 5 cm angehoben werden. Dies erreicht man durch eine in mehreren Stufen motorisch verstellbare Unterfederung.

Bei der Kopf- und Fußteilverstellung sollte man auf eine 1/3 und 2/3-Einteilung achten. Ist die Kopfverstellung kleiner, wird bei hochgestelltem Kopfteil die Wirbelsäule im Nackenbereich stark geknickt und ein entspanntes Liegen verhindert. Die Kopfverstellung ist aber keine Schlafposition sondern nur zum Lesen etc. gedacht.


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Körperbau

Koerperbau kamps

 

Quelle: Kamps Services

 

Mit dem Begriff „Körperbau“ bezeichnet man biologisch das äußere Erscheinungsbild des Menschen und von Tieren.
Umgangssprachlich werden mit dem Begriff Körperbau in der Regel die charakteristischen, sichtbaren Merkmale eines Menschen bezeichnet. Hier zeichnen sich schon große Unterschiede ab, denn nicht jeder Körperbau ist gleich. Das Bild zeigt z.B. unterschiedliche Körpertypen auf.

Je nach Typ stehen
(A) Becken
(I) Schulter
(O) Becken und Nacken
(V) Schulter und Becken
(X) Taille und Nacken im Mittelpunkt.

Deshalb ist bei den unterschiedlichen Körpertypen eine individuelle Beratung beim Matratzenkauf so wichtig.
Der Haltungstyp, also ob Rundrücken oder ein Hohlkreuz hat genauso Einfluss als ob jemand auf der Seite, dem Rücken oder in anderen Schlafhaltungen schläft und besonders, ob er friert oder er es ehr warm hat.

Wichtig ist:
• Probeliegen nie zu spät am Abend
• Probeliegen immer mindestens 20 Minuten in verschiedenen Lagen
• Probeliegen immer auch mit einem neuen passenden Kissen oder mit dem eigenen
• Fragen Sie nach einer Zufriedenheitsgarantie oder nach dem Service und Hilfen nach dem Kauf
• Besprechen Sie Garantie und Lieferbedingungen immer vor dem Kauf


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Krankenhausbett

 

Schon im 18. Jahrhundert war man sich darüber klar, dass dem Bett eine ganz besondere Bedeutung bei der Pflege eines kranken Menschen zukommt. Basierend auf dieser Erkenntnis begann die Entwicklung von gezielt auf die Versorgung Pflegebedürftiger ausgerichteten Krankenhausbetten.
Als Medizinprodukte unterliegen Krankenhausbetten den deutschen und österreichischen Medizinproduktegesetzen und den zugehörigen Betreiberverordnungen. Während man diese Art Betten früher fast ausschließlich in Kliniken und Alten- und Pflegeheimen fand, sind sie heutzutage immer öfter in angewandelter Form als Pflegebett (siehe Pflegebett) in privaten Wohnungen und der häuslichen Pflege zu finden.
Krankenhausbetten sind in Bezug auf Ausstattung, Aufbau und Handhabung für die besonderen Bedürfnisse kranker Menschen ausgelegt und werden aus Metall, meist Stahl, und aus Kunststoff hergestellt, was die Reinigung erleichtert. Sie müssen auf Rollen fahrfähig und durch Einrasten eines Rollenpaares auch steuerbar sein. Sie haben einen Metallrahmen auf dem die Matratze aufliegt. Sie verfügen nicht über einen Lattenrost, sondern über ein wenig flexibles Drahtgitter. Sie können dem Patienten ein Stück Selbstständigkeit erhalten und durch mehr Komfort und Bequemlichkeit seine Lebensqualität steigern. Es wurden mehrere verschiedene Mechanismen ausgedacht, die z.B. das schonende Heben und Wenden eines Kranken erleichtern sollten.
Mit der Entwicklung der höhenverstellbaren Liegefläche wurde zusätzlich, unter ergonomischen Gesichtspunkten, auf die Arbeit der Pflegenden Rücksicht genommen.
Moderne Krankenhausbetten werden elektrisch bedient und verfügen über einen eingebauten Akku, damit die Verstellungsfunktionen auch bei Transporten zur Verfügung stehen.


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Kreissteppung

 

Dies ist die häufigste Form für Naturhaardecken, bei Daunenfüllungen wird sie nicht verwendet. Die Absteppung erfolgt in großen Kreisen, die sehr nah beieinander liegen. Dies verhindert das Verrutschen der Vliese, an den Nähten werden diese durch den runden Verlauf jedoch weniger strapaziert als bei einer graden Absteppung.
Die Decke kann mit einer Randrolle versehen sein, die meist etwas mehr gefüllt ist als der Rest der Decke. Dadurch wird erreicht, dass die Decke am Rand auf der Matratze aufliegt, denn Naturhaar ist nicht so anschmiegsam wie Daunen.


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Krempeln

 

Unter „Krempeln“ – auch kardieren genannt – versteht man einen Prozess des Spinnens oder bei der Herstellung von Vliesstoffen zur ersten Ausrichtung der losen Textilfasern zu einem Flor oder Vlies. Dabei werden die zunächst relativ losen und unstrukturierten Baumwollfasern bis zur Einzelfaser aufgelöst, verzogen und mittels verschieden großer Häkchen in die gleiche Ausrichtung gebracht.


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Kretonne

 

oder auch Kreton sind eingedeutschte Schreibweisen für Cretonne


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Krumpfen

 

Krumpfen ist eine Ausrüstung von Textilien aus den meisten Natur- und/oder Chemiefasern, bei denen bewusst ein Einlaufprozess herbeigeführt wird, um eine spätere Formveränderung des Textils zu vermeiden. Es kommen keine Chemikalien zum Einsatz, das Gewebe wird ausschließlich durch Feuchtigkeit, Hitze und Druck fixiert. Die derart ausgerüstete Ware wird als ‚krumpfecht‘ oder ‚krumpfarm‘ und soll je nach dem Verwendungszweck bei Nassbehandlung nicht oder nicht über ein bestimmtes Maß hinaus einlaufen.

