Der griechischen Arzt und Begründer der Erfahrungswissenschaft Hippokrates (460-377 v. Chr.), wusste, dass der Mensch im Schlaf abkühlt, und schloss daraus, dass der Schlafzustand auf einer Flucht von Blut und Wärme ins Innere des Körpers beruhe. Er bezeichnete Schlaf und Wachheit als krankhaft, wenn sie im Übermaß auftreten; 

Von ihm stammt folgender Ausspruch.
„Wenn Schlaf und Wachen ihr Maß überschreiten, sind beide böse.“ Lehrsprüche II, 3“

Er stellte schon eine Beziehung zwischen der Fettleibigkeit und dem plötzlichen Tod her und bezieht sich auf die „Unterbrochene Atmung“ von bestimmten Schlaftypen.
Alexander von Aphrodisias ein antiker Philosoph. (um 200 n. Chr.) proklamierte, dass der Körper durch die Ermüdung ausgetrocknet werde und dadurch an Wärme verliere, was schließlich zum Schlaf führe.
Bereits im 2. Jahrhundert n. Chr. formulierte der griechische Arzt und Anatom Galenos von Pergamon, auch deutsch: Galēn (ca 129 n Chr. –ca. 215 n Chr.) eine enge Beziehung zwischen Schlaf und Gehirn. Galen vermutete, dass während des Schlafens die Gehirnaktivität stark reduziert oder vorübergehend erloschen sei; der Schlaf solle dem Gehirn Erholung verschaffen und die “innere Wärme” regenerieren.


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