Konrad Adenauer hatte den Schlaf der Gerechten: Ab seinem 50. Lebensjahr kam er mit fünf Stunden Schlaf aus und war durch nichts zu stören. Dem widersprechen allerdings teilweise Berichte, dass er seit einem Autounfall 1933 nicht mehr ohne Tabletten schlafen konnte und mittags oft Schlaf brauchte. Er bekannte sich offen zum Schlummer bei Tageslicht.

Adenauer las abends gern noch im Bett und schlief häufig darüber ein. Er ärgerte sich, dass dann bis zum nächsten Morgen die Leuchte am Bett sinnlos Strom verbrauchte. Also versah er die Stehlampe mit einer Zeitschaltuhr, die jeweils für 30 Minuten Strom bereitstellte und das Licht dann löschte.


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