Siehe auch Sanfor



L

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Lama

Lama

 

Quelle: Wikipedia GNU Free Documentation License, Version 1.2, Urheber Anakin.

 

Das Lama gehört zur Familie der Kameliden und ist in südamerikanischen Anden verbreitet.
Vor 500 Jahren war das Lama noch ein wichtiges Transportmittel der Inkas in Peru. Heute wird es nur noch in sehr ländlichen Gegenden als Lasttier eingesetzt. Dennoch ist das Lama auch heute noch ein wichtiges Nutztier, allerdings fast ausschließlich als Produzent von Wolle.
Insgesamt werden in Südamerika heute etwa drei Millionen Lamas gehalten, vorwiegend wegen ihres Fleisches und ihrer Wolle. Doch auch außerhalb Südamerikas inzwischen gezüchtet. Auch in Europa werden Lamas gezüchtet und die Wolle geschoren und verarbeitet.
Für Bettdecken wird überwiegend das Flaumhaar (besonders der Jungtiere) verwandt, welches einen Durchmesser von 15-20 Mikron aufweist. Es hat eine glatte Oberfläche und filzt daher nicht. Es ist sehr bunt und weist bis zu 20 Farbstellungen auf. Die sonstigen Eigenschaften ähneln denen des Kamelhaars.


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Landgeflügelfeder

 

Laut der neuen Federn-DIN-Norm DIN EN 12934 versteht man unter diesem Begriff:
‚Feder, gewonnen aus dem Rupf von Landgeflügel, wie z.B. Hühnerfeder und Truthühnerfeder.‘


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Latex

 

siehe:

Natur-Latex
Synthetik-Latex


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Latexallergie

 

Etwa zwei Prozent der Gesamtbevölkerung leiden unter Naturlatex-Sensibilisierung, bei Beschäftigten im medizinischen Bereich sind es zehn bis 17 Prozent.
Die Latexallergie ist eine Allergie gegen Naturlatex – Synthetik-Latex ist unbedenklich – und ist in Deutschland wie auch in vielen anderen hoch entwickelten Ländern mit steigender Tendenz zu beobachten. Besonders häufig betroffen sind die Beschäftigten des Gesundheitswesens. Dabei handelt es sich in der Regel um Haut- oder Atemwegserkrankungen. Es ist einleuchtend, das es zur Auslösung einer Allergie darauf ankommt, wie intensiv und mit welcher Menge des Allergens der Mensch in Berührung kommt.
Dabei fällt auf die Naturlatexmatratze ein geringer Anteil von unter 10 %. Wer also bisher nicht gegenüber Naturlatex sensibilisiert ist, der kann davon ausgehen, dass er nach den bestehenden Kenntnissen durch Schlafen auf einer Latexmatratze keine Allergie gegenüber Naturlatex entwickelt, denn er kommt durch den Drellbezug der Matratze mit dem Matratzenkern nicht in Berührung.
In der ca. 60 Jahre währenden Geschichte der Naturlatexmatratzen wurde ein solcher Fall nicht beobachtet und nicht nachgewiesen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine solche Allergie beim normalen Gebrauch einer sorgfältig produzierten Matratze aus proteinarmen Naturlatex ausgelöst wird, kann als äußerst gering angesehen werden.
Die Hersteller von Matratzen, die das QUL-Siegel tragen, bemühen sich um eine konsequente Verwendung von allergenarmen Naturlatex und der nachträglichen Reinigung der fertigen Latexkerne. Bisher konnte für Matratzen kein Grenzwert definiert werden, da noch keine genormte Methode zur Bestimmung des Proteingehalts für geschäumte Artikel aus Naturlatex zur Verfügung steht.


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Lattenrost

 

Der Lattenrost, in einigen Bauformen auch Federholzrahmen genannt, wurde 1927 von der Firma Lattoflex, Bremervörde erfunden und hat sich inzwischen vor allem in Europa durchgesetzt. Der Name rührt von den Latten her, die senkrecht zur langen Richtung des Betts montiert sind. Lattenroste gehören in der heutigen Zeit zur Standardausrüstung von Betten in Schlaf-, Kinder- und Gästezimmern. Sie sind neben einer guten Matratze ein Teil des Bettsystems und eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen gesunden und bequemen Schlaf.

Im Normalfall besteht ein Lattenrost aus vielen einzelnen Holzlatten, die in einem stabilem Rechteckrahmen sind, der auf das Bettgestell aufgelegt wird. Dieser Rahmen kann, je nach Beschaffenheit und auch Qualität des Lattenrosts, wahlweise aus Holz, Kunststoff oder Metall bestehen. Als Befestigung dient in der Regel eine elastische Kunststoffhalterung. Das Rahmenmaterial muss nicht immer etwas über die Qualität des Rostes aussagen, aber sicherlich über seine Robustheit.
Ein guter Lattenrost besteht meistens aus mindestens 25 einzelnen Latten, für Kaltschaum- und Latexmatratzen sind .42 Leisten ideal. Nicht selten sind die besonders stark belasteten Stellen – etwa die des Po- und Unterrückenbereichs – verstärkt und in der Stützstärke und Flexibilität verstellbar.
Unterschieden werden starre, verstellbare oder motorisiert-verstellbare Versionen sowie Tellerrost und Rollrost.

Siehe Federholzleisten, Rollrost, Tellerrahmen


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Lattenrost Verstellbare Härte

Lattenrost verstellbare Härte

 

Quelle: Fa. Roewa

 

Für optimalen Liegekomfort sollte die Härte des Lattenrostes im Hüftbereich und im Schulterbereich verstellbar sein. Diese Funktion der wird als so genannte Mittelzonenverstärkung bezeichnet. Sie zeichnet sich durch die Möglichkeit aus, die Härtegrade der Latten im Hüft-, Becken- und Schulterbereich zu verstellen und individuellen Bedürfnissen anzupassen. Schieberegler ermöglichen die „Aktivierung“ der Zusatzleisten je nach individuellen Bedürfnissen und Eigengewichten. Sie lassen sich stufenlos einstellen, wodurch auch Feineinstellungen ermöglicht werden. Schiebt man die Regler nach außen, sorgen beide Latten zusammen für mehr Härte. Positioniert man die Schieber in der Mitte, wirkt nur die obere Leiste und der Lattenrost wird weicher.


