Die hohe Anpassungsfähigkeit der Kaltschaummatratze an den Körper wird durch die Einteilung der Matratze in unterschiedliche Liegezonen erreicht. Die Liegezonen, in der Regel 3-7 Zonen, werden auch als Härtezonen oder Körperzonen bezeichnet.
Oft scheint das Motto “Je mehr Liegezonen, desto besser” zu gelten. Dies ist jedoch nicht immer der Fall, denn wenn eine Matratze über viele Liegezonen verfügt, bedeutet das nicht automatisch, dass der Körper dadurch optimal gestützt wird, denn Menschen sind unterschiedlich groß und können bei fünf bis sieben Zonen niemals alle auf der richtigen Stelle liegen. Außerdem gibt es bei den Schlafgewohnheiten klare Abweichungen. Zudem sind die unterschiedlichen Zonen in den Tests kaum messbar, geschweige denn spürbar. Experten halten jedoch mehr als drei Zonen für den Schulter-, Lenden und Beckenbereich für wenig sinnvoll, so die Stiftung Warentest in Berlin.
Damit die hochgelobte Wirkung von mehr als drei Liegezonen wirklich erreicht werden könnten, müsste es auf dem Markt Matratzen geben, welche für unterschiedliche Körpergrößen und gleich schwere Schläfer geeignet und zudem noch an eine einheitliche Schlafposition gekoppelt sind. Das ist jedoch nicht der Fall. Für Bauchschläfer wären die Zonen auch eher ein Nachteil.



Zum Inhaltsverzeichnis




Beitrag bewerten