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  • Lattenroste-Spezial - Das gehört unter die Matratze

    Twinmaster
    © Schultz Schlafkultur
    Die Orang Utans, also uns sehr nahestehende Artverwandte, bauen sich für jede Nacht mit Sorgfalt und viel Liebe zum Detail ein neues Nest. Aber nicht, wie man angesichts ihres nicht unerheblichen Gewichtes…
    Die Orang Utans, also uns sehr nahestehende Artverwandte, bauen sich für jede Nacht mit Sorgfalt und viel Liebe zum Detail ein neues Nest. Aber nicht, wie man angesichts ihres nicht unerheblichen Gewichtes vielleicht meinen sollte, irgendwo in Löchern oder Höhlen, sondern weit oben im schwingenden Geäst des Regenwaldes. Denn dort genießen sie nicht nur die bessere Aussicht, sondern auch die Sicherheit vor arglistigen Übeltätern.

    Diese Seite wird gesponsort von:
    Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von ergonomischen und innovativen Lattenrosten. Alles deutsche Markenqualität - Fertigung nur im Inland. Exklusivvertrieb des flachsten Motorrahmens der Welt 'TWINMASTER'

    Harald Schultz GmbH
    Pagenstecherstr. 136
    D-49090 Osnabrück
    Tel.: 0541-126088
    Fax: 0541-126081
    E-Mail | Homepage

    Auch der Mensch kam wohl schon bald, nachdem er die schützenden Wälder verließ auf die geniale Idee, seinen Lagerplatz ein Stück weit weg vom Boden zu errichten.

    Der 'TwinMaster' - der flachste Motorrahmen
    der Welt. Foto: Schultz Schlafkultur
    Denn das versprach Schutz vor Ungeziefer und Getier. Aber es brachte auch Komfort, mehr Wärme und Bequemlichkeit. Die eine Kultur setzte dafür auf das Prinzip Hängematte, die andere eher auf Balken und Bretter... Also kam es, wie es kommen musste, die Geschichte der Lattenroste nahm ihren Lauf.

    Heute finden wir Lattenroste, Bettrahmen und Schlafsysteme in allen nur erdenklichen Bauweisen und Ausführungen. Gesundheitsbewusst und bequemlichkeits-orientiert wie wir nun mal sind, hat sich die einschlägige Industrie viel Neues für uns einfallen lassen. - Hier nun die wichtigsten Typen im Überblick:

  • Der Federholzrahmen - ein Lattenrost mit federnden Schichtholzleisten

  • Die am weitesten verbreiteten Bettrahmen sind Lattenroste mit leicht nach oben gebogenen und an elastischen Trägern aufgehängte Federleisten aus Schichtholz.

    Mechanisch verstellbarer Lattenrost. Foto: Schultz Schlafkultur
    Das sorgt für Elastizität und Belüftung der Matratze von unten. Die Abstände der Leisten, als auch deren Breiten sind je nach Typ sehr unterschiedlich. Je schmaler die Leisten und je geringer deren Abstände zueinander, desto größer ist in der Regel der Komfort. Aber: Wer eine eher feste Matratze verwendet, braucht keinen hoch flexiblen Rost. Rost und Matratze sollten schon zusammenpassen. Worauf man unbedingt achten sollte: Lattenroste sollten aus Hartholz, d.h. Bucheholz gefertigt sein. Weichhölzer, wie z.B. Birke, sind nicht so stabil und können schneller zu Materialermüdung führen.

    Ein besonderes Augenmerk gilt der Aufhängung. Bei billigeren Versionen kommen oft nur einfache Plastikträger zum Einsatz, welche leicht mal brechen oder ausleiern können. Besser sind da Trägerelemente aus Kautschuk oder anderen formstabilen aber elastischen Materialien.


    Die Hytrel- Drehpunktlagertechik. Foto: Schultz Schlafkultur
    Die neueste Generation an Aufhängungen besteht aus dem TPEE-Material "Hytrel". Die Federholzleisten lagern damit in sehr dauerelastischen High-tech Kunststoffelementen, die bei Belastung durch Drehen auf dem Bolzen komfortabler federn als herkömmliche Kautschuk-Federelemente.

    Wichtig ist, dass die Federleisten auch bei Belastung (man liegt ja nicht nur ruhig und bewegungslos im Bett!) nicht aus den Halterungen rutschen können. Ratsam sind vom TÜV (etc.) geprüfte Produkte.

