Zum 21. Mal findet am 15. März der Tag der Rückengesundheit statt. Dieses Jahr mit dem herzlichen Motto: „Zeig Herz gegen Rückenschmerz – jetzt und für immer“. Und in der Tat ist es für die zahlreichen Rückenexperten eine Herzensangelegenheit, jeden Tag gegen den Rückenschmerz zu arbeiten.

Die digitale Themenwoche

Viele hilfreiche Tipps bietet Ihnen die digitale Themenwoche vom 14. bis 18. März 2022. Jeden Abend, ab 18.00 Uhr wird in Zusammenarbeit mit anerkannten Rückenexperten ein vielschichtiges und kostenfreies Programm geboten-

Auf www.tdr.digital finden Sie bereits heute viele Infos.

Tag der Rückengesundheit 2022
(c) AGR (Aktion gesunder Rücken e.V.)

Laut dem Report der Techniker Krankenkasse „Deutschland hat Rücken“, verursachen Rückenprobleme jährlich je nach Region ca. 1 bis 1,5 Tage Arbeitsausfall. Verständlich, dass sich dieses Thema im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) ganz weit oben auf die Prioritätenliste platziert hat. Prävention ist für Betriebe also längst keine Kür mehr, sondern Pflicht.

Eine australische Studie hat die körperlichen Folgen von zu wenig Bewegung untersucht. Das Fazit: Permanentes Sitzen kann auch zu chronischen Krankheitsbildern führen. Das Auftreten von chronischen Krankheiten stieg exponentiell mit der Sitzdauer an. Personen, welche länger als 4 Stunden am Stück sitzen, hatten ein signifikant höheres Risiko für Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Diabetes und Krebs. Ähnliche Ergebnisse lieferte auch die Untersuchung der Universität Leicester mit ca. 800.000 Teilnehmern. Beide Untersuchungen zeigten aber auch, dass die Probanden mit nur einfachen Verhaltensregeln Ihre Gesundheit verbessern können. Nachfolgend ein paar einfache Tipps für den Arbeitsalltag:

Rückengesundheit am Arbeitsplatz

  • Lockerungsübungen
    Ideal ist es, regelmäßig vom sitzenden Arbeitsplatz aufzustehen und Lockerungsübungen durchzuführen. Bei akuten Verspannungen empfiehlt sich immer noch die Tennisballmassage. Hierzu einfach einen Tennisball zwischen Wand und Ihrer Lendenwirbelsäule klemmen. Dann mit leichten Auf- und Ab-Bewegungen ein bis zwei Minuten lang massieren.
  • Sitzen Sie richtig
    Gerade zu sitzen ist immer noch das A und O. Unternehmen gehen aber mittlerweile auch zu einem dynamischen Sitzverhalten über. Hierbei wechseln die Mitarbeiter Ihre Sitzgelegenheit regelmäßig, z.B. vom Bürostuhl auf einem Ball. Auch Stehtische werden zwischenzeitlich genutzt.
  • Apps
    Mittlerweile gibt es zahlreiche Apps fürs Smartphones und Smartwatches, welche zu Bewegungseinheiten anregen. Dieser Motivationsschub kann auch gut zur Teamstärkung genutzt werden.
  • Bewegung
    Nehmen Sie das Treppenhaus und nicht den Fahrstuhl. Auch der Weg zum Drucker ist ein guter Ansatz. Stellen Sie Ihren Papierkorb abseits Ihres Arbeitsplatzes auf. Machen Sie in der Pause einen Spaziergang. Auch ein Meeting kann während eines Spaziergangs an der frischen Luft durchgeführt werden. Besprechungen einfach im Stehen durchführen. Interessanter Nebeneffekt: Diese Form der Meetings fallen in der Regel kürzer aus und enden nicht in elend langen Sitzmarathons.
  • Telefonieren Sie im Stehen oder bereiten Sie Ihren Vortrag im Stehen vor
    Das hat mehrere Vorteile. Zum einen entspannen sich die Augen beim Blick in die Ferne und nicht auf dem Monitor. Die Stimme eines Stehenden wird als klarer und energischer wahrgenommen. Zudem zeigen Studien, dass ein Anstieg der geistigen Leistungsfähigkeit im Laufen zu erkennen ist.
  • Vermeiden Sie Stress
    Psychosomatische Rückenschmerzen durch Stress. Untersuchung zu Arbeitsbedingungen der „European Work Conditions Survey“ zeigen, dass über 70 Prozent der Menschen mit Rückenschmerzen auch an Stress leiden. Die Wissenschaftler vermuten hier einen direkten Zusammenhang.
  • Schlafen Sie richtig
    In vielen Fällen werden Rückenschmerzen durch eine falschen Position im Schlaf verursacht. Aber auch eine falsche Bettausstattung kann eine Ursache sein. Die Experten des Kompetenz-Zentrum-Gesunder Schlaf helfen Ihnen hier gerne weiter.

