REM_Schlaf

 

Quelle: © ResMed

 

REM Schlaf

Der Schlaf wird grob in vier Phasen unterteilt, die sich durch unterschiedlich stark ausgeprägte Hirnströme unterscheiden lassen:

  • Einschlafphase (Non-REM-Schlafphase 1)
  • Leichtschlaf (Non-REM-Schlafphase 2)
  • Mittlerer Schlaf (Non-REM-Schlafphase 3)
  • Tiefschlaf (Non-REM-Schlafphase 4)
  • REM-Schlafphase (Schlafphase 5)

Mit diesem Hypnogramm( siehe Abbildung) wird ein Schlafprofil über die erreichten Schlafstadien grafisch darstellt und die Dauer und Abfolge der einzelnen Phasen des Rapid Eye Movement dargestellt. Während der Nachtruhe finden die Phasen des Rapid Eye Movement -Schlafs laut Hypnogramm etwa 3 bis 5 Mal statt.

Die Entdeckung der REM-Phase liegt in etwa nur 60 Jahre zurück. Im Jahre 1953 entdeckten der Schlafforscher Nathaniel Kleitmann sowie sein Doktorand Eugene Aserinsky gemeinsam mit einem Forschungsteam in einem Schlaflabor den so genannten REM-Schlaf. Er ist durch die schnelle Bewegung der Augen unter den Lidern (englisch: Rapid Eye Movement) gekennzeichnet. Es handelt sich dabei also um eine Phase unruhigen Schlafes, die sich durch eine unregelmäßige Atmung und eine leicht erhöhte Muskelspannung auszeichnet.

REM-Schlaf wird daher als paradoxer Schlaf bezeichnet da die Muskeln bis auf kleinere Zuckungen entspannt, aber andere Körperfunktionen aktiv sind.

Es handelt es sich um eine Phase unruhigen Schlafes, die sich durch eine unregelmäßige Atmung und eine leicht erhöhte Muskelspannung auszeichnet In diesem sich meist in einer Nacht wiederholenden Schlafstadium kommt es oft zu lebhaften Träumen. Der REM-Schlaf wird daher als paradoxer Schlaf bezeichnet, da die Muskeln bis auf kleinere Zuckungen entspannt, aber andere Körperfunktionen aktiv sind. Während der Nacht wechseln sich mehrfach Phasen des REM-Schlafes und des Non-REM-Schlafes ab.

Die Tabelle zeigt eine kurze Erläuterung der verschiedenen Schlafstadien,

wie sie bei einem gesunden Schlaf vorkommen:

     
Schlafstadium Charakteristika % des Gesamtschlafes
Einschlafphase NOREM 1 Verbindung zwischen Wachen und Schlafen tritt für wenige Minuten ein, dient als Übergangsstadium, der Schlafende ist leicht weckbar 2 – 5 %
Leichtschlaf

 

NONREM 2

stabiler leichter Schlaf, liegt im Großteil der Nacht vor 40 – 50%
mittlerer Schlaf

 

NOREM 3

mitteltiefer Schlaf 3 – 8%
Tiefschlaf No-REM 4 Tiefschlaf, Schlafende sind nur schwer weckbar – nimmt ca. 20 – 40 Minuten des ersten Schlafzyklus ein 10 – 15%
REM Traumschlaf – vermehrt in der 2. Nachthälfte 20 – 25%

REM-Schlaf ist eine durch intensive Augenbewegungen charakterisierte Phase des Schlafes. Dieser sperrige Begriff bedeutet, dass sich der Schlummernde während einer bestimmten Schlafphase, dem REM-Schlaf, auffällig verhält. Er wacht nicht auf, sondern lebt einen Traum aktiv aus.

Über die Funktion des REM-Schlafes herrscht noch Unklarheit. Es wird jedoch vermutet, dass während dieser Schlafphase erlebte Situationen verarbeitet und aufgenommene Informationen zum Teil im Langzeitgedächtnis gespeichert werden. Die Rolle der Träume wird dabei noch erforscht.

Non-REM-Schlafphase 1

Die erste REM-Phase eines Schlafzyklus das Einschlafen, dauert bei den meisten Menschen nur wenige Minuten. Sie nimmt etwa 2% bis 5% der gesamten Schlafdauer ein und bildet den Übergang zwischen Wachsein und Schlafen. Der Körper entspannt sich, das Gehirn kommt langsam zur Ruhe und die Atmung wird gleichmäßiger. Äußere Reize nimmt man nicht mehr wahr, man ist eingeschlafen.