    Machen Sie vor dem Kauf auch einen Geräuschtest. Denn nichts nervt beim Schlafen später mehr, als ein evtl. knarrender oder quietschender Lattenrost!

     


    Punktgenau gefederte Tellerelemente. Foto: Schultz Schlafkultur
  • Der Tellerrahmen mit Drehpunktlagern

  • Noch relativ neu am Markt sind die sogenannten Tellerrahmen. Das sind modular aufgebaute Bettrahmen mit auf Drehpunktlagern federnden "Tellern" aus Kunststoff. Vorteil dieser Systeme ist, dass sie sich sehr punktgenau an die jeweilige Körperform anpassen. Die 'Teller' federn schließlich nicht nur sondern drehen sich dreidimensional in die richtige Position.

    Tellerrahmen sind ziemlich teuer. Sie eignen sich nur für Latex- und Kaltschaummatratzen. Kritisch zu begutachten sind die Lager. Diese tragen das ganze Gewicht und müssen auf Dauer in alle Richtungen flexibel bleiben. Sie dürfen keinerlei Geräusche abgeben! Fragen Sie nach zertifizierten Dauer-Balastungs-Tests.

     

  • Der Mehrzonen-Lattenrost, mit unterschiedlichen federnden Liegezonen


  • Die individuelle Mittelzonen-Einstellung für optimale Körperanpassung. Foto: Schultz Schlafkultur
    Passend zu den sogenannten Mehrzonen-Matratzen gibt es inzwischen auch das Äquivalent als Lattenrost. Das Kennzeichen sind die unterschiedlich harten Liegezonen, d.h. es gibt etwa eine Schulterabsenkung oder eine Verstärkung im Hüftbereich.

    Bei besonders luxuriösen Systemen kann man sogar den Härtegrad in jeder Liegezone individuell einstellen. Hier muss man aber ganz besonders auf die Verarbeitung achten, denn: je mehr Technik im Bett, desto mehr kann auch wackeln oder quietschen. Auf alle Fälle muss hier die Matratze genau zum System passen.

    Viele Hersteller bieten auch eine Kombination mit Federleisten und Tellerelementen an. - Letztlich eine Frage des Geschmacks. Vorheriges ausprobieren und Probeliegen ist sicher nicht verkehrt.

  • Der metallfreie Massivholzrahmen
  • Für Leute, die kein Metall im Bett haben wollen, gibt es metallfreie Lattenroste. Diese sind im Prinzip so aufgebaut, wie klassische Federholzrahmen, nur eben ohne die Verwendung von Metallteilen oder -beschlägen. Der Rahmen wird aus Massivholz gefertigt und verleimt. Die Halterungen für die Federleisten werden von oben aufgesteckt oder seitlich eingeschoben.

    Genaueste Prüfung der Verarbeitung ist hier angesagt. Massivholz arbeitet, d.h. es dehnt sich aus oder zieht sich zusammen, je nach Luftfeuchtigkeit. Das kann bei einem Rahmen über 2 Meter Länge zu ziemlichen Verspannungen führen. Wenn das nicht wirklich handwerklich gemacht wurde, gibt es schnell Probleme mit Quietschen und Knarren. Gesteckte Halterungen können leicht verrutschen. Achten Sie auch hier darauf, ob dagegen entsprechende Vorkehrungen getroffen wurden.

  • Der Lamellen-Rost, auf Latex oder Schaum gefedert

  • Ebenfalls aus der Naturbett-Sparte kommt das System des Lamellen-Rostes. Der Rost hat keinen eigenen festen Rahmen, das Prinzip funktioniert vielmehr so: Feine elastische reine Holzlamellen (i. d. R. Esche, da diese besonders flexibel ist) werden auf zwei oder drei länglichen mit Latex oder Kaltschaum gefüllten und von Baumwolle mit Halteschlaufen umhüllten Quadern gelagert.

    Viele Systeme können durch verschieben der Schaumquader zueinander oder durch Austauschen der Lamellen im Härtegrad individuell angepasst werden. Das ganze System ist also sehr flexibel und anpassungsfähig. Solche Roste lassen sich sogar zusammenrollen. Sie benötigen zum Einbau aber einen jeweils speziellen Einlegerahmen und dafür wiederum ein passendes Bettgestell mit der richtigen seitlichen Einbautiefe.

