Für besonderen Liegekomfort sorgt bei den Unterfederungen der höhenverstellbare Kopfbereich, den man beliebig je nach Lust und Laune variieren kann. Dies geschieht entweder über Scherenbeschläge aus Metall, die sich in unterschiedlich hohen Stufen einhaken lassen oder stufenlos mittels komfortabler Motorrahmen mit einem einfachen Druck auf eine Fernbedienung elektrisch.
Die Kopfhochlagerung erfüllt in Verbindung mit einem richtigen Kopfkissen die Aufgabe der richtigen Lagerung und korrekten Anpassung des Kopfes an die Konturen der Halswirbelsäule. Sie soll den Kopf stützen, darf aber den Brustkorb nicht einengen und die Hals- und Brustwirbel nicht beeinträchtigen. Für alle die gerne im Bett lesen oder frühstücken, sollte das Kopfteil bis 45 Grad verstellbar sein.

Die Kopfteilverstellung der Unterfederung erfolgt mindestens in 2, bei teuren Unterfederungen bis zu 5 Stufen:

• Eine kleine Kopfverstellung, damit nicht die Schulter angehoben wird, sondern nur die Kopflagerung eingestellt werden kann,. z.B. bei Bluthochdruck.

• Bei dem genauen Gegenteil, der Kopfhochlagerung, sollte der gesamte Lattenrost am Kopfende zwischen 4 – 5 cm angehoben werden. Dies erreicht man durch eine in mehreren Stufen motorisch verstellbare Unterfederung.

Bei der Kopf- und Fußteilverstellung sollte man auf eine 1/3 und 2/3-Einteilung achten. Ist die Kopfverstellung kleiner, wird bei hochgestelltem Kopfteil die Wirbelsäule im Nackenbereich stark geknickt und ein entspanntes Liegen verhindert. Die Kopfverstellung ist aber keine Schlafposition sondern nur zum Lesen etc. gedacht.



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