Matratzenschoner haben verschiedene Vorzüge. Die Auflagen sind sowohl unter, als auch auf der Matratze sehr sinnvoll. Man unterscheidet:

• Matratzenschonern auf der Matratze
• Matratzenschoner unter der Matratze

Matratzenschoner auf der Matratze
Dieser dient als Schutz vor Verschmutzungen und wird „über“ die Matratze gezogen, bildet eine zusätzliche Polsterung und somit einen eigenständigen Schutzpuffer. Dieser schützt die Matratze optimal vor Flüssigkeiten, Dämpfen und Liegedruck.
Jede Liegefläche der Matratze ist der Gefahr von Verschmutzungen aller Art (Schweiß, Hautschuppen etc.) ausgesetzt und ist der Matratzenkern erst einmal verschmutzt ist die Betthygiene in Gefahr.
Für Haustauballergiker gibt es Matratzenauflagen, die mit antiallergischen Stoffen beschichtet sind, so dass die Hausmilben und Schimmelpilze keinen Lebensraum vorfinden
Matratzenschoner sind auch dann sinnvoll, wenn Probleme mit Inkontinenz auftreten. Sie sind deshalb ideale für Krankenhäuser und Pflegeheime.
Matratzenschoner sollten ca. 4x im Jahr waschen werden.

Matratzenschoner unter der Matratze
Dieser wird „zwischen“ Matratze und Unterfederung gelegt und soll Beschädigungen der Matratze verhindern.
Bis in die 80er Jahre sollten Matratzenschoner die Matratze gegen die mechanische Beanspruchung von unten, dem Bettrost, den Latten oder Sprungfedern schützen, da besonders Federkernmatratzen durch die Beweglichkeit der Federn an den Auflagepunkten schnell durchscheuern konnten. Matratzenschoner zwischen Lattenrost und Matratze sind heute unüblich geworden, weil zwischen den weitverbreiteten Holz-Lattenrosten mit vielen schmalen Latten und den Matratzen kaum Verschleiß stattfindet. Matratzenschoner unter der Matratze haben den Nachteil, dass die Atmungsaktivität der Matratze erheblich eingeschränkt wird.



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