Nachdem die körperliche und die Persönlichkeits-Entwicklung mit ca. 18 Jahren abgeschlossen ist, hat sich auch ein definierter Schlaftyp entwickelt. Die Schlafdauer unterliegt – wie bereits eingangs erwähnt – individuellen Unterschieden. In Abhängigkeit vom körperlichen und seelischen Zustand, beispielsweise bei Krankheit, Schwangerschaft oder Depression, kann der Schlafbedarf auch deutlich ansteigen.

Während 18- bis 35-Jährige durchschnittlich sieben bis neun Stunden pro Nacht schlafen, wird der Schlaf in der Lebensmitte (35 bis 45 Jahre) etwas leichter und pendelt sich bei ca. 7 bis 7,5 Stunden ein.

Je nach persönlicher Situation ist die Bettgestaltung in den Zwanzigern verbunden mit der ersten eigenen Wohnungseinrichtung und unterliegt vorrangig finanziellen und optischen Aspekten, die Qualität steht an zweiter Selle. Die häufig gewählte Bettgröße von 140×200 cm oder 160×200 cm kann sowohl alleine als auch zu zweit genutzt werden.

Die Ersteinrichtung wird meist abgelöst vom familienfreundlichen Bett mit einer Liegeflächenbreite von 180 cm oder 200 cm, das auch Platz für nächtlichen Besuch im Elternschlafzimmer bietet. Die Matratzen werden meist im Doppelpack gekauft und sind dadurch selten auf individuelle Liegebedürfnisse abgestimmt.

Anfang bis Mitte Dreißig machen sich dann oft die ersten Rückenprobleme bemerkbar und die Frage nach der optimalen Schlafunterlage rückt zunehmend in den Mittelpunkt der Bettausstattung. Wird mit ca. 35 Jahren das Bettsystem erneuert, werden Matratzen und Unterbau nach wirbelsäulengerechten und rückenorientierten Aspekten ausgewählt.


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