  • Die Hängematte
  • Millionen von Mittelamerikanern schlafen Nacht für Nacht in einer Hängematte. Hierzulande dient sie eher mal für die kleine Siesta zwischendurch als wirklich zum Schlafen. Hängematten sind schließlich eine luftige Angelegenheit und für unser Nachtklima nur selten zu gebrauchen.

    Eine echte Hängematte wird in der Regel von Indiofrauen aus Yucatan (Mexiko) oder Guatemala in Heimarbeit geflochten. Für eine ‚Maca' der Größe ‚familia' werden ca. 5.000 Meter feiner Baumwollfaden gebraucht. In Hängematten dieser Größe kann man - entgegen aller Gerüchte - sehr wohl schlafen, was vor allem bei Nachttemperaturen über 25 Grad C ein wahrer Genus sein kann. Allerdings muß man das schlafen darin erst mal lernen. Diagonal liegen heißt die Devise. Am Besten läßt man sich das aber vor Ort von Einheimischen zeigen.

  • Die reine Bretterlösung
  • Warum eigentlich nicht eine Ladung Bretter auf zwei Bohlen vernageln und darauf die Matratze legen? Warum nicht. Wer es mag! Funktionieren tut es auch. Besser als auf dem Boden schlafen. Es ist halt eher eine feste Angelegenheit und nicht besonders komfortabel. Spartanisch eben.

  • Lattenrost mit mechanischer Kopf- und/oder Fußhochstellung
  • Kommen wir hiermit zu den Rosten mit Verstellmöglichkeit. Fast schon Standard ist eine mechanische Kopf- und/oder Fußhochstellung. Nach dem Prinzip des Liegestuhls kann das Kopfteil bis in Sitzposition und das Fußteil einige Zentimeter angehoben werden.

    Mechanische Hochstellungen sind, im Bett eingebaut mit Matratze und Betttuch oben drauf oft etwas umständlich und nur mit Verrenkungen zu bedienen. Achten Sie darauf und fragen Sie sich auch: Brauche ich das überhaupt?


    Nicht erst was für´s Alter: motorische Verstellung des Bettes bedeutet Komfort pur. Foto: Schultz Schlafkultur
  • Der elektrisch und ferngesteuert verstellbare Motorrost
  • Wer es wirklich bequem haben will und aus seinem Bett auch hin und wieder einen richtigen Schlafsessel machen will, der soll wirklich Geld ausgeben und sich einen motorgesteuerten Lattenrost mit Fernbedienung anschaffen. Solche Modelle haben meist vier bis sechs Knickpunkte und lassen sich stufenlos in alle erdenklichen Positionen fahren. Zum Lesen und Entspannen ist das schon ganz praktisch und komfortabel. Schlaftechnisch notwendig sind diese Produkte aber nicht.

    Motorroste passen wegen ihrer komplexen Konstruktion nicht immer in jedes Bettgestell. Vor dem Kauf genau ausmessen! - "Eine Ausnahme bietet der Motorrahmen TwinMaster", kommentiert Christoph König, Geschäftsführer bei Schultz Schlafkultur GmbH, diesen Text und fährt fort: "dadurch, dass die Motorik beim Twinmaster genau in die Rahmenhöhe integriert ist, passt unser System tatsächlich in jede Bettstelle".

    Kaufen Sie sich also wenn schon, dann nur erprobte Markenfabrikate mit TÜV-Siegel. Da ist viel Technik daran, Strom und Motoren inklusive. Die neuesten Modelle gibt es auch mit Netzfreischaltung, so dass wenigstens nachts beim Schlafen in der Ruheposition kein unsinniger Elektrosmog entsteht.
  • Der Pflegerahmen mit Höhenverstellung
  • Richtig Sinn machen motorgesteuerte Roste im Pflege- oder Krankenbett. Bettlägerigen Patienten tut es nämlich gut, wenn öfter mal die Liege- bzw. Sitzposition gewechselt wird. Dem Pflegepersonal tut es dagegen gut, wenn man sich bei der Arbeit nicht ständig fast das Kreuz ausrenken muss.