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Lattoflex

 

Lattoflex ist eine Marke der Thomas GmbH + Co. Sitz- und Liegemöbel KG aus Bremervörde. Das 1957 gegründete Unternehmen widmet sich gesundem, rückenfreundlichem Schlaf und setzt seinen Schwerpunkt auf Unterfederungen. 1957 erfand es den Lattenrost und ersetzte ihn Mitte der neunziger Jahre durch die Lattoflex Flügelfederung, einer Innovation aus High-Tech-Materialien. Matratzen, Matratzenschoner und Kissen vervollständigen das Portfolio. Lattoflex beschäftigt 150 Mitarbeiter in Vertrieb und Fertigung. Der Spezialist für rückenfreundliche Bettsysteme gehört zusammen mit Thomas Technik und Innovation und Thomashilfen zur Thomas Gruppe, einem in dritter Generation geführten Familienunternehmen mit Sitz in Bremervörde. Weitere Einzelheiten liefert die Webseite www.lattoflex.com.


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Lebensdauer Federbetten

 

Kaum ein Gebrauchsgegenstand wird derart intensiv genutzt wie Bettwaren. Bei einer durchschnittlichen Benutzung an 365 Tagen im Jahr und das sind bei ca. 8 Stunden täglich ca. 29.200 Stunden im Jahr.
Auch bei fachgerechter Pflege und regelmäßigem Lüften sollten Federbetten und Daunenbetten nicht länger als 8 – 10 Jahre verwendet werden. Bettdecken aus Materialien minderer Qualität sollten bereits der Hälfte der Zeit entsorgt und gegen neue Bettwaren ersetzt werden. Es entscheidet nicht zuletzt der Zustand über einen Wechsel: nach spätestens fünf bis 10 Jahren sollte genau überprüft werden, ob die geliebte Bettdecke sowohl unter hygienischen als auch praktischen Gesichtspunkten noch ihren Zweck erfüllt.


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Lebensdauer Kopfkissen

 

Ein Kopfkissen ist kein langlebiges Investitionsgut, sondern ein Gebrauchsgut. Es wird mehr strapaziert als ein Oberbett und dazu durch die laufende Veränderung der Schlafpositionen auch noch stark gewalkt. Es wird 2- bis 3mal stärker belastet als eine Matratze und alleine deshalb sollte normalerweise alle 5 Jahre besser noch auch aus hygienischen Gründen alle 3 Jahre ausgewechselt werden.
Kunstfaserfüllungen haben in der Regel eine kürzere Lebensdauer als beispielsweise Feder- und Daunenkissen.


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Lebensdauer Lattenroste

 

Lattenroste haben eine etwas längere Lebensdauer als Matratzen. Die durchschnittliche Lebensdauer eines Lattenrosts beträgt je nach Bauart 10-15 Jahre (abhängig von der Qualität /Breite). Es kann jedoch vorkommen, dass die Spannkraft im Laufe der Jahre deutlich nachlässt. Das gilt insbesondere für die stark beanspruchten Bereiche der Lattenroste, etwa den Beckenbereich und ibs. bei Birkenleisten anstelle der Buche.
Die Lebensdauer eines Lattenrostes ist bei einem Neukauf der Matratze immer auch zu prüfen. Jedoch gibt es Aufgrund der schnellen Entwicklung der Unterfederungen nun auch alternativen zum klassischen Lattenrost die aufgelösten Oberflächen oder Fiberglasrahmen oder die Bepolsterungen. Die Eignung zur jeweiligen Matratzenart sollte beim Kauf einer neuen Matratze nach Körperbau und Anspruch überprüft sein..
Die generelle Aussage Lattenroste „müssen“ beim Kauf einer neuen Matratze immer ausgewechselt werden ist jedoch nicht haltbar. Aber die Basis für die Matratze ist natürlich immer der Unterbau.
Es gibt durchaus Lattenroste ibs. für Taschenfederkern die für zwei Matratzenleben von 8-10 Jahren geeignet sind.


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Lebensdauer Matratze

 

Keine Matratze hält ewig, denn wir verbringen täglich im Schnitt 8 Stunden im Bett und das an 365 Tagen. Ab dem 10. Nutzungsjahr lässt die Stützkraft der Matratze nach und sie sollte auch aus hygienischen Gründen ausgetauscht werden. Dies wird klar, wenn man sich folgendes vor Augen führt:

Wir haben
• 29.200 Stunden auf der Matratze gelegen
• 1216 Liter Schweiß mit Salzen und Schlacken aufgenommen und teilweise wieder abgeleitet
• bei einem Körpergewicht von 75 kg die Matratze mit 273.750 kg belastet, dass entspricht etwa einem Gewicht von 55 Elefanten.

Leider steht der empfohlenen Lebensdauer von 10 Jahren in der Praxis eine einer durchschnittliche Nutzungsdauer von bis zu 20 Jahren gegenüber. Kein Wunder also, wenn die noch so gute Matratze in ihrer „tragenden Rolle“ versagt.
Naturmatratzen und Futons halten bei bei sachgerechter Behandlung ca. 5 Jahre
Eine Matratze ist also keine Anschaffung fürs Leben.


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Leichtfederkern

Leichtferderkern

 

Quelle: AGRO International GmbH & Co. KG

 

Bei diesem flexiblen Federsystem ist der verarbeitete Draht dünner (1,7 – 1,9 mm) als beim Bonnell-Federkern. Dafür besteht ein Leichtfederkern (LFK) aus einer wesentlich höheren Anzahl von Einzelfedern, die für eine hohe Punktelastizität und ein komfortables Liegegefühl sorgen. Der Leichtfederkern ist wie der Bonnell-Federkern ein mit Drahtspiralen verbundenes Federsystem.
Der durch seine Form auffällige Endring, welcher einer Ellipse ähnelt, sorgt für einen sog. Scharniereffekt. Dieser ist vor allem vorteilhaft für die Benutzung des Kerns in Kombination mit einem verstellbaren Lattenrost. Insgesamt weist der Leichtfederkern (LFK) ein deutlich geringes Gewicht auf, was für ein einfaches Handling der Matratze, z.B. beim Wenden oder Beziehen, spricht.


