Der Begriff „Albtraum“ oder „Alptraum“ ist vom Wort her (Alb-drücken) einem ganz bestimmten Zustand zugeordnet, und zwar ist es ein Traum, der von negativen Emotionen wie Angst und Panik beim Träumenden begleitet wird.

Albträume kannte man schon der griechischen Antike. Sie wurden von dem Hirtengott Pan geschickt, der durch seine Bocks-Gestalt erschreckte.

Man war der Auffassung, dass Albträume ein Ausdruck des Seelenlebens sind.

Im europäischen Mittelalter waren Vampyre, Nachtmahre, der Alp oder gar der Teufel selbst, die den Träumenden für begangene Sünden straften.

Alpträume sind Angstträume und sie treten meistens während der REM-Schlafphasen auf.

Die meisten Menschen erleben einen Albtraum zwischen 2 Uhr und 4 Uhr morgens. Die Dauer schwankt zwischen wenigen Minuten und einer halben Stunde und endet meist mit Aufschrecken, wonach man sich in der Regel sofort wach ist und räumliche und zeitliche Orientierung hat.

Etwa fünf Prozent der Gesamtbevölkerung berichten von aktuellen, weitere sechs Prozent von vergangenen Albträumen und nach Schätzungen könnten etwa ein Viertel aller Kinder betroffen sein. Sie kommen bei Kindern relativ häufig vor (10-50%) und nehmen mit zunehmender Alter von selber ab. Im Erwachsenenalter sind sie meist Folge einer psychischen Belastung Begleitsymptom psychischer Erkrankungen oder Folge von Medikamenten. Aber Albträume gelten auch als frühes Symptom für Parkinson und Alzheimer. „Wer mit 40 oder 50 plötzlich Albträume entwickelt, tut gut daran, wenn er mal einen Arzt aufsucht.

Wovon können Albträume u.a. handeln:

  • Horror und Gewalt
  • Angriff und Gefahr
  • Flucht vor jemanden oder vor etwas
  • Unheil verkündenden
  • Ersticken oder gelähmt sein
  • zu spät kommen
  • nicht abreisen können
  • Angst, Ekel, Trauer, Ärger
  • Verfolgung
  • Verletzung oder Tod nahe stehender Personen
  • Fallen ins Bodenlose
  • sexueller Missbrauch
  • Autounfall
  • Probleme in der Familie oder am Arbeitsplatz
  • etc.

Bei diesen Erlebnissen verarbeitet das Gehirn viele Emotionen im Schlaf. Betroffene mit wiederkehrenden Alpträumen sollten überlegen, wo die Ursache liegt.



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