Viele Menschen leiden unter Einschlafproblemen, wachen nachts oft auf und sind am nächsten Tag ausgelaugt und kaputt. Dabei brauchen wir guten Schlaf, damit unser Gehirn leistungsfähig ist, wir uns wohlfühlen und körperlich fit bleiben. Zum Glück gibt es einige Tricks und Hilfestellungen, wie man erholsames Ein- und Durchschlafen lernen kann.

Schlafzimmer   

Unser Schlafzimmer hat einen wesentlichen Einfluss darauf, wie wir nachts schlafen. Das Schlafzimmer sollte dunkel und ruhig sein, damit wir möglichst wenig durch äußere Einflüsse gestört werden. Geräusche beeinflussen unseren Schlaf und Sonnenlicht verhindert die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Im Sommer sollten wir außerdem darauf achten, das Schlafzimmer möglichst kühl zu halten. Dafür die Fenster tagsüber geschlossen halten und den Raum abdunkeln. Für genügend Frischluftzufuhr und ein gutes Raumklima morgens und abends gut lüften.

Schlafutensilien

Beim „Zubehör“ sollte das Kissen zu Schulterbreite sowie zum Nacken passen. Es sollte möglichst flach sein, damit sich die Wirbelsäule nicht zu stark verkrümmt. Die richtige Zudecke wählen wir nach unserem eigenen Wärmetyp. Wenn unser Körper Hitze eher speichert und wir schnell schwitzen, ist eine dicke Decke nicht gerade passend. Wer schnell friert, sollte eher zu einer wärmeren Decke greifen. Der eigene Körperbau und die Schlafposition haben einen Einfluss darauf, welche Matratze man sich zulegen sollte. Ein Lattenrost sollte möglichst individuell einstellbar sein, damit die richtigen Körperstellen unterstützt werden. Der wichtigste Tipp von unserem Schlafcoach Markus Kamps ist jedoch, dass man sich unbedingt vom Profi beraten lassen sollte. Der kann bei der Suche nach den passenden Produkten die entscheidenden Impulse geben.