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Erfahrungen nach einem Jahr Röwa Ecc2 N mit Röwa Sensitive 16 Soft

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  • Apnoe
    Beitragsanzahl: 408

    Hallo ThomK,

    da Du Dich beherzt durchringen konntest, den Rahmen einmal auf eigene Faust zu verstellen, schlage ich folgenes vor ;
    setzte alle Federleistenpaare der Schulterzone auf „O“, also alle 1 Stufe rauf.
    Schaue, ob es besser wird ein paar Tage.
    Dann bitte alle Leisten der Lordose/Mittelzone auf 0/1, also Druck rausnehmen und ebenfalls prüfen ob der Drruck auf die Hüfte nachläßt, wieder ein paar Tage, dann kommt der Kniebereich dran.
    Du näherst Dich damit einer „normalen“ Schlaflage an ohne die „Stufen“ und wenn man nacheinander vorgeht nach dem sog. Ausschlussverfahren erfährt man ggf. welche Einstellungen Du davon nicht verträgst.
    Es ist ja nun kein Risiko dabei, Du kannst ja jederzeit wieder zur Ursprungseinstellung zurück.
    Übrigens gehört das Meßprotokoll Dir ausgehändigt und nicht so eine Geheimniskrämerei darum gemacht !
    Selbstverständlich kannst Du eigenmächtig verstellen wenn die Wirkungsweisen wie hier kurz erläuertert mit Dir abgesprochen sind.
    Wichtig ist eben, langsam herantasten nicht alles gleich auf einmal verstellen, dann bekommt man die Ursache nicht heraus.
    Du kannst ansonsten hier mit Schlafberater Herrn Kamps Kontakt aufnehmen, er ist viel in Deutschland unterwegs und kennt viele Händler er oder ein entsprechender Händler kann Dir da ggf. ein Stück weiterhelfen.
    Aber erst probiere erst einmal wie vorgeschlagen.

    Viel Erfolg !

    VG
    Apnoe

    schnuppstern
    Beitragsanzahl: 52

    Hallo und Guten Tag!

    Hier meine Erfahrungen nach einem Jahr:

    Ich hatte mir im Juli im letzten Jahr (2011) noch das Nackenstützkissen von Röwa gekauft. Ich war noch einmal mit meinem Problemen beim Fachberater, als der wieder aus dem Urlaub kam, das war dann nach den 4 Wochen Garantie bezüglich Kerntausch von Röwa. Bezüglich meiner Schmerzen von Becken bis Schulter und den Einstellungen (vgl. alter thread) am Rahmen wollte man mir nur eine kleine Korrektur anbieten, aber nur nach einem weiteren und langen Versuch des Umgewöhnes. Die Begründung dafür: Ich würde sonst nicht mehr optimal liegen. Die Schulterzone sollte also auf alle Fälle gelassen werden!

    Also weiter für die Schulterzone sollte es so bleiben:

    — Schulterzone —
    1) 1 Stufe tiefer
    2) 2 Stufen tiefer
    3) 1 Stufe tiefer

    Im Bereich Knie dafür :

    — Knie —
    1) Zwei Stufen höher, anstatt nur eine Stufe höher
    2) Grundeinstellung (normal)

    Um die Schultern zu entlasten, sollte ich mir angewöhnen auf den Schulterblättern zu liegen. D.h. die Schultern nach vorne in Richtung Brust ziehen. Beim Röwakissen sollte ich beide Schaumstoffplatten herausnehmen. So ist das Kissen ganz flach.

    Wenn das immer noch nicht helfen würde, sollte ich lediglich im Bereich der Lordose eine Feineinstellung vornehmen:

    — Lordose —
    1) Grundeinstellung (normal). Härte: 2,5 anstatt 3,5
    2) Grundeinstellung (normal). Härte: 3 anstatt 3,5
    3) Keine Verstellung möglich (normal): ggf. Härte 2, anstatt Härte 2,5
    4) Keine Verstellung möglich (normal): ggf. Härte 2, anstatt Härte 2,5

    Ich hatte bis jetzt die ursprünglichen Einstellungen der Lordose gelassen, im Vertrauen, daß das doch noch besser werden würde. Mein Gewicht blieb bei 57 kg.
    1. Im Winter wurden mir mehrmals Rheumawerte bestimmt: –> Alles OK
    2. Mein Orthopäde konnte keine LWS-Probleme feststellen. Eine Physio ebenfalls nicht.
    3. Seir Herbst mache regelmäßig Wirbensäulengymnastik, mit allerlei Dehnungen und Kräftigungen.

