Diese Frage stellen sich Endkunden immer wieder – nicht zuletzt nachdem Tierschützer immer wieder Skandale um Lebendrupfung und brutale Tierquälerei ein Zulieferbetrieben aufgedeckt haben. Selbst wenn es sich um Einzelfälle handelt – jeder ist ein Fall zuviel, wenn Lebewesen aus Profitgründen leiden müssen. Auf der Heimtextil wird das relativ offen thematisiert – zumindest von einem Teil der Hersteller von Daunen-Bettwaren sowie vom Daunen- und Federnverband, der darauf verweist, dass Transparenz, Kontrollen und Kooperationen mit NGOs, Tierschutzverbänden und unabhängigen Instanzen 2014 weiter verbessert werden konnten. Zugleich gehen namhafte Hersteller dazu über, ihre Lieferketten lückenlos zu dokumentieren, während andere sich mit Verweis auf die Konkurrenzsituation, Qualitäten und hohe Einkaufspreise weiter dagegen sperren. Am Ende muss der Kunde entscheiden. Und mit wachsender Sensibilisierung wird er dort kaufen, wo er nachvollziehen kann, dass der Tierschutz ernstgenommen und eingehalten wird.

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