Verfasste Forenbeiträge

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  • Physio-Konzepte Lübeck
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    Hallo Rick,

    Um was geht es Dir denn genau? Um das Material? Oder um die besondere Stabiltät des Lattenrostes für frisch Verliebte? ;) Oder möchtes Du ein wirklich optimales Schlafsystem für Deinen Rücken?

    Ich vertreibe in Lübeck ein Geschäft, in dem ich als Physiotherapeut Schlafsysteme wie eine Art Bausatz auf den Menschen anmesse. Grundsätzlich kommen zu mir Menschen aus ganz Norddeutschland, die schon verzweifelt viele Matratzen probiert haben und nachts Schmerzen haben. Ich könnte Euch eine Matratze zusammenbauen, deren Liegezonen zur Eurer Körperlänge und Eurem Körperbau passt. Oder ein Schlafsystem erstellen, bei dem ich die Unterfederung ( im Härtegrad der Federn und in der Höhe der Federn ) auf Euch anmesse. Ihr würdet einen deutlichen Vorher und Nachher- Effekt wahrnehmen und merken wie schön es ist, auf einem wirklich angepasstem System zu liegen. Wenn man die optimale Aufnahme des Rückens in der Matratze mit seinen konvexen und konkaven Partien bemerkt und die Matratze sich wie ein passendes Puzzle-Gegenstück verhält, tritt auch das Verlangen nach bestimmten Materialien eher in den Hintergrund. Ich persönlich möchte z.B. keine Matratzen aus zuviel Viscose verkaufen, weil man nie so recht weiss, wie weit dieser Stoff im Laufe der Nacht nachgibt und wie man nun eigentlich wirklich liegt. Federn gibts bei mir, aber nur in Form aus Schaumstoff in der Matratze (3-D-gefräst) oder Hochleistungskunststoff in der Unterfererung, da Metall auch immer so eine Sache ist.

    Falls ich Dich neugierig gemacht habe, schau doch einfach auf meine Website: http://www.physio-konzepte-schlafsysteme.de

    Liebe Grüße Florian Dierk

    Physio-Konzepte Lübeck
    Beitragsanzahl: 8
    als Antwort auf: Matratzen ohne Zonen? #10040

    Hallo,

    zuerst einmal müsste man wissen, ob es sich bei den Schmerzen um Hüftschmerzen (also tatsächlich Hüftgelenk), um Schmerzen aus der Lendenwirbelsäule oder um Druckschmerz des Gewebes in dem Bereich dort handelt. Das Problem bei ca. 50 Kilo Übergewicht ist ein Kompromiss zu finden aus Stützung, also ein Durchhängen vermeiden und dem Verhindern von Kompression auf das Bindegewebe. Ist die Matratze zu weich, gibt es keine Kompression, aber das Kreuz wird leiden. Ist die Matratze zu hart, liegen Sie evtl. vom Rücken her nicht so katastrophal, aber das Bindegewebe wird durch das Eigengewicht komprimiert. Das empfundene Problem mit den Zonen kann daher kommen, da diese bei Standard-Matratzen auf einen Standard-Menschen zugeschnitten sind, den es so nicht gibt. Es gibt so viele Matratzen mit mehr oder weniger ausgeprägten Zonen und Jeder nimmt diese wieder anders war. Ich möchte nicht unhöflich sein und auch wenn ich mich nun unbeliebt mache, aber bei 50 Kilo Übergewicht ist es grundsätzlich so, das eine wirklich physiologischen Liegen aufgrund der Körperform nicht möglich ist. Die Gelenke die im Alltag chronisch überlastet werden, können sich in der Nacht nicht wirklich regenerieren. Sie sollten Hilfe in Anspruch nehmen und versuchen mindesten 30 Kilo abzunehmen, so dass Sie nur noch ca. 20 Kilo zuviel mit sich tragen. Dann sollten Sie einen guten Fachhändler aufsuchen, der Sie vor Ort berät und Sie genau beim Liegen betrachtet und ermittelt welchen Bedarf Sie wo an der Matratze haben. Wo muss diese etwas weicher und wo etwas fester sein? GRUNDSÄTZLICH: Bei schweren Menschen, die viel schwitzen sind Tonnentaschenfederkern-Matratzen gut da diese sehr robust sind. Dazu sollte ein dicker Topper kombiniert werden, am Besten aus weichem Latex. Hier keine Visco, da dieser gefühlt Wärme produziert. Eine hochwertige Kaltschaummatratzen mit Raumgewicht (RG) mindestens über 70 wäre auch eine Option. Also mal schauen nach Tonnentaschenfederkern und Latex-Toppern…..Am besten etwas mit Rückgaberecht! Ich hoffe etwas geholfen zu haben.

    Physio-Konzepte Lübeck
    Beitragsanzahl: 8

    Hallo Jan,

    da Du ja schon viel probiert hast, wäre es evtl. eine Überlegung wert, ob Deine Vorstellung realistisch ist. Gute Matratzen kosten halt oft an die 1000€ und in 140cm dann noch erheblich mehr. Eine gute Unterfederung sollte auch nicht fehlen die in 140cm auch nicht ganz günstig ist. Wenn das Fundament nicht stimmt, wirds schwer Etwas vernünftiges zu bauen. Ein Matratzenkauf ist mit wenig Freude verbunden und deshalb werden hohe Kosten oftmals nicht akzeptiert. Aber rechne doch einmal die 365 Nächte auf 8-9 Jahre hoch. Dann relativiert sich der Preis enorm. Musstest Du denn die Günstig-Matratzen alle zahlen?

