Der Lattenrost, in einigen Bauformen auch Federholzrahmen genannt, wurde 1927 von der Firma Lattoflex, Bremervörde erfunden und hat sich inzwischen vor allem in Europa durchgesetzt. Der Name rührt von den Latten her, die senkrecht zur langen Richtung des Betts montiert sind. Lattenroste gehören in der heutigen Zeit zur Standardausrüstung von Betten in Schlaf-, Kinder- und Gästezimmern. Sie sind neben einer guten Matratze ein Teil des Bettsystems und eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen gesunden und bequemen Schlaf.

Im Normalfall besteht ein Lattenrost aus vielen einzelnen Holzlatten, die in einem stabilem Rechteckrahmen sind, der auf das Bettgestell aufgelegt wird. Dieser Rahmen kann, je nach Beschaffenheit und auch Qualität des Lattenrosts, wahlweise aus Holz, Kunststoff oder Metall bestehen. Als Befestigung dient in der Regel eine elastische Kunststoffhalterung. Das Rahmenmaterial muss nicht immer etwas über die Qualität des Rostes aussagen, aber sicherlich über seine Robustheit.
Ein guter Lattenrost besteht meistens aus mindestens 25 einzelnen Latten, für Kaltschaum- und Latexmatratzen sind .42 Leisten ideal. Nicht selten sind die besonders stark belasteten Stellen – etwa die des Po- und Unterrückenbereichs – verstärkt und in der Stützstärke und Flexibilität verstellbar.
Unterschieden werden starre, verstellbare oder motorisiert-verstellbare Versionen sowie Tellerrost und Rollrost.

Siehe Federholzleisten, Rollrost, Tellerrahmen



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