Schönheitsschlaf

Wer gut schläft, tut auch etwas für seine Schönheit – diese Aussage halten viele für einen Mythos. Ärzte und Forscher sind sich allerdings sicher, den Schönheitsschlaf gibt es wirklich und wir nennen ihn so; weil er uns tatsächlich dabei hilft, schön zu sein.

„Schlaf ist in jeder Hinsicht wichtig für die Erholungsfunktion unseres Körpers“, sagt Richard Rohrer, Neurologe am Zentrum für Schlafmedizin des Klinikums Saarbrücken

Die Zellwachstums- und -Erneuerungsrate ist während des Schlafes deutlich höher und im Schlaf wird ein Hormon ausgeschüttet, das dafür sorgt, dass sich unsere Haut regenerieren kann. Damit das funktioniert, tut sich im Körper so einiges, während wir schlafen. Unser größtes Organ die Haut läuft auf Hochtouren. Nachts erholen und erneuern sich Hautzellen bis zu achtmal schneller als tagsüber. Wachstumshormone werden ausgeschüttet, UV-Schäden repariert:

Bestimmte Enzyme und das Schlafhormon Melatonin bekämpfen zudem freie Radikale und verlangsamen so eine vorzeitige Hautalterung.

Jürgen Zulley, Schlafforscher an der Universität Regensburg meint:„ Wenn wir zu wenig schlafen oder die Tiefschlafphase gestört ist, die für die Ausschüttung des Hormons am wichtigsten ist, macht sich das sofort bemerkbar: Die Haut wird dünner, es kommt zur Faltenbildung.“

Wenn man regelmäßig zu wenig schläft, wirkt sich das also auf unsere Haut negativ aus

  • Die Haut wird schlaff, fahl, trocken und man verliert an Ausstrahlung
  • Die Stoffwechselprodukte werden über die Lymphbahnen nicht abgetragen und können sich als Flüssigkeit unter den Augen stauen und die unerwünschten dunklen Ringe besonders stark hervortreten lassen
  • Vorzeitige Hautalterung ist die Folge
  • Die Haut wird dünner, es kommt zur Faltenbildung

Die Schlafposition spielt ebenfalls eine große Rolle. Das Schlafen auf dem Bauch kann die Kollagenproduktion in dem Gesicht reduzieren und man bekommt schneller Falten. Man kann die Haut mit einem Gummiband vergleichen. Wenn man das immer wieder verschiebst und überdehnt, leiert es irgendwann aus: Genau das passiert auch mit der Haut.

Es kommt also nicht nur auf die Quantität sondern auf die Qualität des Schlafes an.

Fazit:

Wer die Nacht zum Schlafen nutzt, macht damit einen wirksamen Griff in die Trick-Kiste, um der natürlichen Regeneration der Haut und des ganzen Körpers auf die Sprünge zu helfen.



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