    Für Dich würde ich ein System bauen was in der Taille(Lordose) sowie im Hüftbereich ausreichend stützt, damit Du nicht durchhängst und Kreuzprobleme bekommst und die Schulter müsste entweder extrem weich oder 3-4cm abgesenkt werden. Umsetzen kann man das mit variablen Liegezonen oder mit Unterfederungen, bei den hart und weiche sowie hohe und flache Federn auf Körperlänge und Körperbau ausgerichtet gesetzt werden.

    Die Lösung mit den variablen Liegezonen würde bei 140cm 1499€ kosten und das Lattenerost spielt hier eine sehr untergeordnete Rolle, da die Matratze 25cm hoch ist. Bei der Variante mit den Federn müsstest Du schon noch etwas tiefer in die Tasche greifen, aber vielleicht wirst Du dann auch glücklich mit dem neuen System.

    Schaue doch mal auf meine Website: http://www.physio-konzepte-schlafsysteme.de

    Ich hoffe ein bisschen geholfen zu haben. Schaue doch mal in unser Ladengeschäft und lasse Dich unverbindlich beraten. Du wird eine riesen Unterschied bemerken, davon bin ich überzeugt. Unsere Kunden werden dies bestätigen.

    LG Florian Dierk ( Schlafberater& Physiotherapeut )

    Physio-Konzepte Lübeck
    Beitragsanzahl: 8

    Zur Palazzo kann ich nichts sagen: EvoPore ist NICHT offenporig! Deshalb kann ihm der Schweiß (Säure und Salz) in Verbindung mit Druck und Wärme quasi nichts anhaben. Ich schlafe seit Jahren auf meiner Modulmatratze K7 die damals noch in HRC gefertigt wurde. Ich wiege um die 100kg und am Kern hat sich NICHTS getan. Also sehr robust! Leider nicht so atmungsaktiv wie offenporiger Schaum….also als Schwitzer: Finger weg und zu Tonentaschenfederkern greifen. Ansonsten Sehr robustes Material.

    Grüße Florian Dierk
    Physio-Konzepte Lübeck

    Physio-Konzepte Lübeck
    Beitragsanzahl: 8
    als Antwort auf: Tipps zu Schlafsystemen #9964

    Hallo Rain,

    ich vertreibe als Physiotherapeut Modulmatratzen bei denen man die Liegezonen in verschiedenen Breiten und Härten auf Körperform und Liegeposition zusammensetzt und später theoretisch noch erheblich verändern kann. Somit kann ich für Euch eine sehr weiche Schulterzone setzten, die Taille z.b. in hart und die Hüfte wiede in mittel. Das Ganze in Tonnen-Taschenfederkern oder HR-Schaum (oder kombiniert) . Ein fest integrierter Pillow-Topper von 6cm und eine Luxus-Höhe von 28 cm sorgen für die angesprochene „wolkig-keit“. Das ganze geht selbstverständlich auch in einem Bezug, aber davon rate ich grundsätzlich ab, auch wenn es schicker ist. Das Einsinkverhalten und die Punktelastizität werden durch Partnermatratzen leider immer negativ beinflusst.

    Florian Dierk von Physio-Konzepte Lübeck mit Online-Shop ;) und Testschlaf-Aktion

    Physio-Konzepte Lübeck
    Beitragsanzahl: 8

    Hallo Isa,

    eigentlich ist das Kind nun in den Brunnen gefallen. Wenn der Kern mal gar nicht zu deiner Anatomie passt, werden auch die Topper nicht so wirklich viel bringen. Du könntest es mit einem Visco-Topper probieren, der nimmt ein bißchen Druck vom Bindegewebe, aber produziert gefühlt Wärme im Sommer. Im Winter ist dieser wärme-sensible Schaum dann wieder wesentlich fester. Der ehemalige Nebenprodukt-NASA-Schaum hat seine Berechtigung eher im OP-Bereich und der Altenpflege, weniger in der Orthopädie. Du bräuchtest eine Matratze mit SEHR weicher Schulterzone, die aber trotzdem in der Taille gut stütz und deine Hüfte je nach Bauart genug einsinken lässt. Grüße vom Schlafberater und Physio von Physio-Konzepte Lübeck!

    Physio-Konzepte Lübeck
    Beitragsanzahl: 8

    Wichtig ist immer, das eine Matratze weiche sowie feste Elemente besitzt. Die Discounter-Billig -Matratzen gaukeln dies oft vor, aber eine wirkliche Körperanpassung ist nicht vorhanden. Es geht nur nach Körpergewicht und egal wie groß ein Mensch ist und wie er gebaut ist, werden die Matratzen eben an die 160cm Dame mit 95 Kilo verkauft und auch an den Mann der 195cm und 90Kilo hat. Wenn man mal etwas genauer nachdenkt, liegt der Fehler im Detail. Ich arbeite seit Jahren erfolgreich mit Baukastenmatratzen und umgehe dieses Problem mit verschieden breiten Liegezonen in 6 Härtegraden, die variabel getauscht an den Körper angepasst werden. Eine Viscoauflage macht Alles insgesamt eine wenig weicher, wird aber bei den starken Problemen evtl. nur deinen Geldbeutel erleichtern. Lieber gleich in etwas Vernünftiges investieren. LG florian http://www.matratzenheld.de
    http://www.physio-konzepte-schlafsysteme.de

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