Gaius Plinius Secundus Maior, kurz Plinius der Ältere (23 n. Chr.- 79 n. Chr.) brachte seine extreme Fettleibigkeit dazu den ganzen Tag zu schlafen, während des Schlafens lärmend zu schnarchen und manchmal eine kollabierende Atmung zu haben, “ als ob seine Atemwege blockiert wären“. Nur damals hat man eine Schlaf-Apnoe nicht gekannt.

Die Grundbedeutung „still sein / schlafen“ begegnet uns in der hebräischen Bibel, die etwa 1000 v. Chr. als fortlaufende Sammlung zuerst in mündlicher Überlieferungen, die dann verschriftet und vielfachvielfach überarbeitet wurde, bereits 16x in verbaler Form. Wir finden schon im Alten Testament die Mahnung: „Liebe den Schlaf nicht, dass du nicht arm werdest; lass deine Augen wacker sein, so wirst du Brot genug haben“ (Sprüche 20,13).

Der antike griechische Philosoph Politiker, Redner und Dichter Empedokles (um 495 v. Chr. – 435 v. Chr.) soll den Schlaf als „Folge einer mäßigen Abkühlung der im Blut befindlichen Wärme, beziehungsweise als die Absonderung des Elements „Feuer“ bezeichnet haben.


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