Verfasste Forenbeiträge

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  • Prof. Schlummerstein
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    Hallo Nickoh,
    es gibt einige Händler, welche das Probeliegen auf Ausstellungsstücke anbieten.
    Schau mal, ob Du hier im Branchenbuch Fachhändler in Deiner nähe findest.
    Deine Anfrage ist auch eine gute Anregung, Fachhändler im Branchenbuch zu markieren, die solchen Service anbieten.
    Liegeprobe auf einer in Folie eingepackten Matratze ist nämlich keine Lösung, da die Liegeeigenschaften durch die Verpackung stark verändert werden.
    Berichte mal darüber, wenn Du weitere Erfahrungen sammeln konntest.
    Viel Erfolg.

    Prof. Schlummerstein
    Beitragsanzahl: 6

    Vielen Dank für das Bild. Das könnte ein wenig weiterhelfen.
    Auf dem Bild ist deutlich sichtbar, wie die Schulter gestaucht wird. Die Halswirbel knicken deutlich ab. Hat das Möbelhaus keine Kissen auf den Matratzen liegen? Aufgrund der geschilderten Nackenprobleme sind eine ausreichend Schulterabsenkung und ein passendes Nackenstützkissen sehr wichtig. Eine ausreichende Schulterabsenkung wird oft nur in der richtigen Kombination Matratze und Lattenrost erreicht. Aufgrund der schmalen Taille sollte auch auf die Stützung in diesem Bereich geachtet werden.
    Eine gute Beratung ist hier von Vorteil.

    Prof. Schlummerstein
    Beitragsanzahl: 6

    Diese Antwort sollte Dir der Händler geben können.
    Dieser sollte seine Produkte und die Einstellmöglichkeiten kennen. Die Einstellungen hängen von der Bauweise, Deiner Schlaflage und Deinem Körperbau ab.
    Leider gibt es auch Lattenroste auf dem Markt, die scheinbare Einstellmöglichkeiten per Schieberegler bieten, die nicht wirklich spürbar sind. Mein Tipp: einfach beim Händler anfragen.

    Prof. Schlummerstein
    Beitragsanzahl: 6

    Mehrere Faktoren beeinflussen das Isolierverhalten der Matratze und so das Schlafklima:
    – Kernaufbau: je luftiger der Kern, desto besser die Wärme- und Feuchtigkeitsableitfähigkeit
    – Feinpolster: Naturmaterialien sorgen für eine hohe Feuchtigkeitsaufnahme und trockeneres Schlafklima
    – Bezug: die Webart und sogenannte „Klimabänder“ können die Wärme und Feuchtigkeit leichter nach außen ableiten
    – Einsinkverhalten: je mehr sich die Matratze den Körperpartien anpasst, desto mehr vergrößert sich die Kontaktfläche und somit auch die Wärmeisolierung. Festere und wenig anschmiegsame Unterlagen werden daher auch kühler empfunden.
    – Elektrostatische Aufladung der Materialien: einfache synthetische Fasern, synthetische Schaumkerne und Metallfedern können im ungünstigen Fall zur Anspannung der Haut führen. Dieses erhöht die Körpertemperatur und ggf. auch zum Schwitzen.

    Die Zudecke ist zudem ein wichtiger Faktor für die Wärmehaltung. So wie es üblich ist, sich bei der Bekleidung (Hemd, Unterhemd, Pullover, Jacke) den Wetterbedingungen oder Zimmertemperaturen anzupassen, ist ggf. eine auf die Schlafumgebung angepasst Zudecke erforderlich.

    Metalle sind zwar für Ihre Wärmeableitfähigkeit bekannt, doch funktioniert die Wärmeableitung nicht in Verbindung mit einer Matratze, zumal Sie ja zum Glück keinen direkten Kontakt zum Metall haben.
    Das Gesamtpaket entscheidet. Haben Sie mehr Infos zur Fiberglasmatratze? Auch hier spielen Polsterauflagen und Bezug eine große Rolle. Auch die Tubus-Matratzen haben eine Schaumabdeckung über und unter die luftdurchlässigen Tubes.
    Auf Werbeversprechen bezüglich einer „Atmungsaktivität“ sollte man sich nicht verlassen.
    Viel Erfolg beim Matratzenkauf.

    Prof. Schlummerstein
    Beitragsanzahl: 6

    Bis auf aufwendige Liegesysteme für Patienten, die sich aufgrund einer Rücken-OP nicht bewegen dürfen, sind die Matratzen in Krankenhäusern sehr einfach und verhältnismäßig „billig“. Die Gründe sind die Reinigungsfähigkeit und das Budget des Krankenhauses.
    Ich hatte mich mit einer Dame des Charité Berlin unterhalten, die für die Patienten u.a. innerhalb der Schlafklinik zuständig war unterhalten. Sie hatte sich nicht gerade positiv zu den Matratzen geäußert. Die in der Regel viel zu festen und wenig wärmeableitenden Matratzen würden unruhiges Liegen bei den ohnehin „schlafgeplagten“ Patienten fördern. Reichlich Patienten würden sich sogar über Rückenschmerzen beklagen.
    Wer gute Erfahrungen mit festen Matratzen in Hotels und Krankenhäusern hat, sollte sein Bett zu Hause in Frage stellen.
    Nicht selten sind Liegekuhlen Auslöser für Schmerzen im Lendenwirbelbereich (oberhalb des Beckens).
    Einige Hersteller übertreiben es leider auch mit den Zonen. Viele Zonen oder zu ausgeprägte Zonen sind nicht selten problematisch. Viel wichtiger ist z.B. bei Seitenlage, dass die Schulter nicht gestaucht wird und dass das Becken nicht zu weit einsinkt. Weniger kann oftmals mehr sein.

    Prof. Schlummerstein
    Beitragsanzahl: 6

    Hallo Ria,
    als übliche Erscheinung während der EInschlafphase würde ich es nicht bezeichnen.
    Es bleibt da nur der Weg zum Arzt.
    Als erstes zum Neurologen im Schlaflabor, um organische Erkrankungen auszuschließen,
    später (aber da würde eine Überweisung dieses Arztes erfolgen) ggf. zum Psychologen.
    Nicht zum Hausarzt.
    Auf jeden Fall gehört dein Freund in professionelle Hände.
    Liebe Grüße
    Dein Schlummerstein

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