Non-REM-Schlafphase 2 und 3

Die zweite und dritte REM-Phase eines Schlafzyklus ist das Stadium des stabilen und mitteltiefen Leichtschlafes. Diese-Phase dauert in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten und nimmt mehr als 50 Prozent des Gesamtschlafes ein. Hier entspannt sich der Körper noch weiter, die Atmung und der Herzschlag verlangsamen sich.

Non-REM-Schlafphase 4

Die vierte REM-Phase eines Schlafzyklus ist die Tiefschlafphase. Sie nimmt etwa 10% bis 15% der gesamten Schlafdauer ein und die erste Tiefschlafphase der Nacht ist mit rund einer Stunde die längste. Die darauffolgenden, von Traum- oder REM-Phasen unterbrochenen Tiefschlafphasen, verkürzen sich zum Morgen hin mehr. Interessanterweise treten gerade in der Tiefschlafphase, in der der Körper eigentlich vollkommen entspannt ist, Phänomene wie beispielsweise Schlafwandeln oder Sprechen im Schlaf auf. .. Es ist sehr schwer den Schlafenden wieder aufzuwecken.

Die Tiefschlafphase ist für die Stärkung des Immunsystems, für die Regeneration von Zellgewebe und auch für das Lernen von besonderer Bedeutung sein.

Dieser sperrige Begriff bedeutet, dass sich der Schlummernde während einer bestimmten Schlafphase, dem REM-Schlaf, auffällig verhält.

REM-Phase-Schlafphase 5

Auf jede Tiefschlafphase folgt eine Traumphase, die sogenannte REM-Phase, bei der unser Gehirn wieder relativ aktiv ist. REM steht dabei für „Rapid Eye Movement“, denn während dieser Phase rollen und zucken die Augen hinter den geschlossenen Lidern. In dieser Phase ist unser Gehirn wieder relativ aktiv, Puls und Atemfrequenz sind erhöht und unregelmäßig. Wer in dieser Phase erwacht, kann sich an seine Träume meist lebhaft erinnern.

Es wird vermutet, dass während des REM-Schlafes der Großteil der Informationsverarbeitung im Gehirn stattfindet.

Bei Erwachsenen nimmt der REM-Schlaf etwa 20 bis 25 % des Schlafes ein. Dabei wird zu Beginn der Nacht nur wenig Zeit im REM-Schlaf verbracht, zum Ende der Nacht nehmen Frequenz und Ausdehnung zu.

Die erste REM-Phase eines Schlafzyklus dauert nur etwa 10 Minuten an. Die zweite REM-Phase ist doppelt so lang. Gegen Morgen haben die Traumphasen Längen von rund einer Stunde

Im Laufe des Lebens nimmt der relative Anteil des REM-Schlafes von ca. 50% bei Säuglingen auf unter 20% bei Senioren ab.

Über die Funktion des REM-Schlafes herrscht noch Unklarheit. Es wird jedoch vermutet, dass während dieser Schlafphase erlebte Situationen verarbeitet und aufgenommene Informationen zum Teil im Langzeitgedächtnis gespeichert werden. Die Rolle der Träume wird dabei noch erforscht.

Körperlich tut sich in der REM-Phase so einiges.

  • Die Augen beginnen, sich unter den geschlossenen Lidern ruckweise hin und her zu bewegen
  • Skelettmuskeln sind noch schlaffer als in der Tiefschlafphase.
  • Muskelaktivität ist gehemmt
  • Körper befindet sich in einer Art Lähmungszustand
  • Bewegungen wären jetzt unmöglich
  • Blutdruck und Puls steigt
  • Atmung und der Herzschlag verlangsamen sich
  • Vagina und Penis sind vermehrt durchblutet
  • Das Gehirn während dieser Phase stärker als sonst durchblutet.
  • die intensivste psychische Aktivität nachgewiesen
  • Adrenalin ist in der Peripherie erhöht (Herzattacken können stattfinden)
  • Temperaturregulation ist während des Schlafes aufgehoben
  • Wachstumshormone werden vermehrt ausgeschüttet



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