Somnologie bedeutet zunächst einmal nur einfach „die Lehre vom Schlaf“, wozu neben der Schlafforschung auch die Schlafmedizin gehört. Sie ist einer der jüngsten medizinischen Themenbereiche und ein Wissenschaftler, der sich mit diesem Gebiet beschäftigt, wird Somnologe genannt.

Die Weltgesundheitsorganisation unterscheidet in ihrer internationalen Klassifizierung 88 verschiedene Schlafstörungen, die Untersuchungsgegenstand der Schlafforschung sind.

Die Somnologie befasst sich im Kern mit allen Formen des nichterholsamen Schlafes, deren Entstehung, Auswirkungen, Diagnostik und Therapie. Echte Schlafstörungen sind Folgen von körperlichen Erkrankungen, psychische Belastungen oder Nebenwirkungen von Arzneimitteln.

Tätig sind überwiegend Mediziner aus Fachgebieten wie Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Innerer Medizin und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde mit Zusatz-Weiterbildung.

Die Zusatz-Weiterbildung „Schlafmedizin“ umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Erkennung, Klassifikation und konservative Behandlung von Störungen der Schlaf-Wach-Regulation und schlafbezogenen Störungen.

Die Zeitschrift „Somnologie“ ist das offizielle Organ der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), der Österreichischen Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung (ÖGSM) und der Schweizerischen Gesellschaft für Schlafforschung, Schlafmedizin und Chronobiologie (SGSSC).



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