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Leinen

 

Leinen ist eine alte Kulturpflanze und wird bereits seit über 5000 Jahren für Textilien genutzt, wurde jedoch in den letzten 100 Jahren von der Baumwolle verdrängt. Hauptanbaugebiete sind die Beneluxstaaten, Frankreich, die osteuropäischen Staaten und Österreich.
Gewonnen wird das Leinen aus den 80-120 cm langen Stängeln der Flachspflanze durch
• Raufen
• Riffeln
• Rösten
• Schwingen
• Hecheln

Aus Leinen wird die verspinnbare Flachsfaser. Genutzt wird die Faser des Stängel um daraus Garne und Gewebe herzustellen. Die Samen werden zur Gewinnung des Leinöls ausgepresst.


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Leinwandbindung

 

Die Leinwandbindung ist die einfachste und am dichtesten eingestellte beidseitige Grundbindung. Der Schuss geht abwechselnd über und unter den einzelnen Kettfäden hindurch. Beide Seiten eines in Leinwandbindung gewebten Stoffes sehen gleich aus. Diese Bindungsart wird bei sämtlichen Gewebearten verwendet. Zu den meistverwendeten von der Leinwandbindung abgeleiteten Bindungen gehören die Ripsbindung, die Tuchbindung, die Panamabindung, usw. Leinwandbindige Gewebe sind z. B.: Cretonne, Linon, Renforcé.
Durch Verwendung sehr feiner Garne entsteht ein Gewebe mit so kleinen Poren, dass Daunen nicht mehr hindurchdringen können. Das Gewebe ist sehr leicht und anschmiegsam und eignet sich nur für hochwertiges, ausgereiftes Füllmaterial.


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Lendenwirbelsäule

Lendenwirbel

 

Quelle: http://www.g-netz.de/Der_Mensch/skelett/lendenwirbel.shtml

 

Die Lendenwirbelsäule(LWS) ist der untere Abschnitt der Wirbelsäule und sie besteht aus 5 Lendenwirbelkörpern.
Die fünf Lendenwirbel ermöglichen, dass wir unseren Körper in verschiedene Richtungen beugen, biegen oder drehen können. Besonders bei Kunstturnern lässt sich diese Fähigkeit gut beobachten, wobei sich auch zeigt, wie belastbar der Körper ist.
Die Lendenwirbel, die das größte Gewicht zu tragen haben, wenn man steht oder geht, sind von allen Wirbeln am größten und kräftigsten. Sie liegen unterhalb der Brustwirbel und oberhalb der Kreuzbeinwirbel.
Beim aufrechten Gang wird die Lendenwirbelsäule extrem belastet und dadurch können schmerzhafte Reizzustände entstehen die unter dem Begriff Kreuzschmerzen bekannt sind.
Die Lendenwirbelsäule hat von der Seite betrachtet eine geringe Krümmung (Lordose). Verstärkt sich diese Krümmung entwickelt sich ein Hohlkreuz flacht sie sich ab entsteht ein Flachrücken (Hypolordose).
Deshalb müssen diese Fakten bei der Beratung zu einem richtigen Bettsystem besonders angesprochen und berücksichtigt werden.


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Lerchen

 

„Lerchen“ sind Morgenmenschen und sie springen morgens früh aus den Federn und sind sogleich fit wie ein Turnschuh.

Für sie ist die heutige Arbeitswelt perfekt, denn sie haben von 8.00 Uhr bis etwa 12.00 Uhr ihr Leistungshoch. Somit ist der Morgen für sie perfekt, um anspruchsvolle Arbeiten zu erledigen.

Bereits am Nachmittag hingegen lässt die Leistungskurve allmählich nach, und schon am frühen Abend stellt sich eine zunehmende Müdigkeit ein, weshalb die „Lerchen“ in der Regel relativ früh am Abend schlafgengehen sollten. . Morgenmenschen haben ihre erste Tiefschlafphase gegen 22 Uhr und erwachen zwischen 6 und 7 Uhr.

Kurze Charakteristika:

  • Frühaufsteher
  • morgendliches Leistungshoch
  • ab Mittag zeigt die Leistungskurve nach unten
  • am frühen Abend deutliches Tief
  • jedes Gespräch nach 22.00 Uhr wird mit einem herzhaften Gähnen abgebrochen.
  • schnelles Einschlafen
  • Tiefschlaf in der ersten Schlafhälfte
  • geringer Tiefschlaf in der zweiten Schlafhälfte

Früh ins Bett und früh wieder raus: Das macht einen Mann gesund, weise und reich“.Dieser stammt immerhin von Benjamin Franklin, dem Unterzeichner der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und nebenbei auch noch Erfinder des Blitzableiters.


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LGA schadstoffgeprüft

LGA Logo

 

Quelle: TÜV Rheinland

 

„Das Zertifikat ‚LGA schadstoffgeprüft‘ steht für Schadstoffprüfungen von Möbeln und Matratzen reduziert die Belastungen der Innenraumluft, die durch Schadstoffe verursacht werden. Dies wird erreicht, indem der Gehalt und die Abgabe von Schadstoffen aus Möbeln und Matratzen begrenzt oder ausgeschlossen werden. Die gekennzeichneten Produkte erfüllen mindestens die gesetzlichen Anforderungen, gehen teilweise aber auch darüber hinaus.“


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Liegezonen

 

