Die ältesten Funde zur Verwendung von Hanffasern für die Fertigung von Textilien stammen aus China um 2800 v. Chr.
Hanf ist eine Pflanzengattung in der Familie der Hanfgewächse. Hanf zählt zu den ältesten Nutz- und Zierpflanzen der Welt.
Immer wieder finden Archäologen Textilreste aus Hanf bei Ausgrabungen. Angeblich trug selbst Columbus Textilien aus Hanf und bestückte auch sein Schiff mit Hanfsegeln Bis in das 19. Jahrhundert waren Hanffasern neben Flachs, Nessel und Wolle die wichtigsten Rohstoffe für die europäische Textilindustrie
Durch seine Hohlfasern kann Hanf bis zu 30% seines Gewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen, um diese dann sehr schnell wieder an die Umwelt abzugeben. Aus Hanfgarnen kann man ähnliche Gewebe wie aus Flachsgarnen weben.
Hanf wird für Betten- und Kissenfüllungen meist in Verbindung mit einer anderen Füllung eingesetzt. Eine Bettdecke mit Hanf-Füllung wärmt in kühlen Nächten und kann in warmen Nächten viel Flüssigkeit aufnehmen – ganz ohne zu riechen.



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