    Über die vielen Monate wurde es etwas besser, aber alles andere als zufriedenstellend. Bei Schlaf in Rückenlage zieht es mich im Bereich Schultern regelrecht nach unten, bedingt durch die tiefe Einstellung der Latten. Mein Kopf und die HWS knicken mir dabei nach oben ab (gefühlsmäßig). Bei 100 cm Breite des Lattenrosts spüre ich auch eine Muldenlage in der Breite. D.h. am linken und rechten Rand verspüre ich mehr Halt, als in der Mitte. Ich liege mit dem Rücken somit teilweise schräg nach innen, weil der Mittelbereich weicher ist.

    Trotz konsequenten Wenden der Matratze alle 4 Wochen ist die M. leicht verbogen: Man sieht im unbelasteten Zustand der Länge nach eine Mulde im Bereich der Schulterabsenkung. Sie ist dort sichtbar tiefer gelegt. D.h. die Matratze hat sich den Stufen des Rostes angepaßt. Der Kopfteil der M. knickt dabei jetzt leicht in die Höhe und liegt ganz am oberen Kopfrand fast schon nicht mehr auf dem Rost auf.
    In den letzten Monaten verspürte ich erstmalig Verspannungen im Bereich der HWS, auch in Seitenlage.

    Ein Druckschmerz an der Hüfte habe ich hingegen in der Ursache erkannt. In der Nacht wache ich oft mit Druckschmerzen an der Hüfte/Beckenknochen auf. Für einen Mann ist sie mit etwa 33 cm sehr schmal und ohne Fett. Man sieht dort auch die Knochen. Dort verläuft auch der Saum/Rand meiner Schlafanzughose. Während der Nacht rutscht die Hose nach unten und die Naht/Rand mit dem Gummi liegt ohne Fettpolster auf dem Beckenknochen und verursacht deshalb in Seitenlage nach einigen Stunden diese Druckschmerzen. Dann wache ich auf und muß die Hose wieder hochziehen, damit das Gummi mehr um die Taille verläuft.

    Letzte Woche (also nach fast einem Jahr) habe ich wieder beim Versuch des Einschlafens in Rückenlage „Zustände“ bekommen, bedingt durch die Tieflage im Bereich der Schultern. Kurzerhand hatte ich in der Nacht nun erstmalig und „eigenmächtig“ im Bereich der Schulterzone das zweite Lattenpaar von ganz tief (tt) auf einfach tief (t) eingestellt. So sind alle drei Lattenpaare der Schulterzone nur einfach tief gestellt. Ein Wohltat stellte sich sofort in Rückenlage ein! Dafür spüre ich in Seitenlage im Vergleich einen leicht höheren Druck auf die Schultern, was sich bis jetzt noch nicht signifikant bemerkbar macht. Ich muß das mal länger testen.

    Apnoe erkannte das Problem bereits am 11.07.2011 18:25. Leider hatte ich damals nicht den Mut das so wie von Apnoe vorgeschlagen einzustellen, da mir mein Fachberater, den ich dann Ende Juli aufsuchte, mir „untersagte“, andere Einstellungen am Rost vorzunehmen. Auch wollte man mir nicht das Einmessprotokoll mitgeben, auch nicht schriftlich die Einstellungen am Rahmen. Ich mußte mir selber die Einstellungen zuhause schriftlich fixieren.

    Noch ein Zitat von Apnoe:
    „Du formulierst äußerst treffend den Begriff „Stufenbett“ Ecco-2, also stark fühlbare Höhen/Tiefeneisntellungen im Gegensatz zum „Automatik“ Liegen Swissflex.
    Daran genau scheiden sich die Geister beider Systeme, für den einen die Erfüllung, für den anderen unangemehm.“

    Ich befürchte jetzt fast , daß Apnoe auch hier das eindeutig für meinen Falls erkannt hat *seufz* :-(

    Im Sommer bin ich vor. wieder in D. öfters unterwegs. Ich werde mir also irgendwo in D. eine zweite Meinung einholen müssen, nach Sichtkontrolle vor Ort beim Liegen, bei meinem System. In einem Forum geht das halt schlecht. Vielleicht kann man am Ecco-System noch was rausholen, oder man sieht noch weitere Fehleinstellungen, also Ursachen meiner Probleme und kann diese noch weiter minimieren.

    Hat mir jemand einen Tip in Deutschland, von Fachberatern/Geschäften mit grundlegenden, langjährigen orthopädischen Kenntnissen, die mein System vor Ort haben?
    Ich bin selbstverständlich gerne bereit dafür die Stunde an Beratungsleitung entsprechend zu honorieren, also zu bezahlen!

    Besten Dank!

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