(djd/pt). Nach Angaben der Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR) leiden drei von vier Deutschen mindestens einmal im Leben an Kreuzschmerzen. Jüngere Menschen sind häufiger betroffen als ältere Personen. Die Beschwerden können der AGR zufolge sowohl körperliche als auch psychische Ursachen haben – oftmals würden sich diese Faktoren auch gegenseitig beeinflussen.
Der häufigste Grund für Probleme mit dem Kreuz sind der AGR zufolge Muskelverspannungen aufgrund von Fehlhaltungen, einseitigen Belastungen und

mangelnder Bewegung. Rückenschmerzen haben aber auch sehr oft psychische Ursachen: Durch beruflichen oder privaten Stress verkrampft die Rückenmuskulatur, schmerzhafte Verspannungen und Verhärtungen sind die Folge. Wenn es – egal aus welchen Gründen – im Rücken sticht und die Gelenke schmerzen, kann der Arbeitsalltag schnell zur Qual werden. Rückenschmerzen sind immerhin der Grund für etwa ein Drittel aller Krankmeldungen in Deutschland.

Muskulatur stärken

Dr. Sven A. Clausen ist Personal-Trainer und Leiter des Trainer-Netzwerks "Sport für Hanseaten" in Hamburg, er gibt Tipps zur Vorbeugung von Rückenbeschwerden: "Unser Alltag bietet zu wenig Bewegung für Muskeln, Bänder und Gelenke, deshalb müssen wir unseren Rücken mit Dehnungs- und Kräftigungsübungen mobilisieren und stabilisieren." Besonders wichtig sei hierbei eine kräftige und dehnfähige Rumpfmuskulatur, bestehend aus Rücken- und Bauchmuskeln. Generell sei zudem jede Art der Bewegung gut für die Wirbelsäule. "Es hilft schon viel, statt mit dem Auto einmal mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren oder mal die Treppe statt dem Aufzug zu nehmen. Perfekt ist zudem ein Ausgleichssport wie Nordic Walking oder im Fitnessstudio gezielt die Rumpfmuskulatur aufzubauen", so Dr. Clausen. "Wer sich schwer tut, in seinen Büroalltag solche Übungen einzubauen, kann wenigstens zum Telefonieren aufstehen und sich dabei räkeln." Jede Unterbrechung einer einseitigen Belastung sei günstig.

Rückenerkrankungen für jeden sechsten Fall von Berufsunfähigkeit verantwortlich

Verschiedene Rückenerkrankungen sind laut Deutscher Rentenversicherung Bund (DRV) für etwa jeden sechsten Fall von Berufsunfähigkeit verantwortlich. "Der Schutz vor Berufsunfähigkeit sollte auch aus diesem Grund absolute Pflicht sein", betont Dieter Sprott von den Ergo Direkt Versicherungen. Insbesondere ab dem Jahr 1961 Geborene haben keinen Anspruch mehr auf gesetzlichen Berufsunfähigkeits-Schutz. Falls sie ihren Beruf nicht mehr ausüben können, müssen sie – unabhängig von Ausbildung und Erfahrung – jede andere Tätigkeit annehmen, bevor der Staat für sie sorgt. Dieter Sprott rät dazu, möglichst früh in die Berufsunfähigkeitsvorsorge einzusteigen: "Dann erhält man den Schutz günstiger und einfacher, weil junge Leute selten Zuschläge oder Leistungsausschlüsse wegen Vorerkrankungen befürchten müssen."

Sensible Gesundheitsfragen

Gesundheitsfragen sind generell ein sensibles Thema beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Dieter Sprott rät dringend dazu, im Vorfeld alle Vorerkrankungen wahrheitsgemäß anzugeben. "Wer aus Angst, keinen Vertrag zu bekommen, einige Vorerkrankungen verschweigt, geht im Ernstfall unter Umständen leer aus." Bei den Ergo Direkt Versicherungen können sich Interessenten unter der gebührenfreien Hotline 0800-6669000 vor der Antragstellung am Telefon bequem und unbürokratisch informieren. Eine monatliche Rente wird beim "Berufsunfähigkeits-Schutz" dieses Anbieters dann gezahlt, wenn eine Berufsunfähigkeit zu mindestens 50 Prozent vorliegt.