Diese drei Punkte bestimmen den Tagesablauf von Kindern und dementsprechend gestaltet sich auch der Schlafplatz: Die Bettform spielt in diesem Lebensabschnitt eine sehr große Bedeutung. Während das Kleinkind bis zu einem Alter von zwei Jahren meist noch im Gitterbettchen schläft, sind bei Kindern vom Kindergarten- bis ins Schulalter Spiel- und Hochbetten (Liegefläche 90×200 cm oder 100×200 cm) mit Rutsche, Vorhängen und sonstigen Accessoires besonders beliebt. 

Aufgrund des geringen Körpergewichts und der sich ständig verändernden Körpergröße ist eine dünnere Matratze ohne Zoneneinteilung völlig ausreichend. Häufig werden Kinderbetten mit Matratzen ausgestattet, die über eine weiche und eine feste Seite verfügen. So kann die Matratze an die sich verändernden Liegebedürfnisse angepasst werden. Die Bezüge lassen sich meist abnehmen und sind waschbar. Gerne nehmen Kinder mehrere kleine Kissen mit ins Bett, so finden sie immer das Passende für ihre momentane Befindlichkeit.

Die Schlafdauer bei Kindern ist individuell verschieden und abhängig von Entwicklungsphasen. Während Kinder zwischen ein und drei Jahren noch ca. 12 bis 15 Stunden pro Tag schlafen, reduziert sich der Schlafbedarf im Alter von drei bis sechs auf 11 bis 13 Stunden. Ein Mittagsschlaf ist bis ungefähr vier Jahre empfehlenswert. Sobald Ihr Kind abends schlecht in den Schlaf findet, ist es Zeit, den Mittagsschlaf wegzulassen. Kinder im Schulalter (6-12 Jahre) benötigen durchschnittlich noch 9 bis 11 Stunden Schlaf.


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