Falsche Matratze, Verspannungen, Schmerzen: 54 Prozent der Deutschen leiden unter schmerzhaften Verspannungen. Betroffen sind häufig die Nacken- und Rückenmuskulatur. Ebenso empfindliche Bereiche wie die Schultern und die Muskulatur rund um die Hüfte. Generell haben Verspannungen vielerlei Ursachen: Stress, falsches Sitzen am Arbeitsplatz, eine ungesunde Körperhaltung sowie schlussendlich falsche Matratzen und eine damit verbundene ungünstige Liegeposition. Erfahren Sie, wie Sie mit der richtigen Matratze Verspannungen reduzieren können.

Den Schmerzen Lebewohl sagen: Mit der richtigen Matratze Verspannungen reduzieren

Oftmals löst die falsche Matratze Verspannungen am gesamten Körper aus. Ist die Matratze zu weich oder möglicherweise durchgelegen, so befindet sich der Körper in ständiger Anspannung um eine möglichst bequeme Position zu halten. Der Körpermuskulatur wird dadurch die Möglichkeit zur Entspannung und Regeneration genommen. Aufgrund der permanenten Anspannung kommt es zu Verkrampfungen der Muskeln, was hartnäckige Verspannungen begünstigt. Andererseits kann auch eine zu harte Matratze Verspannungen auslösen. In diesem Fall kann sich der Körper nicht ausreichend „gehen lassen“. Die Muskeln sind durch den Widerstand der Matratze gezwungen, in einer bestimmten Position zu verharren. Auch in diesem Fall ist eine ausreichende Regeneration während des Schlafes nicht gewährleistet, wodurch das Liegen auf einer nicht idealen Matratze Verspannungen auslöst.

Verspannungen verstehen – Warum eine falsche Matratze Verspannungen auslöst

Bekannt ist, dass Verspannungen aufgrund von Fehlhaltungen des Körperapparates entstehen und begünstigt werden. Wer ständig gekrümmt vor dem Bildschirm sitzt, bekommt langfristig Probleme mit Rücken und Nacken. Solche langfristigen Probleme bekommen zudem alle Personen, die dauerhaft falsch Schlafen. Unbequeme und nicht auf dem eigenen Körper optimierte Matratzen führen zu einer dauerhaften Fehlhaltung im Schlaf. Bedenken Sie, dass wir pro Nacht circa sechs bis acht Stunden schlafen. Wenn der Körper nun innerhalb dieser Stunden einer konstanten Fehlhaltung ausgesetzt ist, werden die Muskeln überlastet. Die Folge daraus ist eine Verkrampfung. Im weiteren Verlauf wird die Muskulatur nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt und beginnt zu verhärten. Diese Verhärtungen machen sich später als schmerzhafte Verspannungen bemerkbar. Im Allgemeinen ist das Ganze eine Kettenreaktion, bzw. ein Teufelskreis. Denn durch die Schmerzen, welche durch die Verspannungen ausgelöst werden, nehmen wir automatisch eine Schonhaltung ein. Diese Schonhaltung hat wiederum zur Folge, dass wir versuchen, die betroffenen Muskelpartien zu entlasten, wodurch stattdessen andere Muskelbereiche vermehr angespannt und überfordert werden. Ein angenehmer Schlaf auf einer ergonomischen Matratze kann zumindest einen Großteil der Verspannungen reduzieren. Der Teufelkreis lässt sich auf diese Weise durchbrechen.

Mit der richtigen Matratze Verspannungen vorbeugen

Wenn Sie mit der Wahl einer guten Matratze Verspannungen vorbeugen möchten, sollten Sie von vorneherein auf verschiedene Details achten. Prinzipiell muss sich das Körpergewicht bestmöglich auf der Matratze verteilen können. Sämtliche Körperzonen müssen mit einem gleichmäßigen Druck auf der Unterlage aufliegen. Wenn Sie sich in der Seitenlage befinden, dürfen weder Schulter noch Hüfte das Gewicht Ihres gesamten Körpers tragen. Um auf einer Matratze Verspannungen zu vermeiden, empfiehlt sich der Kauf einer Matratze mit integrierten Liegezonen. Diese Liegezonen stützen den Körper und sorgen gleichzeitig für eine angenehme Entlastung. Bedenken Sie jedoch, dass sich keine pauschalen Empfehlungen aussprechen lassen. Für die Wahl der perfekten Matratze gibt es unterschiedliche Faktoren, beispielsweise die Größe, das Gewicht oder auch der Körperbau.

Falsche Schlafpositionen sorgen für Verspannungen

Erwähnenswert ist, dass nicht nur falsche Matratzen Verspannungen auslösen. Auch die Schlafposition kann, unabhängig von der Matratze, Verspannungen begünstigen. Dies gilt beispielsweise, wenn Sie in Bauchlage schlafen. Die Bauchlage führt dazu, dass der Nacken dauerhaft überstreckt und verdreht wird. Dadurch findet eine Überlastung der Nackenmuskulatur statt, was zu sehr schmerzhaften Verspannungen im Nackenbereich führt.

Wer ständig auf dem angewinkelten Unterarm schläft, überlastet seine Schulter und Schultermuskulatur, was ebenfalls Verspannungen auslöst. Generell gilt allerdings: Wer auf der richtigen Matratze schläft, neigt nicht zu einer falschen Positionen oder einer Fehlhaltung. Somit lassen sich also vor allem mit der richtigen Matratze Verspannungen vorbeugen und reduzieren.

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