    Die neuesten Pflegerahmen haben sogar zusätzlich eine Höhenverstellung. Der Patient muß also nicht permanent in luftigen Höhen liegen, aus denen man als Kranker kaum alleine herauskommt. Vielmehr wird die Liegefläche nur für Behandlungszwecke hochgehoben und ruht ansonsten in normaler Betthöhe. Ideal für häusliche Pflegebetten.


    ... und hier noch ein paar allgemeine Tipps:

    Problemfall 1: Matratzen - Rost - Kombinationen

    Matratze und Rost müssen immer zusammenpassen. Beispiele: Schaumstoff- und Latexmatratzen brauchen Roste mit dünnen Zwischenräumen (maximal 3 cm), sonst quetscht sich die Matratze zwischen die Ritzen. Eine eher harte Strohkern- oder Vollpolstermatratze auf einen hochflexiblen Rost zu legen ist blanker Unsinn, weil die Matratze die Flexibilität des Rostes ja gar nicht weitergeben kann. Federkernmatratzen wiederum brauchen gar nicht viel Rost, weil sie die Federung in ihrem Kern ja bereits eingebaut haben.

    Problemfall 2: Überbreite Betten

    Bettenbreiten von 120 cm bis 150 cm sind für Lattenroste immer problematisch. Denn bei den Meisten werden Leisten und Halterungen verwendet, die nur für Standardgrößen und 1 Person konzipiert waren und dann nur entsprechend verlängert wurden. Das funktioniert aber nicht, weil nach den Kraftgesetzen der Statik die Zugkräfte auf die Seiten in der Mitte ebener Flächen mit zunehmender Breite ziemlich exponentiell zunehmen. Ganz fatal wird es gar, wenn so ein ‚französisches Bett' von zwei Leuten benutzt wird und diese womöglich auch noch frisch verliebt ineinander sind... Dann wackelt es nicht nur, dann kracht's sehr häufig! Das kann peinlich sein. Und auch nicht ungefährlich.

    Fazit: Es gibt vereinzelt speziell für extrabreite Betten konzipierte Roste. Die werden aber selten gebraucht und sind damit eher unverhältnismäßig teuer. Tipp: Wer ein großes Bett will soll besser gleich auf 160 oder 180 cm Breite gehen und dann entsprechend zwei Systeme integrieren.

    Problemfall 3: Von Zwischenritzen und Seitenholmen

    Beim Doppelbett kommen wir gleich zum nächsten Problem: Der viel gehassten Zwischenritze! Die stört nämlich immer genau da, wo man sich lieb hat. In der Mitte, wo man sich trifft, wird es dann plötzlich bockig hart.

    Die Industrie hat sich inzwischen zum Glück dem Problem ernsthaft angenommen. Die Lösung heißt Seitenholmüberdeckung! Dadurch werden die zwei in der Mitte aneinander stoßenden Seitenholme federnd überdeckt. Eine gute Empfehlung beim Doppelbettenkauf: Keinen Rost mehr ohne Seitenholmüberdeckung.

    Problemfall 4: Stabilität und Sicherheit

    Eine ganz wichtige Funktion des Bettes wird oft übersehen: Die Sicherheit. Wenn das Bett wackelt und knarrt, dann stört das den Schlaf schon allein deshalb, weil wir uns da nicht sicher fühlen. Nirgendwo im Leben brauchen wir aber Sicherheit und Stabilität nötiger als im Schlaf!

    Nicht nur das Gestell muss daher stabil stehen und eine solide Festigkeit aufweisen. Auch der Lattenrost muss genau passen und darf nicht verrutschen. Ideal ist es, wenn er rundum auf Führungsholmen aufliegt. Doppelbetten brauchen unbedingt eine Mittelstütze. Nichts darf knarren oder quietschen. Bedenken Sie auch Ihr Liebesleben. Ihr Bett und Ihr Rost muss schon etwas Dynamik aushalten können. Lassen Sie sich beim Probeliegen nicht einschüchtern! Bewegen Sie sich ruhig mal etwas heftiger. - Dann merken Sie schon ob es passt! Fragen Sie beim Kauf eines Lattenrostes immer danach, ob der Außenrahmen und die Federholzleisten aus Bucheholz gefertigt sind. Von Birkeholz ist abzuraten, da das Material, gerade in den Federholzleisten, schneller ermüdet. Hier gibt es deutliche Qualitätsunterschiede.

    Veröffentlicht am 16.06.2011

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