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Eine unruhige Nacht und ein entsprechend geräderter Morgen? Einfach nicht in einen erholsamen Schlaf finden? Kommt Ihnen dies bekannt vor?

Sollten Sie dies mit einem ja beantwortet haben, so sind Sie damit in bester Gesellschaft, wie eine Studie der DAK herausfand. Diese gelangte zum alarmierenden Ergebnis, dass aktuell rund 80 % der bundesdeutschen erwerbstätigen Bevölkerung zwischen 35 und 65 Jahren an Schlafstörungen leiden (https://www.dak.de/dak/bundesthemen/muedes-deutschland-schlafstoerungen-steigen-deutlich-an-2108960.html#/).

In Hinblick auf die positive Gesamtwirkung von erholsamem Schlaf auf unsere Gesundheit sind diese Zahlen besorgniserregend. Schließlich erzeugt das menschliche Gehirn in der Tiefschlafphase Deltawelllen, welche für die Regeneration und die Zellerneuerung unabdingbar sind. Ein Fakt für die holistische Immunwirkung von gutem Schlaf. Besonders die aktuelle Zeit hat uns diesbezüglich noch einmal vor Augen geführt, wie wichtig ganzheitliche Gesundheit ist. Mit hormoneller Balance können Sie Ihrem Körper natürlich nicht nur in Zeiten von Corona mit regenerativen, immunstimulierendem Schlaf viel Gutes tun.

Was kann der Schlafstörung regulierend entgegenwirken?

Von abendlichen Ruheritualen wie einem Abendspaziergang, einer Meditation oder einer entspannenden Tasse Tee haben Sie sicherlich bereits gehört. Bestenfalls konnten Sie diese kleinen „Ruheinseln“ gar bereits in Ihren Alltag integrieren. Auch ein vor dem Zubettgehen noch mal gut durchlüftetes, abgedunkeltes Schlafzimmer kann die Schlafqualität verbessern. Doch nicht nur äußere Bedingungen zählen, um die Nacht erholsam zu gestalten. Auch unser Innenleben beeinflusst unseren Schlaf immens.

Was bedeutet dies?

Werfen wir hierzu einen näheren Blick auf beziehungsweise in unser Wunderwerk Körper, genauer gesagt in die Endokrinologie: die Lehre der Hormone. Denn tatsächlich hat unser hormonelles Gleichgewicht viel mit unserer Schlafqualität zu tun.

Hormone: Welche Funktion erfüllen diese?

Betrachten wir zur Beantwortung dieser Frage zunächst, worum es sich bei Hormonen eigentlich handelt. Hormone sind biochemische Botenstoffe, die bestimmte Informationen übertragen sowie Stoffwechselprozesse regulieren. Damit tragen sie zum ordnungsgemäßen Zusammenspiel unserer Körperorgane bei. Produziert werden sie von unterschiedlichen Drüsen unseres Körpers wie zum Beispiel der Schilddrüse oder der Nebenniere. Von dort aus werden sie in den Körperkreislauf abgegeben und docken an entsprechende körpereigene Rezeptoren an. Dadurch verursachen sie bestimmte Reaktionen.

Hormone können dabei eine schnellere Wirkung erzielen als die Nervenreizleitung, da jeweils nicht nur eine einzelne Zelle angesteuert wird. Hormone werden über die Blutbahn weitergeleitet. Dies macht sie über eine entsprechende Labordiagnostik nachweisbar. Die zentrale Regulation und Steuerung der Hormonproduktion erfolgt dabei im Wesentlichen durch das Zusammenspiel von Hypothalamus und Hypophyse. Es erschließt sich dadurch, wie wichtig die Feinabstimmung zwischen den einzelnen Organen ist. Durch chronischen Stress, Bewegungsmangel oder eine ungünstige Ernährung können wir diesen sensitiven Mechanismus stören und somit unsere hormonelle Balance aus dem Gleichgewicht bringen.

Wie können wir überprüfen, ob ein solches Ungleichgewicht besteht?

Wir können uns den Fakt der Nachweisbarkeit im Blut in entsprechenden Selbst-Tests für zu Hause zunutze machen. Den