Bandscheiben

 

Quelle: http://www.g-netz.de/Der_Mensch/skelett/bandscheiben.shtml

 

Die Bandscheiben, auch Zwischenwirbel genannt, sind Knorpel, die sich als Bindeglieder zwischen den Wirbelkörpern befinden. Sie machen rund ein Viertel der gesamten Wirbelsäulenlänge aus.
Sie sind die Puffer zwischen den einzelnen Wirbelkörpern und bestehen aus einem Gallertkern im Inneren, der bei Belastung und Beugung der Wirbelsäule gepresst wird. Umgeben ist der Kern von einem Faserring. Die Bandscheiben sind nicht durchblutet, sondern ernähren sich durch Aufnahme von Nährstoffen aus der Umgebung. Unter Belastung verliert die Bandscheibe an Flüssigkeit. Deshalb kann es sein, das ein Mensch am Abend bis zu 2 cm kleiner ist als am Morgen. Um Ihre Funktion dauerhaft wahrnehmen zu können, muss die Bandscheibe diese Flüssigkeit wieder aufnehmen. Dies ist nur bei Entlastung möglich.
Druckbelastung bei:

• Entspanntem Liegen 30 Kg
• Stehen 70 Kg
• Sitzen 150 Kg
• Richtigem Heben 220 Kg
• Falschem Heben 340 Kg



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