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2 Jahre schlechter Schlaf! Hilfe, was kann ich am Bett ändern?

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  • Selle Schlafberatung
    Beitragsanzahl: 10

    Hallo Jaschek,

    es ist sehr schwierig, mit Ihrem geplanten Buget und den gegebenen Möglichkeiten einen guten Schlafkomfort zu erreichen, damit Sie endlich besser schlafen können. Allerdings bin ich mir sicher, das, egal was Sie tun, es für Sie eine erhebliche Verbesserung der Schlafqualität im Vergleich zu Ihren bisherigen Bettausstattungen geben müsste.
    Rollrost: Geht garnicht…
    Kaltschaummatratze RG 25
    Kernhöhe 14cm, Gesamthöhe 16cm: Auweia…

    Ich empfehle Ihnen aus der Ferne gemessen an Ihren Möglichkeiten folgendes:
    Unterfederung: Dormabell Vita N (Flachrahmen)
    Smartflex SF Basic (Flachrahmen)
    Beide Unterfederungen verhältnismäßig günstig.

    Matratze: Badenia BT310 H2
    Werkmeister Aerosan 16 H2
    Werkmeister Aerosan 18 H2
    Die Matratzen verfügen über ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und sind relativ günstig.

    Ich hoffe, Ihnen ein bisschen weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen künftig erholsamere Nächte!

    Mit freundlichen Grüßen aus Münster,
    Jürgen Selle

    Jaschek
    Beitragsanzahl: 2

    Hallo liebe Forumsmitglieder!
    Ich habe mich hier mal angemeldet, in der Hoffnung, dass ihr mir helfen könnt. Seit 2 Jahren schlafe ich wirklich schlecht. Es ist noch nicht so schlimm, dass ich tagsüber körperliche Schmerzen habe, aber ich wache immer wie gerädert auf und schlafe viel zu lange (wenn ich kann), weil mein Schlaf nicht erholsam ist.
    Die Geschichte in Kurzfassung: Vor zwei Jahren musste ich Umzugsbedingt mein Bett aufgeben und ein Jahr auf einem Schlafsofa nächtigen. Nach einem weiteren Umzug hatte ich endlich genug Platz für ein normales Bett, aber kaum Geld. Von einem Freund bekam ich ein altes Bettgestell und bei ebay bestellte ich mir eine günstige Kaltschaummatratze. Nun verging ein weiteres Jahr mit schlechtem Schlaf, nicht wirklich besser als auf dem Schlafsofa. Da ich Student bin und normalerweise nie viel Geld über habe, konnte ich bisher nichts daran ändern. Doch nun kam ich unverhofft zu etwas barem und könnte bis zu 400€ in die Hand nehmen um mein Bett zu verbessern. Die Frage ich jetzt also welches Modul meines Bettes kann ich wie verbessern um endlich erholsamen Schlaf zu finden? Nachdem ich mich etwas in die Materie eingelesen habe, weiss ich jetzt, dass eine Kaltschaummatratze auf einem Rollrost natürlich eine Katastrophe ist.
    Aber hier erstmal alle wichtigen Fakten…

    zu mir:
    Seitenschläfer
    170cm Körpergröße
    62kg Gewicht

    Mein Bettgestell:
    Liegefläche 140×200
    aus MDF Platten
    Einlegetiefe für Lattenrahmen nur 7cm
    nach mehrmaligem Ab- und Aufbau nicht mehr sehr stabil
    mit Mittelsteg

    Mein Rollrost:
    Simple 11 Leisten mit 9,5cm Leistenabstand

    Meine Matratze:
    Kaltschaum 140×200
    RG 25
    Kernhöhe 14cm, Gesamthöhe 16cm
    Härtegrad 2

    Nochmal die Fragestellung: Bei dieser Ausgangslage, welches Element/-e würdet ihr gegen was austauschen um einen merklich positiven Effekt auf den Schlafkomfort zu erzielen?

    Meine Überlegungen bisher:
    1.Idee) Weg mit der Matratze, her mit einer neuen. Wegen dem Rollrost, dann natürlich eine gute Tonnen-Taschenfederkernmatratze oder eine feste Futonmatratze.
    Nachteil: Ich habe bisher noch nie auf solchen Matratzen geschlafen. Natürlich kann man irgendwo probeliegen gehen, aber wie das Gefühl auf Dauer ist weiss man davon nicht. Und da ich relativ leichtgewichtig bin und Seitenschläfer bin, bräuchte ich doch eher eine Matratze in die ich mehr einsinken kann, eben eher eine Kaltschaummatratze? Oder tut es auch eine weiche Tonnen-Taschenfederkernmatratze?
    2.Idee) Weg mit dem Rollrost, her mit einem hochwertigen Federholzrahmen!
    Nachteil: Da brauch ich einen mit geringer Bauhöhe bis maximal 5cm. In 140x200cm bisher nur mit 28 Leisten gesehen und schon recht teuer. Ob das dann wirklich viel Verbesserung ist? Der Federweg wird ja auch durch den Mittelsteg eingeschränkt. Und die eh schon schlechte Matratze ist nach einem Jahr auf dem Rollrost vielleicht schon so malträtiert, dass sich dann gar nicht viel verbessert und dann hab ich kein Geld mehr für ne neue Matratze…
    3.Idee) Wegen dem Mittelsteg wären ja sowieso 2 70x140cm Federholzrahmen besser!
    Nachteil: Wieder nur 28 Leisten bis 5cm Höhe oder kennt jemand niedrige 42er? Und da die nicht übergreifend sind ist ja die Mitte gar nicht gefedert, dann muss ich mal links, mal rechts schlafen? dann kann ich mir ja gleich ein 90x200cm Bett holen…
    4.Idee) Ein neues Bettgestell kaufen mit mehr Einlegetiefe, damit ein hochwertiger 42er FHR reinpasst. Nachteil: wird ziemlich teuer, da ich dann auch ein gutes Massivholzgestell haben wollte. Ob da 400€ noch reichen und wenn dann die Matratze nichts mehr taugt war alles umsonst…
    5.Idee) Auf den Rollrost 2 70x200cm Tatami Futon Matten legen. Dadurch könnte sich die Matratze nicht mehr zwischen die Leisten quetschen und müsste wieder stabilisiert sein. Nachteil: Die Matratze ist vielleicht eh schon zu beschädigt, wegen der Einlegetiefe hat sie dann keinen Halt mehr, denn Rollrost + Tatami würden genau bis zur Bettkante gehen und drittens wird die Matratze nicht mehr belüftet, d.h. ich müsste die eigentlich jeden Tag aufstellen.
    6.Idee) Komplett neues Bett kaufen. Nachteil: Da reichen 400€ wohl nicht um sich wirklich verbessern zu wollen?

    Zu welcher Idee würdet ihr tendieren oder welche andere Idee hättet ihr noch?

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