Die hohe Anpassungsfähigkeit der Kaltschaummatratze an den Körper wird durch die Einteilung der Matratze in unterschiedliche Liegezonen erreicht. Die Liegezonen, in der Regel 3-7 Zonen, werden auch als Härtezonen oder Körperzonen bezeichnet.
Oft scheint das Motto “Je mehr Liegezonen, desto besser” zu gelten. Dies ist jedoch nicht immer der Fall, denn wenn eine Matratze über viele Liegezonen verfügt, bedeutet das nicht automatisch, dass der Körper dadurch optimal gestützt wird, denn Menschen sind unterschiedlich groß und können bei fünf bis sieben Zonen niemals alle auf der richtigen Stelle liegen. Außerdem gibt es bei den Schlafgewohnheiten klare Abweichungen. Zudem sind die unterschiedlichen Zonen in den Tests kaum messbar, geschweige denn spürbar. Experten halten jedoch mehr als drei Zonen für den Schulter-, Lenden und Beckenbereich für wenig sinnvoll, so die Stiftung Warentest in Berlin.
Damit die hochgelobte Wirkung von mehr als drei Liegezonen wirklich erreicht werden könnten, müsste es auf dem Markt Matratzen geben, welche für unterschiedliche Körpergrößen und gleich schwere Schläfer geeignet und zudem noch an eine einheitliche Schlafposition gekoppelt sind. Das ist jedoch nicht der Fall. Für Bauchschläfer wären die Zonen auch eher ein Nachteil.


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Linon

 

Der Begriff „Linon“ kommt von der Ursprungspflanze, der Lein- oder Flachspflanze. Aus dem fertige Leinen, auch Leinwand genannt, wurde Linon.
Linon ist heute vorwiegend ein gebleichtes oder gefärbtes leinwandbindige Baumwollgewebe das durch Appretieren und Kalandern eine glatte, glänzende, jedoch nicht waschfeste Ausrüstung erhält.
Linon-Bettwäsche 100% aus Baumwolle und ist besonders in den Sommermonaten sehr angenehm. Die glatte Bettwäsche ist strapazierfähig und haltbar.


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Luftbett

 

Das Luftbett hat einen Kern, welcher aus Luft besteht. Vergleichbar ist dieser Kern mit einer Luftmatratze, welche mehrere Kammern hat.
Umhüllt ist dieser Kern meist mit einer Schicht aus Latex oder PU-Schaum.

Einige dieser Matratzen haben ein selbstregulierendes Druckausgleichssystem, welches bei Druckveränderungen immer einen vorgegebenen Druck wieder herstellt. Andere Systeme haben dies nicht und werden mit einer Handpumpe geliefert, so dass der Benutzer selbst nachpumpen oder entlüften kann.

Luft ist ein sehr thermolabiles Material und verändert sich mit der Schlafzimmertemperatur. Es sind daher nur die selbstregulierenden Systeme zu empfehlen, da man sonst regelmäßig vor dem Zu-Bett-Gehen Pumparbeit leisten muss – den Campingfreunden ist dies bekannt.

Hinsichtlich der sonstigen Anforderungen ist dieses System mit dem Wasserbett vergleichbar. Insbesondere sehr hohe Differenzen bezgl. des Körperumfangs (Taille / Schulter) können sehr gut ausgeglichen werden (besser als bei anderen Systemen), indem der Luftdruck reduziert wird.


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Lüftungskanäle

 

Aufwendige Systeme von Kavernen und Luftkammern sorgen in diversen Matratzen für eine vertikale und horizontale Durchlüftung.
• gute Atmungsfähigkeit
• maximale Luftzirkulation
• Feuchtigkeitsaustausch wird erleichtert
• störender Wärmestau wird vermieden
• Gut belüftete Kerne sind auch weniger milbenanfällig


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LWS

 

Abkürzung für Lendenwirbelsäule, siehe unter Lendenwirbelsäule.


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Lyocell

 

Lyocell ist eine auf Basis von Zellulose hergestellte Faser. Lyocell ist die generische Faserbezeichnung und wird von der Lenzing AG unter dem Markennamen Tencel angeboten.
Das Ausgangsmaterial für die Herstellung ist Eukalyptusholz. Dies wird vorwiegend in Südafrika angebaut.
Die Faser hat eine glatte Oberfläche mit seidigem Griff. Die Wärmeisolation ist ähnlich der Schafschurwolle. Die Faser kühlt ähnlich wie Leinen und ist saugfähiger als Baumwolle. Lyocell ist auch nass äußerst reißfest und somit ein sehr langlebiges Material. Eine Bettdecke mit Lyocell-Füllung bietet aufgrund der einzigartigen Materialeigenschaften einen perfekten Temperatur-Ausgleich und ein angenehmes Schlafklima.



M

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Mako-Baumwolle

 

Mako-Baumwolle ist eine Herkunftsbezeichnung und die allgemeine Bezeichnung für die qualitativ hochwertige, in Oberägypten – mittlerweile auch im Sudan – gezüchtete Baumwolle. Der Name “Mako” geht auf den ägyptischen Adeligen Mako Bey zurück, der ein großer Förderer des Baumwollanbaus in Ägypten war. Mako-Baumwolle wird zur Herstellung exklusiver, baumwollartiger Gewebe verwendet und nur in sehr geringen Mengen angebaut.
Diese Baumwolle ist langstapelig, hat also besonders lange Fasern und daraus lassen sich sehr dünne Fäden spinnen. Die Baumwolle ist sehr hell, fein und weich. Durch die große Länge sie sehr gut verspinnbar und reißfest.


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Manila

 

Manila ist eine Hartfaser und sie wird aus den Blattscheiden der Faserbanane gewonnen. Anbaugebiete sind die Philippinen, nach deren Haupt-Ausfuhrhafen Manila die Faser benannt ist, sowie Indien und Indonesien.
Die Fasergewinnung erfolgt sofort nach der Ernte von Hand oder mit Entfaserungsmaschinen und ohne vorherige Rotte oder mit Entfaserungsmaschinen und ist hinsichtlich Feinheit, Reinheitsgrad und Farbe sehr unterschiedlich.
Manilafasern weisen eine hohe Beständigkeit gegenüber Meerwasser auf. Der Einsatz im Betten oder Matratzensektor ist marginal.


