Der deutsche Schriftsteller und approbierter Apotheker pries es als einen Vorzug seines Bettes, dass es eine „Kuhle“ aufwies, die er durch jahrelanges fleißiges Bemühen hinein gelegen hatte und die er schmerzlich vermisste, als seine Matratze neu aufgepolstert war. Er war also ein Stilllieger.

In seinem 1895 entstandenen Gedicht „Schlaf“ schreibt er u.a.

„Nun trifft es mich, wie’s jeden traf,
Ich liege wach, es meidet mich der Schlaf,
Nur im Vorbeigehn flüstert er mir zu:
„Sei nicht in Sorg’, ich sammle Deine Ruh’
Und tret’ ich eh’stens wieder in Dein Haus,
So zahl’ ich alles Dir auf einmal aus.“


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