Du kannst einfach nicht einschlafen oder wachst immer wieder auf? Am nächsten Tag bist du komplett gerädert und würdest einfach gern einen fünfstündigen Mittagsschlaf machen? So wenig beruhigend es für dich persönlich ist, so klar ist es, dass du damit nicht allein bist. Schlafstörungen haben sich zur Volkskrankheit entwickelt und die Ursachen dafür, sind keineswegs immer sofort erkennbar. Ein paar häufige Ursachen haben wir für dich zusammengefasst.

Körperliche Ursachen können oft gar nicht erkannt werden

Du wirst zwar nicht bewusst wach, hast aber trotzdem morgens das Gefühl, dass du kaum geschlafen hast? Daran können körperliche Erkrankungen oder Symptome schuld sein, die du nicht richtig bemerkst. Hast du schon einmal von Schlafapnoe gehört? Bei dieser Erkrankung leidest du unter nächtlichen Atemaussetzern, die deinen Körper belasten und sogar zu Bluthochdruck führen können.

Du selbst merkst sie im Schlaf nicht, festgestellt werden sie meist in einem Schlaflabor. Wenn es für dich befremdlich ist, in einer fremden Umgebung zu schlafen, kannst du eine sogenannte Polysomnografie heute sogar in den eigenen vier Wänden durchführen.

Auch Beschwerden wie das Restless-Legs-Syndrom können dazu führen, dass du nicht einschlafen kannst oder in der Nacht immer wieder aufwachst. Bei solchen Beschwerden können Entspannungsübungen nicht immer Linderung verschaffen und ein Arztbesuch ist hilfreich.

Die Umgebung passt einfach nicht zu deinem Schlaf

Hättest du gedacht, dass dein Schlafzimmer Schuld daran sein kann, dass du nicht richtig schläfst? Wenn es falsch eingerichtet, mit sehr vielen Elektrogeräten ausgestattet ist und du dich eigentlich nicht wohlfühlst, kann deine Schlafqualität darunter erheblich leiden. In diesem Fall kann es helfen, wenn du deine Matratze besser auf deine körperlichen Bedürfnisse anpasst und wenn du dafür sorgst, dass du dich rundum wohlfühlst.

Eine zu helle und zu laute Umgebung wird von dir bewusst manchmal gar nicht mehr wahrgenommen, unterbewusst stört sie deinen Schlaf aber doch empfindlich.

Du hast die falschen Einschlafrituale

Was machst du, bevor du abends einschläfst? Denkst du noch einmal über den Stress des Alltags nach? Tippst du auf deinem Handy, liest deine Nachrichten bei Facebook und Co. oder schaust Videos bei TikTok? All das sind Fehler, die dich am Einschlafen hindern können. Die Helligkeit des Displays sorgt dafür, dass dein Körper kein Melatonin produziert. Genau dieses Hormon brauchst du aber zum Einschlafen. Außerdem ist es für deine Augen nicht förderlich, wenn du im dunklen Raum plötzlich auf das grelle Display blickst.

Ein wenig Abhilfe kannst du schaffen, wenn du den Blaulichtfilter deines Smartphones aktivierst. Noch besser ist es aber, wenn du es einfach zur Seite legst und stattdessen ein Hörbuch hörst oder dich einfach entspannst.

Fazit: Ursachen vielfältig, Ursachenforschung hilfreich

Trotz vielfältiger Ursachen ist es hilfreich, wenn du den Grund für deine Schlafstörungen herausfinden kannst. So ist es für dich einfacher, diesen zu beheben und künftig entspannt und ohne Sorge ins Bett zu gehen.