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Markenzeichen

 

Das Markenzeichen wurde mit der Markenrechtsreform 1995 offiziell in Deutschland eingeführt. Es ist ein besonderes, rechtlich geschütztes Zeichen, das vor allem dazu dient, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von konkurrierenden Waren oder Dienstleistungen anderer Unternehmen zu unterscheiden. Dazu kann der Markenname oder das Firmenlogo rechtlich in die Zeichenrolle beim Deutschen Patent- und Markenamt registriert und somit geschützt werden.


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Matratzenarten

 

Wir unterscheiden zwischen:

  • Schaumstoff-Matratzen
  • Latex-Matratzen
  • Federkern-Matratzen
  • Vollpolster-Matratzen
  • Wassermatratzen


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Matratzenauflagen

 

siehe Matratzenschoner


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Matratzenschoner

 

Matratzenschoner haben verschiedene Vorzüge. Die Auflagen sind sowohl unter, als auch auf der Matratze sehr sinnvoll. Man unterscheidet:

• Matratzenschonern auf der Matratze
• Matratzenschoner unter der Matratze

Matratzenschoner auf der Matratze
Dieser dient als Schutz vor Verschmutzungen und wird „über“ die Matratze gezogen, bildet eine zusätzliche Polsterung und somit einen eigenständigen Schutzpuffer. Dieser schützt die Matratze optimal vor Flüssigkeiten, Dämpfen und Liegedruck.
Jede Liegefläche der Matratze ist der Gefahr von Verschmutzungen aller Art (Schweiß, Hautschuppen etc.) ausgesetzt und ist der Matratzenkern erst einmal verschmutzt ist die Betthygiene in Gefahr.
Für Haustauballergiker gibt es Matratzenauflagen, die mit antiallergischen Stoffen beschichtet sind, so dass die Hausmilben und Schimmelpilze keinen Lebensraum vorfinden
Matratzenschoner sind auch dann sinnvoll, wenn Probleme mit Inkontinenz auftreten. Sie sind deshalb ideale für Krankenhäuser und Pflegeheime.
Matratzenschoner sollten ca. 4x im Jahr waschen werden.

Matratzenschoner unter der Matratze
Dieser wird „zwischen“ Matratze und Unterfederung gelegt und soll Beschädigungen der Matratze verhindern.
Bis in die 80er Jahre sollten Matratzenschoner die Matratze gegen die mechanische Beanspruchung von unten, dem Bettrost, den Latten oder Sprungfedern schützen, da besonders Federkernmatratzen durch die Beweglichkeit der Federn an den Auflagepunkten schnell durchscheuern konnten. Matratzenschoner zwischen Lattenrost und Matratze sind heute unüblich geworden, weil zwischen den weitverbreiteten Holz-Lattenrosten mit vielen schmalen Latten und den Matratzen kaum Verschleiß stattfindet. Matratzenschoner unter der Matratze haben den Nachteil, dass die Atmungsaktivität der Matratze erheblich eingeschränkt wird.


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Medicott

Medicott Logo

 

Quelle: BODET & HORST

 

Medicott® ist ein Markenname der Firma Bodet & Horst. Bodet & Horst ist einer der weltweit führenden Hersteller von gestrickten Matratzenbezugsstoffen. Hinter Medicott® verbirgt sich ein innovatives Ausrüstungs-Verfahren von Baumwollstoffen gegen das Einnisten von Schimmelpilzen und damit auch gegen die Vermehrung von Hausstaubmilben.
Die in der Baumwolle und/oder Baumwollmischungen befindlichen Faserbegleitstoffe (die Nährstoffe der Schimmelpilze), wie z.B. Pektin – Wachsschicht der Baumwollfaser, werden in einem Spezialverfahren extrahiert und somit kann sich der Schimmelpilz nicht entwickeln und die Milben finden keine Nahrung. Mit Medicott ausgerüstete Produkte werden – regelmäßige Pflege vorausgesetzt – selbst bei längerer Feuchtlagerung nicht von Schimmelpilzen befallen. Das Medicott-Verfahren wurde vom Steinbeis-Transferzentrum Textilveredlung an der FH Reutlingen entwickelt, dort kontrolliert und vom Eco-Umweltinstitut Köln auf Umweltverträglichkeit geprüft. Es verzichtet im Gegensatz zur Fungizid-Appretur auf alle Chemikalien die die Umwelt belasten und ist deshalb umweltfreundlich.
Matratzen, Doppeltuch-Bezüge, Bettdecken oder Kopfkissen mit Medicott®-Ausrüstung beugen also dem Einnisten von Schimmelpilzen vor und die Vermehrung von Hausstaubmilben wird reduziert.

Medicott®
• behindert die Bildung und das Einnisten des gefährlichen Schimmelpilzes auch bei längerer Feuchtigkeit
• schränkt die Nahrungsgrundlage der Hausstaubmilbe ein
• ist humanökologisch unbedenklich und entspricht Öko-Tex Standard 100
• behält bei regelmäßiger Pflege seine Wirkung ohne Beeinträchtigung des Wirkungsgrades
• wird in einem besonders umweltfreundlichen und energiesparenden


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Melatonin

 

Franz Waldhauser entdeckte 1990, dass die Gabe von Melatonin die frühen Schlafphasen verkürzt und den REM-Schlaf verlängert. Melatonin, welches oftmals auch als Schutzhormon und Reparaturhormon bzw. Regenerationshormon bezeichnet wird, hat vermutlich eine größere Bedeutung für die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden als bisher angenommen wurde.

Während der vergangenen 25 Jahre haben Wissenschaftler herausgefunden, dass „Schlafhormon“ Melatonin in einem Teil des Zwischenhirns (Zirbeldrüse) produziert und in den Blutkreislauf abgegeben wird. Das geschieht hauptsächlich nachts beziehungsweise bei Dunkelheit. Man bezeichnet Melatonin deshalb auch als Schlafhormon oder Hormon der Dunkelheit

Melatonin regelt das Schlaf-Wach-Verhalten anhand des vorhandenen Lichts. Er signalisiert dem Körper, dass Schlafenszeit ist und unterstützt die nächtliche Schlafbereitschaft. Die höchsten Melatonin-Konzentrationen werden nachts zwischen zwei und vier Uhr erreicht, danach sinkt der Melatonin-Spiegel wieder ab.

