„Stauchhärte“ ist ein Begriff der Schaumstoffindustrie und u.a. bei Matratzen ein wichtiges Kriterium.
Sie gibt den Festigkeitsgrad des Materials an und ist nur bedingt vom Raumgewicht abhängig. Es gibt daher leichte Qualitäten von relativ hoher Festigkeit und hochwertige Schäume, die sehr weich sind. Bei dieser Methode wird der Gegendruck des Materials bei 40% Eindrucktiefe gemessen z.B. 80 kPa (40%). Zur Ermittlung der Stauchhärte wird ein quadratischer Prüfkörper zwischen zwei Platten zusammengedrückt und die Kraft gemessen, die notwendig ist, diesen Prüfkörper auf einen bestimmten Betrag seiner ursprünglichen Höhe (z.B. 40 %) zusammenzudrücken. Verschiedene Stauchhärten in Kaltschaummatratzen erreicht man durch den unterschiedlichen Aufbau der Molekularstruktur der Zellstege und durch Zugabe von chemischen Zusätzen.
Die Stauchhärte gehört oft zum ‚Betriebsgeheimnis‘ der Matratzenherstellers.



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