Damit schmerzhafte Rückenbeschwerden nicht die Regel werden, sind Coachings im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung anzuraten. Nur so können zeitnah individuelle Schwachstellen der Mitarbeiter gefunden und gleichzeitig durch gezielte Trainings gegengesteuert werden.

Gesunder Schlaf, gesunder Rücken?

Während des Tages kann man schon viele Fehler bezüglich der eigenen Rückengesundheit begehen. Doch wie sieht es mit der Nacht aus? Ein wichtiger Baustein für eine gute Rückengesundheit ist ein erholsamer und gesunder Schlaf. Wie so vieles, kann man auch das lernen. Auch wenn die meisten Menschen es für selbstverständlich halten, wie z.B. Trinken und Atmen.

Wachen Sie oft nachts auf und können nicht wieder einschlafen und wälzen sich dann hin und her? Sind Sie am nächsten Tag übermüdet? Schlimmer noch: Fürchten Sie sich vor dem nächtlichen Kampf um einen guten Schlaf, wenn Sie ins Bett gehen? Die Fakten: Millionen von Menschen plagen Schlafprobleme. Die Folgen sind vielfältig. So entstehen Rückenschmerzen auch schon im Schlaf. Schuld daran ist eine falsche Schlafposition bzw. Bettausstattung oder falsche Verhaltensregeln. Ein Großteil der Menschen schläft in der sogenannten Embryonal-Stellung mit angezogenen Beinen. Dabei werden die Beine ähnlich angewinkelt, wie auch beim Sitzen — und das ist das Problem. Die Muskeln und Faszien werden hierbei Tag für Tag etliche Stunden auf genau diese Position trainiert. Der Bewegungsapparat wird sozusagen immer unflexibler, da permanent in einer „verkürzten“ Position verharrt wird. So steigt der Druck auf die Wirbelsäule, welche hierdurch langsam verschleißt.

Schlafcoaching für Ihre Mitarbeiter

Weitere Gründe für anhaltende Schlafstörungen sind oft Ängste, depressive Verstimmungen oder eine falsche Schlafhygiene. Die Folge: Der gesamte Schlaf wird schlechter, die Konzentration leidet, Körper und Geist sind unausgeglichen und Krankheiten vorprogrammiert. Ein erholsamer Schlaf ist die Basis für Vitalität und Leistung. Helfen kann hier eine gewisse Schlafkompetenz, also das notwendige Wissen über den Schlaf. Wie man wieder richtig Schlafen kann, zeigen entsprechende Maßnahmen im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Genau hier setzt das Programm „Der Leading-Sleep-Effekt“ von dem Schlafexperten Markus Kamps und seinem Expertennetzwerk an. Zunächst ist es wichtig, dass bereits die Führungsebene ein Bewusstsein für das Thema Schlaf entwickelt. Nicht selten schätzen Vorgesetzte die Gründe bestimmter Verhaltensweisen Ihrer Mitarbeiter falsch ein. Auch ist es gut, die Indikatoren erkennen zu lernen, denn die negativen gesundheitlichen Auswirkungen von schlechtem Schlaf sind häufig nicht bekannt bzw. überhaupt nicht bewusst. Glücklicherweise stagniert in zahlreichen Unternehmen die Einstellung, dass Schlaf nur ein Synonym für Faulheit und Schlaffheit ist. Hieß es doch noch vor einiger Zeit: „Keine Zeit für Erholung, schlafen kann ich später“ (der sogenannte Erschöpfungsstolz). Mittlerweile haben Unternehmen erkannt, welches Potenzial bereits ein kleiner Power-Nap entfalten kann und bieten folglich Ihren Mitarbeitern entsprechende Ruheräume an. Vor allem Schichtarbeiter haben es schwer. Das sogenannte Schichtarbeitersyndrom bezeichnet zirkadiane Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen. Unsere innere Uhr wird gestört und kann sich nur schwerlich mit dem vorgegebenen sozialen Tag-Nacht-Rhythmus synchronisieren. Also starten Sie noch heute mit einer gesundheitsfördernden Maßnahme zum Thema Schlaf.

Steigern Sie zudem die Attraktivität Ihres Unternehmens. Der Fachkräftemangel, die demographische Entwicklung, der Wertewandel (Generation Z) oder das Employer Branding sind weitere wichtige Argumente, entsprechende Maßnahmen anzubieten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

Markus Kamps „Der Leading Sleep Effekt“

Schlafschicht.de