Das Wort “Kardieren“ stammt von dem lateinischen Wort “Carduus“ ab und heißt Distel.
Mit dem Kardieren wird die Baumwolle die für das Spinnen in Gewinde oder in Garn vorbereitet, in dem die ungeordneten Flocken der Rohbaumwolle aufgelöst und gleichzeitig von Verunreinigungen (Samenkapseln, Blattreste u.a.) befreit werden.
Danach werden die zunächst relativ losen und unstrukturierten Baumwollfasern mittels verschieden großer Häkchen in die gleiche Ausrichtung gebracht, das Ergebnis ist ein Faservlies, das auch als Watte bekannt ist.



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