Auch wenn Kinder hin und wieder bei den Eltern im Bett schlafen – ein eigenes Kinderbett gehört im Kinderzimmer zur Grundausstattung. Es ist ein klassisches Bett, jedoch auf kindliche Proportionen angepasst. Es ist kürzer, niedriger und schmaler und meist schützt ein Rahmen oder Gitter die Kinder vor dem Herausfallen. Bei manchen Modellen lassen sich aus dem Gitter mehrere Stäbe entfernen, damit das Kind ab dem entsprechenden Alter durchsteigen kann und keine Verletzungsgefahr beim Darüberklettern entsteht.

Verletzungen von Kleinkindern durch Gefahrenquellen von Kinderbetten sind an der Tagesordnung. Für Kinder besonders gefährlich kann ein zu großer Abstand zwischen Gitterstäben oder anderen Bauteilen werden, wenn der Kopf hindurchpasst und die Kinder dadurch ersticken können. Deshalb sollte die Sicherheit des Kinderbettes vor dem Kauf sorgfältig geprüft werden und z.B. folgende Punkte beachtet werden:

• Der Abstand der Gitterstäbe muss mindestens 45 mm betragen
• In der niedrigsten Stellung des Bettbodens muss der Abstand zur Oberkante mindestens 60 cm betragen.
• Keine scharfen Ecken oder Kanten
• Keine Querelemente, die ein Hochklettern ermöglichen?
• Keine überstehenden Teile, an denen Ihr Kind z. B. mit Schnullerketten hängen bleiben kann
• Gesundheitsverträglich und frei von Schadstoffen
• Sind bei vier Rollen mindestens 2 Rollen feststellbar
• Hat das Bett das „GS-Zeichen“ als Qualitätsmerkmal
• Und vieles mehr.

Es gibt viele Formen von Kinderbetten wie z.B. das Hochbett oder das Etagenbett.



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