Zylindertaschenfederkern

 

Quelle: AGRO International GmbH & Co. KG

 

Bei den Taschenfederkernen unterscheiden wir zwischen
• Zylindertaschen-Federkern
• Tonnentaschen-Federkern

Zylindertaschen-Federkern
Bei einem Zylindertaschen-Federkern sind die einzelnen Taschen durch Klammern miteinander verbunden. Ein Einsinken von Polsterschichten ist somit unmöglich. Die Liegeeigenschaft ist allgemein als etwas fester zu beschreiben. Zylindertaschenfederkerne sind besonders stabil und haben eine außerordentlich lange Haltbarkeit. Sie werden noch handwerklich verarbeitet. Bei Taschenfederkernen werden die einzelnen Federn in ‚Taschen‘ aus verschiedenen Materialien, meist Baumwolle, eingenäht oder eingeschweißt Das System überzeugt mit Handwerks-Qualität. Die Matratze kann sich besser der Körperform des Schläfers anpassen und es werden durch die freie Federung jeder einzelnen Feder extrem weiche und anschmiegsame Matratzen gefertigt. Dafür sind sie aufwendiger in der Produktion und damit hochpreisiger.

Tonnentaschen-Federkern
Beim Tonnentaschen-Federkern wird jede einzelne Feder in eine textile Tasche eingebracht, wobei die Federn innerhalb der Taschen vorgespannt sind. Diese werden dann mittig, an der ‚bauchigen‘ Stelle miteinander verklebt. Dadurch ist der Federkern sehr flexibel und man erreicht eine sehr hohe Punktelastizität. Denn nur die belasteten Federn sinken mit leichtem Gegendruck ein. Dadurch passt sich die Matratze hervorragend an die natürliche S-Form der Wirbelsäule an.
Taschenfederkern-Systeme mit bis zu 2000 Einzelfedern sind das ‚Non-plus-ultra‘ am Markt, hinsichtlich Körperunterstützung und Punktelastizität.



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