Welche Menge an Melatonin im Blut zirkuliert, bestimmt den Grundrythmus all unserer Organe, des Gewebes und jeder einzelnen Zelle und sie hängt nicht nur vom Tag-Nacht-Rhythmus ab, sondern auch von der Jahreszeit. Denn im trüben Wintergrau gelangt erheblich weniger Licht an die innere Uhr – in der dunklen Jahreszeit zirkuliert daher eine höhere Menge an Melatonin im Blut. Die Folgen kennt fast jeder: Müdigkeit und Reizbarkeit plagen uns eher als wenn die Sonne scheint.

Das Hormon Melatonin beeinflusst viele Bereiche des Körpers – so etwa den Schlaf und die innere Uhr.

Die maximale Melatonin Produktion wird im Kindesalter erreicht, während bei jungen Erwachsenen die Produktion schon aufn 20-30% des Maximalwertes abgesunken ist und mit zunehmenden Alter weiter absinkt. Deshalb sollte bei eventuellen Schlafstörungen auch ein Melatoninmangel in Erwägung gezogen werden.

Nachgewiesen ist die schlaffördernde Wirkung von Melatonin. Sowohl die Schlafeffizienz als auch die Einschlafzeit soll positiv beeinflusst werden. Immer mehr Menschen greifen auf Melatonin-Mittel zurück, um Jetlag oder stressbedingten Schlafstörungen entgegenzuwirken, denn Melatonin lässt sich nicht nur Körper sondern auch von außen in Form von Nahrungsergänzungsmitteln oder Arzneimitteln zuführen.

In den USA gilt Melatonin als Wunderdroge und man kann das synthetisch hergestellte Melatonin ohne Rezept kaufen. Seit 2007 ist Melatonin durch die Europäische Kommission in der EU als Arzneimittel zur kurzfristigen Behandlung der primären Insomnie (schlechte Schlafqualität) bei Patienten ab 55 Jahren zugelassen. Die empfohlene Dosierung beträgt zwei Milligramm ein bis zwei Stunden vor dem Zubettgehen und nach der letzten Mahlzeit und soll über drei Wochen aufrechterhalten werden. In Deutschland ist Melatonin in der Verwendung als Arzneistoff gemäß der Arzneimittelverschreibungsverordnung ein verschreibungspflichtiger Stoff,

Für die Verwendung in „diätetischen Lebensmitteln“ ist Melatonin gemäß dem Eintrag in die von der Europäischen Kommission erarbeitete Gemeinschaftsliste nach Artikel 13 mit den gesundheitsbezogenen Angaben „Melatonin trägt zur Linderung des subjektiven Jetlag-Gefühls bei.“ und „Melatonin trägt dazu bei, die Einschlafzeit zu verkürzen.“ statthaft.

Diese Einschränkungen bestehen zu Recht, denn bezüglich der Unbedenklichkeit der Einnahme von Melatonin, insbesondere bei einer dauerhaften Einnahme, gibt es noch keine klaren Ergebnisse.


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Mercerisieren

 

Das Mercerisieren von Baumwolle ist ein Veredelungsverfahren dass der Engländer John Mercer in der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt hat. Er bemerkte beim Filtrieren von Natronlauge durch ein Baumwolltuch, dass das Gewebe aufquoll und anschließend deutlich andere Eigenschaften aufwies. Die Mercerisierung ist ein kostspieliges Veredlungsverfahren und wird nur für sehr hochwertige Baumwollstoffe angewandt.
Beim heutigen Mercerisieren wird Baumwolle unter Einwirkung von Zugspannung konzentrierter Natronlauge ausgesetzt und dadurch verändert sich die innere Struktur und der Querschnitt der Baumwollfaser.

Das Ergebnis ist:
• seidenartigem, waschbeständigem Glanz,
• besserer Färbbarkeit,
• höherer Festigkeit
• weicher fülliger Griff
• höhere Reißfestigkeit
• bessere Dimensionsstabilität des Gewebes.


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Merinoschaf

 

Das Merinoschaf (Kurzform: das Merino) ist eine Feinwoll-Schafrasse, die ursprünglich wohl aus Nordafrika stammt. Es wurde im 14. Jahrhundert in Spanien aus der Kreuzung einer kleinen asiatischen Rasse mit einem afrikanischen Küstenschaf gezüchtet. Das spanische Königshaus ahndete damals die Ausfuhr der Merinos mit der Todesstrafe, und so wurde die ’spanische Wolle‘ viele Jahrhunderte lang zur besten Handelsware der Welt. Erst im 18. Jahrhundert gab es auch in anderen Ländern große Merinoherden, heute ist Australien der Hauptlieferant für Merinowolle
Das Merinoschaf wird noch mit der Hand bis auf die Haut geschoren und gibt zwischen zwei und vier Kilogramm Wolle (gewaschen) pro Jahr ab. Merinowolle ist elastisch, wärme- und kälteisolierend und auf ganz besondere Weise feuchtigkeitsausgleichend. Eine natürliche Klimaanlage für Füllungen in Bettdecken.
Laut EU-Verordnung Nr. 1007/2011 gibt es den Begriff „Merino-Wolle“ nicht mehr, denn das Merinoschaf ist ein Schaf und egal, wie stark die Wollqualität sich von der “normaler” Schurwolle unterscheidet, für die EU ist Schaf nun mal Schaf und weil dem so ist, ist der Begriff „Merino-Wolle“ nicht mehr statthaft.


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Mikrofaser

 

Mikrofaser, in der Fachliteratur auch Microfaser bezeichnet, ist eigentlich nichts anderes, als eine besonders feine und dünne Faser, die in ihrer Feinheit die Maßeinheit von einem Dtex nicht überschreiten. Das Gewicht von Mikrofasern liegt bei 0,5 bis 0,7 dtex (= 0,5 – 0,7g pro 10.000 m) und ist somit um einiges dünner als z.B. Seide (1,38 dtex) oder Baumwolle ( 1,5 bis 2,5 dtex). Noch deutlicher wird aber die Feinheit der Mikrofaser, wenn man diese mit einem menschlichen Haar vergleicht, das jeder von uns als sehr dünn kennt. Ein menschliches Haar ist im Durchmesser hundertmal so dick wie eine Mikrofaser. Feinere Fasern (weniger als 0,3 dtex) werden meist als Supermikrofasern oder Ultrafeinfasern bezeichnet. Der Vorteil an diesen extrem dünnen Fasern ist, dass sehr viele Fasern auf engstem Raum ineinander verarbeitet werden und so Ihre positiven Eigenschaften besonders gut entfalten können.
Dabei ist die Mikrofaser selbst an kein bestimmtes Material gebunden, auch wenn sehr häufig eine Polyester-Mikrofaser zum Einsatz gelangt.


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Minutenschläfer

 

Minutenschläfer sind Menschen, die aufgrund der äußeren Gegebenheiten nur kurze Zeit (meist nur wenige Minuten) am Stück schlafen können. Zu den Minutenschläfern zählen insbesondere prominenten Schläfer da sie wohl zwangsläufig wegen ihres stets vollen Terminkalenders, oft nur kurz einnicken.

Und nicht zu vergessen Babys, die oft zum Leidwesen der Eltern zu Minutenschläfern werden.

Siehe Sekundenschlaf


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Modal

 

Modal wird oft als modifizierte (verbesserte) Viskose bezeichnet, da sie nach einem leicht abgeändertem Viskose – Spinnverfahren auf der Basis der Zellulose des Buchenholzes hergestellt wird.
Die Faser ist weich und stabil, hat eine verbesserte Reiß- und Scheuerfestigkeit, hohe Elastizität, gute Saugfähigkeit und hohe Gleichmäßigkeit. Sie wird vor allem mit Baumwolle oder mit Polyester gemischt und findet überwiegend bei Bettwäsche Verwendung.


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Mohair

Mohair Ziege

 

Quelle: Wikipedia public domain

 

Die Mohairziege, auch Angoraziege genannt (nicht zu verwechseln mit Angorawolle aus den Haaren des Angorakaninchens), stammt ursprünglich aus den Hochebenen Innerasien, vor allem Tibets und der Mongolei. Heute befinden sich die wichtigsten Zuchtbestände in Südafrika, Australien, der Türkei, Peru, Mexiko, China, Thailand und im Iran. Die Mohairziege ist einer der wertvollsten Ziegenrassen und die Wolle wird – durch Scheren des sehr lang gewachsenen Haarfelles gewonnen. Mohair ist die spezifisch leichteste Textilfaser und für sein langlockiges, seidig glänzendes Haar und für seine Weichheit und Feinheit bekannt.
Mohair ist strapazierfähig, sehr weich und flauschig und kann gut Wärme speichern. Verwendet wird Mohair vor allem in Bettdecken.


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Mondsucht

 

In früherer Zeit suchte man die Ursachen der Schlafstörungen im Vollmond, daher auch der Begriff Mondsucht. Man ging davon aus, dass der Vollmond mit seinem Licht den Schläfer dazu bringt, das Bett zu verlassen. Dies ist heute wissenschaftlich widerlegt: Schlafwandeln findet unabhängig vom Mondzyklus statt.

Wissenschaftler und Forscher sind sich einig, dass der Mond den Alltag des Menschen beeinflusst uneinig sind sie aber darin in wieweit der Einfluss auf den Schlaf ist.

Viele Personen behaupten, in einer Nacht mit Vollmond wesentlich schlechter zu schlafen und unruhiger zu sein. Forscher sind sich nicht ganz einig. Die einen sagen, er würde keinen Einfluss auf unsere Schlafgewohnheiten nehmen, andere sind der Meinung, er übe sogar einen sehr starken Einfluss aus.

Eine durchwachte Vollmondnacht ist zwar ärgerlich und unangenehm, die Gesundheit leidet aber nicht darunter. Einer Umfrage zufolge glauben 92% der Deutschen, dass der Mond Einfluss auf unser Leben nimmt und man bei Vollmond schlechter schläft.

Dabei wird oft die Meinung vertreten, das sich nur um die sogenannte „sich selbst erfüllende Prophezeiung“ handelt, denn wer bei Vollmond zwei- oder dreimal schlecht geschlafen hat und dann auch noch von anderen hört, sie hätten in diesen Nächten ebenfalls schlechter geschlafen, der glaubt dann an den Mythos.

Eines beeinflusst das Licht des Mondes ganz sicher, nämlich die Herstellung des Schlafhormones Melatonin. Je mehr Licht wir nachts erleben, desto weniger Schlafhormon wird im Organismus hergestellt. Wenn aber mindestens 40 Prozent der Deutschen angeben, mondsüchtig zu sein, dann hat diese Schlafstörung nichts mit dem Mond zu tun, sondern sie kann auch ohne Vollmond auftreten.

Immer wieder kursieren in den Medien Studien die vermeintlich nachweisen, dass man bei Vollmond schlechter schläft. Schlafberater sehen das kritisch. Auf der anderen Seite gibt es umfassende Langzeitstudien – zuletzt eine aus Österreich mit 391 Probanden, die ganze sechs Jahre dauerte – konnten keinerlei Zusammenhang zwischen dem Vollmond und einem verschlechterten Schlaf finden.

Der Einfluss des Mondes auf den Schlaf wird uns wohl noch lange beschäftigen.



N

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Nackenrolle

Nackenrolle

 

Quelle: Fa. Paradies

 

Die Nackenrolle kommt aus Frankreich und ist in der dortigen Bettkultur nicht weg zu denken. Die schmale Form der Nackenrolle schmiegt sich in optimaler Weise an den Halsbereich zwischen Kopf und Schulter an, sie füllt den Hohlraum zwischen Kopf und Schultern fast vollständig aus und entlastet so die Wirbelsäule. Rückenbeschwerden kann so entgegengewirkt werden. Zum Lesen etc. kann dies befürwortet werden, ein Schlaf auf der Nackenrolle ist jedoch abzulehnen, da diese zwar den Nacken, nicht ab